Stefan Luber ist Diplom-Ingenieur (FH) der Nachrichtentechnik und arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung als freiberuflicher Autor sowie technischer Redakteur. Er ist spezialisiert auf IT- und Telekommunikationsthemen und verfasst hochwertige, suchmaschinenoptimierte Inhalte, Whitepaper, Produkttests, Blog-Artikel und technische Dokumentationen.
Seine Expertise umfasst ein breites Spektrum an IT-Themen, darunter Netzwerke (DSL, Mobilfunk, TCP/IP, Routing, Switching, VoIP), Webhosting, E-Commerce, Content-Management-Systeme wie WordPress, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Smart Home, Cloud Computing, Business Intelligence, Big Data, Künstliche Intelligenz, IoT und IT-Sicherheit.
Luber hat für verschiedene Unternehmenswebseiten, Blogs und Fachportale wie Security-Insider, BigData-Insider, Storage-Insider, CloudComputing-Insider und IP-Insider Artikel verfasst, in denen er komplexe technische Sachverhalte verständlich aufbereitet.
Neben seiner Tätigkeit als Autor bietet er IT-Services an und betreibt mit dem IT-Service Luber eine eigene Webseite, auf der er seine Dienstleistungen und Veröffentlichungen präsentiert.
Seine berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie Systemingenieur Netzwerkplanung/Internetworking bei verschiedenen Systemhäusern und Netzbetreibern und Manager im Bereich IP-TV-Netze bei der Deutschen Telekom AG. Seit August 2011 ist er als freier Autor und technischer Redakteur tätig.
DuckDuckGo ist eine Internet-Suchmaschine mit besonderem Fokus auf Schutz der Privatsphäre der Nutzer. Die Suchmaschine verspricht, keine IP-Adressen oder Suchverläufe zu sammeln und kein Tracking der Besucher durchzuführen. Sie stellt hinsichtlich des besseren Datenschutzes eine Alternative zu Suchmaschinen wie Google oder Bing dar, die umfangreiche Daten über Nutzer und ihr Suchverhalten sammeln.
Link Aggregation ist ein Verfahren zur Bündelung mehrerer Netzwerkverbindungen zu einer logischen Verbindung. Mit der Bündelung lassen sich der Datendurchsatz steigern und die Ausfallwahrscheinlichkeit senken. Standardisiert ist das Verfahren im IEEE-Standard 802.1AX, der 2008 den älteren Standard 802.3ad ablöste. Neben diesen Standards existieren herstellerspezifische Implementierungen.
802.3bu ist ein 2016 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Energieversorgung von Geräten über eine Single-Pair-Ethernet-Verbindung. Er ist vorgesehen für 100BASE-T1 und 1000BASE-T1-Verbindungen und nicht kompatibel zu den PoE-Standards 802.3af, 802.3at oder 802.3bt, die mindestens zwei oder vier Adernpaare verwenden. Zum Einsatz kommt PoDL beispielsweise im Automotive-Bereich.
802.3bt ist ein 2018 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Geräten über die LAN-Verkabelung. Er stellt eine Weiterentwicklung des Standards PoE+ (802.3at) dar und bietet höhere Leistungen von bis zu 100 Watt. Der Standard wird auch als 4PPoE oder PoE++ bezeichnet. 802.3bt definiert weitere Leistungsstufen von fünf bis acht und nutzt bis zu vier Adernpaare des LAN-Kabels.
802.3at ist ein 2009 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über die LAN-Verkabelung. Er ist eine Weiterentwicklung des PoE-Standards nach 802.3af und bietet höhere Leistung von bis zu 25,5 Watt für ein einzelnes LAN-Gerät. 802.3at ist abwärtskompatibel zu 802.3af. Zur Übertragung noch höherer Leistungen ist der Standard PoE++ (IEEE 802.3bt) vorgesehen.
802.3af ist ein 2003 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Geräten über die LAN-Verkabelung (Power over Ethernet). 802.3af ermöglicht es, Geräte mit einem Leistungsbedarf von bis zu 12,95 Watt über das LAN-Kabel zu betreiben. Nachfolgestandards wie PoE+ (802.3at) und PoE++ (802.3bt) gestatten die Übertragung noch höherer elektrischer Leistungen.
Remote Monitoring & Management ermöglicht die Fernüberwachung und -verwaltung von Geräten wie Server, PCs, Mobilgeräte oder Netzwerkgeräte. Realisiert ist dies über dezentral installierte Softwareagenten und eine zentrale Überwachungs- und Managementoberfläche. Mit RMM lassen sich beispielsweise Softwareupdates ausführen, Geräte fernsteuern oder Konfigurationen ändern.
Fritzbox ist die Produktbezeichnung für eine Routerserie des Berliner Unternehmens AVM. Die Router eignen sich je nach Modell für verschiedene Internetanschlüsse. Aufgrund des großen Funktionsumfangs und der guten Management- und Diagnosemöglichkeiten kommen Fritzboxen neben dem privaten Umfeld häufig auch für (semi-)professionelle Anwendungen zum Einsatz.
Ein Personal Area Network (PAN) ist ein Netzwerk, das Geräte über geringe Entfernungen miteinander verbindet. Typische Anwendungen sind die Ankopplung von Peripheriegeräten oder die direkte Verbindung elektronischer Geräte untereinander beispielsweise zum Austausch von Dateien. PANs können kabelgebunden oder drahtlos per Funk- oder Infrarottechnik realisiert sein.
Citrix Xen ist ein Hypervisor vom Typ-1, mit dem sich physische Hostsysteme für die Installation und den Betrieb von Gastsystemen virtualisieren lassen. Die Virtualisierungsplattform Citrix Hypervisor (ehemals Citrix XenServer) basiert auf dem Xen-Hypervisor. Xen verwaltet die virtuellen Betriebssysteme in so genannten Domänen.
vSphere ist eine Virtualisierungslösung der Firma VMware. Mit ihr lassen sich Server und komplette Rechenzentren vollständig virtualisieren und moderne Cloud-Computing-Infrastrukturen schaffen. Die Virtualisierung basiert auf ESX/ESXi-Hypervisoren und umfasst Ressourcen wie CPU, Speicher und Netzwerkverbindungen.
Ultra-Wideband (UWB) ist eine digitale Funktechnik für den Nahbereich. Sie deckt einen großen Frequenzbereich ab und sendet mit geringer Leistung. Sie stört bereits belegte Frequenzbänder kaum. Im Gegensatz zu anderen Funktechniken moduliert Ultra-Wideband keine Trägerfrequenz, sondern sendet Information mithilfe von Einzelpulsen.
OpenVPN ist eine plattformunabhängige Software unter GNU-GPL-Lizenz, mit der sich VPN-Verbindungen herstellen lassen. Die Software kann einzelne Clients oder komplette Netzwerke über ein virtuelles privates Netzwerk koppeln und beherrscht den Routing- und Bridging-Modus.
Die nuSIM ist ein integriertes SIM-Kartenformat (iSIM), das von der Deutschen Telekom zusammen mit anderen Technologiepartnern für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurde. Im Vergleich zur embedded SIM (eSIM) ist sie direkt in den Modem-Chip integriert und besitzt nur die für das IoT benötigten Funktionen.
Message Queuing Telemetry Transport ist ein Protokollstandard für die Machine-to-Machine-Kommunikation. Er basiert auf einer Publish-Subscribe-Architektur mit einem Message-Broker, der als MQTT-Server agiert. Das Protokoll lässt sich einsetzen, um beispielsweise Telemetriedaten von Sensoren an Aktoren zu übertragen.
LTE Advanced (LTE-A oder LTE+) ist eine Erweiterung des LTE-Standards. Dank Features wie Carrier Aggregation und MIMO-Mehrantennentechnik sind Eigenschaften wie die maximal mögliche Übertragungsbandbreite verbessert. Eine Weiterentwicklung von LTE Advanced auf dem Weg zur 5G-Technik ist LTE Advanced Pro (4,5G oder LTE-AP).
ISO-Dateien sind exakte Abbilder der auf optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Blu-rays gespeicherten Informationen. Die Dateien aus einer ISO-Datei lassen sich auf Festplatten speichern, in Filesysteme einbinden oder online übertragen, ohne dass das optische Medium notwendig ist. Mit geeigneter Software sind ISO-Dateien leicht zu erstellen.
Hyper-V ist eine Virtualisierungslösung von Microsoft. Sie arbeitet Hypervisor-basiert und ermöglicht es, Rechnerressourcen wie Arbeitsspeicher, CPU-Leistung oder Speicherplatz auf verschiedene virtuelle Maschinen aufzuteilen. Die Software ist sowohl für Windows-Server- als auch Windows-Client-Betriebssysteme verfügbar.
Bei ESX und ESXi handelt es sich um Hypervisoren vom Typ 1 des Anbieters für Virtualisierungslösungen VMware. Mit ihnen lassen sich physische Host-Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkverbindungen verschiedenen virtuellen Maschinen zuweisen. Seit der Version VMware vSphere 5.0 ist nur noch der ESXi-Hypervisor verfügbar.
DNS over TLS (DoT) ist ein Protokoll zur verschlüsselten Übertragung der DNS-Namensauflösung. DNS-Anfragen und DNS-Antworten sind dadurch vor dem unbefugten Mitlesen und vor Manipulationen geschützt. Spezifiziert ist DoT in den RFC-Standards 7858 und 8310. Das Protokoll nutzt zur Kommunikation den standardisierten Port 853.
DNS over HTTPS ist ein Protokollstandard, mit dem sich DNS-Anfragen und -Antworten verschlüsselt übertragen lassen. Dadurch soll die DNS-Namensauflösung vor unbefugtem Mitlesen oder Manipulationen geschützt werden. Die technischen Details des Standards sind im RFC 8484 spezifiziert.
In einem Gigabit-Ethernet-LAN kommunizieren Endgeräte mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Im Vergleich zu Fast Ethernet steht die zehnfache Geschwindigkeit zur Verfügung. Oft fallen in diesem Umfeld Begriffe wie Gigabit Ethernet, 1GBase-T, 1000Base-T, 802.3z oder 802.3ab. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Standards und Begrifflichkeiten.
In älteren LAN-Strukturen ohne Gigabit-Ethernet-Technik sind die Stationen mit zehn oder 100 Megabit pro Sekunde untereinander vernetzt. In diesem Umfeld fallen Begriffe wie 10Base-T, 100Base-T, 100Base-TX, 100Base-FX, Fast Ethernet oder 802.3u. Der folgende Beitrag grenzt die Begriffe ab und gibt einen Überblick über die verschiedenen Standards.
Der Vorgang des Roamings beschreibt den Wechsel eines mobilen Endgeräts vom Mobilfunknetz des eigenen Anbieters in ein Netzwerk eines anderen Betreibers. Dieser Wechsel kann sowohl national als auch international stattfinden. Für die Nutzung der mobilen Dienste fremder Netze können abhängig vom Betreiber und Land Roaminggebühren anfallen.
In der Mobilfunktechnik ist ein Handover die unterbrechungsfreie Übergabe einer aktiven Daten- oder Sprachverbindung von einer Funkzelle an eine andere. Der Wechsel der Zelle kann notwendig werden, wenn sich der Mobilfunknutzer mit seinem mobilen Endgerät bewegt oder die schlechte Qualität der Verbindung es erfordert.
Latenz (engl.: Latency) bezeichnet im Telekommunikationsumfeld die Zeit, die eine Information oder ein Datenpaket von ihrer Quelle bis zum Ziel benötigt. Sie setzt sich aus verschiedenen Verzögerungszeiten zusammen, die beispielsweise durch die Zwischenspeicherung von Daten, die Prüfung von Datenpaketen oder die Laufzeit der Signale entstehen.
Location Based Services (LBS) sind Dienste, die dem Nutzer abhängig von seinem aktuellen Standort angeboten werden. Hierfür ist die Positionsbestimmung beispielsweise über das Mobilfunknetz, per GPS oder mit anderen Methoden notwendig. Typische Geräte zur Nutzung standortbezogener Services sind Smartphones.
Near Field Communication (NFC) ist ein Kommunikationsstandard, mit dem sich Daten über kurze Entfernungen von nur wenigen Zentimetern drahtlos übertragen lassen. Typische Einsatzbereiche sind das bargeldlose Bezahlen, das Ticketing und die Zugangsauthentifizierung. Viele Kredit- und Girokarten und zahlreiche Smartphones sind mit der Technik ausgestattet.
Eine Smart Cell ist eine kleine Funkzelle, die mit geringer Sendeleistung arbeitet und einen kleinen Bereich funktechnisch versorgt. In 5G-Netzwerken spielen Smart Cells für die Realisierung der geforderten Leistungsmerkmale eine wichtige Rolle. Die Smart Cell lässt sich flexibel an das Mobilfunknetz anbinden und ist kostengünstig in hoher Stückzahl installierbar.
Eine Small Cell ist eine Funkzelle, die nur einen kleinen Bereich abdeckt. Sie kommt in Mobilfunknetzen zum Einsatz, um die funktechnische Versorgung zu verbessern. In 5G-Mobilfunknetzen sind aufgrund der hohen Frequenzbereiche und der geforderten niedrigen Latenzzeiten sowie großen Bandbreiten viele Small Cells notwendig.
In Windows-Umgebungen tritt bei Netzwerkproblemen unter bestimmten Umständen die Fehlermeldung "Keine gültige IP-Konfiguration" auf. Sie kann die LAN- oder WLAN-Verbindung betreffen und verschiedene Ursachen haben. Im Folgenden ein Überblick über eventuelle Fehlerursachen und die gängigsten Möglichkeiten zur Behebung des Fehlers.
Beim OSI-Modell, oft auch als ISO/OSI-Schichtenmodell bezeichnet, handelt es sich um ein Referenzmodell, mit dem sich die Kommunikation zwischen Systemen beschreiben und definieren lässt. Das Referenzmodell besitzt sieben einzelne Schichten (Layer) mit jeweils klar voneinander abgegrenzten Aufgaben.
Mit Hilfe des Windows-Befehls tracert (gesprochen: Traceroute) lässt sich der Weg eines IP-Pakets zu einem bestimmten Ziel nachverfolgen. Er ermittelt die Zwischenknoten und liefert Informationen zu den benötigten Laufzeiten. In anderen Betriebssystem wie Linux lautet der Befehl traceroute.
Bei einer Domäne handelt es sich um einen Netzwerkbereich, in dem User Sicherheitsrichtlinien oder Benutzerrechte gemäß der Organisationsstruktur erhalten. Die Verwaltung der Domäne erfolgt zentral über Domänencontroller. Einzelne Domänen sind voneinander abgegrenzt.
Ein Proxy Server ist ein Vermittler in einem Netzwerk, der Anfragen entgegennimmt und sie stellvertretend weiterleitet. Mit Hilfe des Proxy Servers lässt sich die Kommunikation zwischen einem lokalen Client und einem Webserver absichern, verschleiern oder beschleunigen.
Kabel der Kategorie 7 lassen sich nach Cat 7 und Cat 7A unterscheiden. Sie bieten maximale Betriebsfrequenzen von bis zu 1.000 Megahertz und sind für Ethernet-Netzwerke mit Übertragungsraten von zehn Gigabit pro Sekunde und teils darüber geeignet. Die Übertragungseigenschaften von Cat 7 sind im Vergleich zu niedrigeren Kategorien durch die S/FTP-Schirmung verbessert.
Mit VLAN-Trunking lassen sich Switches so verschalten, dass sie mehrere verschiedene VLANs untereinander zu Netzwerken verbinden. VLAN-Trunking ist in der Lage, die Informationen mehrerer virtueller LANs über eine einzige Leitung zu übertragen. Es lassen sich einzelne oder gebündelte Ports für das Trunking verwenden.
Das Spanning Tree Protocol (STP) verhindert in Netzwerken mit mehreren Switches parallele Verbindungen und unterbindet dadurch die Bildung von Schleifen. STP funktioniert in beliebig vermaschten Netzstrukturen und erzeugt eine Baumtopologie mit eindeutigen Verbindungspfaden.
Network Address Translation (NAT) ermöglicht es, die Ziel- oder Quell-IP-Adressen eines Datenpakets durch eine andere Adresse zu ersetzen. NAT wird häufig verwendet, um aufgrund der Knappheit öffentlicher IP-Adressen mit privaten IP-Adressen im Internet zu kommunizieren. Diese Maskierung mehrerer privater IP-Adressen hinter einer öffentlichen IP-Adresse hat auch sicherheitstechnische Vorteile.
Kabel der Kategorie 8 (Cat 8 bzw. Cat.8) sind für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 25, 40 und 100 Gigabit pro Sekunde geeignet. Es handelt sich um Twisted-Pair-Kabel, die mit einer Schirmung versehen sind. Laut Normung existieren zwei Unterklassen Cat 8.1 und Cat 8.2. Cat-8-Kabel kommen überwiegend für Verkabelungen innerhalb von Rechenzentren und weniger für die Verkabelung von Endgeräten (Tertiärbereich) zum Einsatz.
Der SFP-Port ist ein standardisierter Port für modulare Transceiver. An die optischen oder elektrischen Transceiver lassen sich abhängig vom Typ kupferbasierte Netzwerkkabel oder Lichtwellenleiter anschließen. SFP-Ports sind häufig an Netzwerkswitches zu finden.
Beim Active Directory handelt es sich um einen Verzeichnisdienst von Microsoft für Windows-Netzwerke. Das Active Directory ermöglicht es, die Struktur einer Organisation nachzubilden und die Verwendung von Netzwerkressourcen oder -objekten zentral zu verwalten.
IEEE 802.11w ist ein Standard, der die Verschlüsselung einiger Management- und Steuerinformationen in einem WLAN ermöglicht. Mithilfe dieser Protected Management Frames lassen sich bestimmte Angriffsmethoden in drahtlosen 802.11-Netzwerkumgebungen verhindern.
ADFS (Active Directory Federation Services) ist eine Software von Microsoft, mit deren Hilfe sich User über Organisationsgrenzen hinweg per Single Sign-on an unterschiedlichen Services anmelden können. ADFS nutzt hierfür die Benutzerverwaltung des Active Directories (AD).
Wird ein zusammenhängender IP-Adressraum in kleinere, getrennte Adressräume aufgeteilt, entstehen so genannte Subnetze. Sie lassen sich einsetzen, um Netzwerke zu strukturieren, zu segmentieren oder Adressräume einzusparen. Der Vorgang der Unterteilung nennt sich Subnetting.
Die MAC-Adresse (Media Access Control) stellt die physikalische Adresse einer Netzwerkschnittstelle dar. Sie ist eindeutig und besitzt eine Länge von 48 Bit. MAC-Adressen kommen beispielsweise im Ethernet und Token Ring aber auch bei Bluetooth und WLAN zum Einsatz. Bestandteil jeder Adresse ist eine Herstellerkennung.
Bei ESX und ESXi handelt es sich um Hypervisoren vom Typ 1 des Anbieters für Virtualisierungslösungen VMware. Mit ihnen lassen sich physische Host-Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkverbindungen verschiedenen virtuellen Maschinen zuweisen. Seit der Version VMware vSphere 5.0 ist nur noch der ESXi-Hypervisor verfügbar.
Ein Netzwerk-Port ist eine Adresse, mit deren Hilfe sich UDP- oder TCP-Verbindungen eindeutig bestimmten Anwendungen zuordnen lassen. Zu einer Verbindung gehört auf beiden Seiten jeweils ein Port. Ports können eine fortlaufende Nummer im Bereich von 0 bis 65535 annehmen.
802.3af ist ein 2003 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Geräten über die LAN-Verkabelung (Power over Ethernet). 802.3af ermöglicht es, Geräte mit einem Leistungsbedarf von bis zu 12,95 Watt über das LAN-Kabel zu betreiben. Nachfolgestandards wie PoE+ (802.3at) und PoE++ (802.3bt) gestatten die Übertragung noch höherer elektrischer Leistungen.
IPv6 (Internet Protocol Version 6) ist ein Protokoll für die Übertragung und Vermittlung von Datenpaketen in einem paketorientiert arbeitenden Netzwerk wie dem Internet. Es soll das bisher verwendete IP-Protokoll Version 4 (IPv4) ablösen. Ein Hauptgrund hierfür ist die Knappheit von IP-Adressen.
Das Simple Network Management Protocol (SNMP) wurde von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickelt und dient als Protokoll zur Überwachung, Steuerung und Konfiguration von Netzwerkelementen. Dies können sowohl Router, Switches und Firewalls als auch Server, Drucker oder Computer sein.
Das User Datagram Protocol (UDP) ist ein Protokoll aus der TCP/IP-Welt. Es baut auf dem Internet Protokoll auf und ist im OSI-Schichtenmodell auf Schicht 4, der Transportschicht, angesiedelt. Im Gegensatz zu TCP (Transmission Control Protocol) handelt es sich um ein verbindungsloses, ungesichertes Protokoll. Die zentralen Funktionen sind der Transport von Daten und das Multiplexen von Verbindungen.
In älteren LAN-Strukturen ohne Gigabit-Ethernet-Technik sind die Stationen mit zehn oder 100 Megabit pro Sekunde untereinander vernetzt. In diesem Umfeld fallen Begriffe wie 10Base-T, 100Base-T, 100Base-TX, 100Base-FX, Fast Ethernet oder 802.3u. Der folgende Beitrag grenzt die Begriffe ab und gibt einen Überblick über die verschiedenen Standards.
Mit Hilfe des Address Resolution Protocols (ARP) ist es möglich, zu einer bekannten Netzwerk- bzw. IP-Adresse die physikalische MAC-Adresse zu ermitteln. Die zur IPv4-Adresse passende Hardwareadresse wird anschließend in der ARP-Tabelle gespeichert und für das Versenden von Paketen auf Layer 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells verwendet.
802.3at ist ein 2009 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über die LAN-Verkabelung. Er ist eine Weiterentwicklung des PoE-Standards nach 802.3af und bietet höhere Leistung von bis zu 25,5 Watt für ein einzelnes LAN-Gerät. 802.3at ist abwärtskompatibel zu 802.3af. Zur Übertragung noch höherer Leistungen ist der Standard PoE++ (IEEE 802.3bt) vorgesehen.
In einem Peer-to-Peer-Netzwerk sind alle Teilnehmer untereinander gleichberechtigt. Es existieren keine typischen Client-Server-Strukturen und jeder Rechner kann Funktionen, Ressourcen oder Services anbieten oder diese in Anspruch nehmen. Die Daten sind dezentral organisiert und verteilt.
Jitter bezeichnet sowohl das Taktzittern bei digitalen Signalen als auch die Laufzeitvarianz von Datenpaketen in einem Netzwerk. Bei zeitkritischen Anwendungen wie Voice over IP kann es durch zu große Laufzeitschwankungen zu Einbußen der Übertragungsqualität kommen.
Das Client-Server-Modell ist ein Architekturkonzept zur Verteilung von Diensten und Aufgaben in einem Netzwerk. Dienste werden von Servern bereitgestellt und können von Clients genutzt werden. Typische Anwendungen des Client-Server-Modells in IP-Netzwerken sind der Zugriff auf Webseiten per HTTP, das Laden von Dateien per FTP oder die Abwicklung des E-Mail-Verkehrs per SNMP.
Ein Router oder auch Netzwerk-Router ist ein Gerät, das Netzwerke auf Layer 3 des ISO/OSI-Schichtenmodells miteinander verbindet und Datenpakete auf Basis ihrer Adressen weiterleitet. Die Weiterleitungsentscheidungen erfolgen aufgrund statischer Vorgaben oder mit dynamischen Routingprotokollen. Im privaten Umfeld verbinden Netzwerk-Router das Heimnetz mit dem Internet.
Die Aufgabe des Layer 2 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist die abschnittsweise Sicherungen des Datenaustauschs. Hierfür werden die Bits in Datenblöcke zusammengefasst. Es sind Verfahren zur Fehlerkorrektur, zur Flusskontrolle und für den Zugriff auf das Übertragungsmedium definiert.
Der Domänencontroller ist ein Server, der eine Domäne und seine verschiedenen Objekte zentral verwaltet und kontrolliert. Anwender, die sich an einer Netzwerkdomäne anmelden möchten, wenden sich zuerst an den für ihre Domäne zuständigen Domänencontroller.
Cat-6-Kabel sind in verschiedenen Ausführungen der Kategorie 6 oder 6A (Cat 6 / Cat 6A) erhältlich. Die Kabel bieten mit einer Betriebsfrequenz von 250 beziehungsweise 500 Megahertz im Vergleich zur Kabelkategorie 5 eine wesentlich höhere Bandbreite und eignen sich für Ethernet mit Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde (10GBASE-T).
Das Internet Control Message Protocol kommt in TCP/IP-Netzwerken zum Einsatz, um Informationen über Probleme und den Status des Netzwerks auszutauschen oder Funktionen zu prüfen. Es ist sowohl für IPv4 als auch für IPv6 verfügbar. Über den ICMP-Header werden die Pakettypen definiert.
Der Internet Information Server (IIS) ist ein optionaler Teil des Microsoft Betriebssystems Windows. Er bietet die Möglichkeit, Webserver zu realisieren und Daten oder Dokumente im Netz zugänglich zu machen. Unterstützte Protokolle des Webservers sind beispielsweise HTTP, HTTPS, FTP, SMTP, POP3 oder WebDAV.
Mithilfe eines Wireless Distribution Systems lassen sich WLANs durch die funkbasierte Verbindung von WLAN-Accesspoints erweitern und größere Bereiche abdecken, ohne dass eine Kabelverbindung zwischen den Accesspoints notwendig ist. Es sind verschiedene Betriebsmodi möglich.
Twisted-Pair-Kabel besitzen paarweise miteinander verdrillte Adern. Je nach Kabeltyp variiert die Anzahl der vorhandenen Adernpaare und die Art der Schirmung. Zur Klassifizierung der Kabel und ihrer Übertragungseigenschaften sind sie in verschiedene Kategorien eingeteilt. Typische Anwendungsbereiche für Twisted-Pair-Kabel sind die Netzwerk- und Telekommunikationstechnik.
Eine Routing Table enthält Einträge, die den Weg zu einem bestimmten Ziel im Netz beschreiben. Die Tabelle kann durch statische oder dynamisch gelernte Einträge gefüllt werden. Routingprotokolle sorgen für den automatischen Austausch von Routing-Informationen zwischen Routern.
ISO-Dateien sind exakte Abbilder der auf optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Blu-rays gespeicherten Informationen. Die Dateien aus einer ISO-Datei lassen sich auf Festplatten speichern, in Filesysteme einbinden oder online übertragen, ohne dass das optische Medium notwendig ist. Mit geeigneter Software sind ISO-Dateien leicht zu erstellen.
Open Shortest Path First (OSPF) ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Link-State-Routingprotokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in größeren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine schnelle Konvergenz und eine gute Skalierbarkeit aus. Das Protokoll ist in der Version 2 für IPv4 und der Version 3 für IPv6 verfügbar.
Das Transmission Control Protocol ist eines der zentralen Protokolle der TCP/IP-Protokollfamilie. Es nutzt auf der Vermittlungsebene die Funktionen des Internet Protocols (IP), sorgt für gesicherte Ende-zu-Ende-Verbindungen zwischen den Kommunikationspartnern und adressiert über Ports die Anwendungen höherer Ebenen.
Beacon bedeutet wörtlich übersetzt Funkbake und meint ein Funkfeuer, ähnlich dem Licht eines Leuchtturms. Im IT-Umfeld kommen Beacons in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Beacons können kleine Bluetooth-Sender, Statusnachrichten in einem WLAN oder Zählpixel in einer Nachricht oder auf einer Webseite und vieles mehr sein.
Eine Dark Fiber ist ein unbenutzter Lichtwellenleiter. Er kann von einem Anbieter angemietet und für den Aufbau eines eigenen Netzwerks oder einer Übertragungsstrecke verwendet werden. Für den Betrieb der hierfür benötigten Übertragungstechnik ist der Mieter selbst zuständig.
Vectoring bzw. Vectoring 17a kommt auf DSL-Leitungen zum Einsatz, um die maximal mögliche Datenrate im Down- und Upload zu erhöhen. Das Verfahren reduziert und kompensiert Störungen auf den Kupferdoppeladern, die durch Übersprechen entstehen. Mit so genanntem Supervectoring lassen sich noch höhere Datenraten erzielen.
Jumbo Frames sind besonders große Ethernet-Frames, die im IEEE-Standard 802.3 nicht definiert sind. Anstatt einer maximalen Größe von 1.500 Bytes ermöglichen sie eine MTU von bis s zu 9.000 Bytes. Mit Jumbo Frames lässt sich der Datendurchsatz in einem Netzwerk steigern.
Kabel der Kategorie 5 (Cat 5 bzw. Cat.5) sind die in bestehenden Netzwerken aktuell am häufigsten vorzufindenden Kabel. In neuen Installationen werden sie jedoch oft durch leistungsfähigere Cat-6- oder Cat-7-Kabel ersetzt. Kabel der Kategorie 5 ermöglichen Übertragungsraten bis in den Gigahertzbereich. Auch für die Telefonverkabelung sind die Kabel häufig im Einsatz.
Der Layer 3 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist für die Vermittlung der Daten über die einzelnen Verbindungsabschnitte und Netzwerkknoten hinweg zuständig. Er kümmert sich um die Adressierung der Kommunikationspartner und das Finden des schnellsten oder günstigsten Wegs zum Ziel.
Ein STUN-Server ermöglicht es Clients, deren IP-Adressen per Network Address Translation übersetzt wurden, über NAT-Grenzen hinweg Verbindungen aufzubauen. Server und Client nutzen hierfür das standardisierte Simple Traversal of User Datagram Protocol Through Network Address Translators (STUN). Typischer Anwendungsbereich eines STUN-Servers ist die VoIP-Telefonie.
Das Point-to-Point Protocol over Ethernet (PPPoE) ermöglicht es, eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung über das Ethernet herzustellen. Über eine Discovery-Prozedur kann die Gegenstelle der PPP-Verbindung über das Ethernet ausfindig gemacht werden. PPPoE kommt häufig für die Interneteinwahl per DSL zum Einsatz.
RIP ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Distance-Vector-Protokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in kleineren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine einfache Implementierung aus. Nachteile sind die relative langsame Aktualisierung bei Veränderungen im Netz und die fehlende Garantie einer Schleifenfreiheit.
Hyper-V ist eine Virtualisierungslösung von Microsoft. Sie arbeitet Hypervisor-basiert und ermöglicht es, Rechnerressourcen wie Arbeitsspeicher, CPU-Leistung oder Speicherplatz auf verschiedene virtuelle Maschinen aufzuteilen. Die Software ist sowohl für Windows-Server- als auch Windows-Client-Betriebssysteme verfügbar.