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Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber ♥ IP-Insider

Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber


IT-Service Luber

Stefan Luber ist Diplom-Ingenieur (FH) der Nachrichtentechnik und arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung als freiberuflicher Autor sowie technischer Redakteur. Er ist spezialisiert auf IT- und Telekommunikationsthemen und verfasst hochwertige, suchmaschinenoptimierte Inhalte, Whitepaper, Produkttests, Blog-Artikel und technische Dokumentationen.

Seine Expertise umfasst ein breites Spektrum an IT-Themen, darunter Netzwerke (DSL, Mobilfunk, TCP/IP, Routing, Switching, VoIP), Webhosting, E-Commerce, Content-Management-Systeme wie WordPress, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Smart Home, Cloud Computing, Business Intelligence, Big Data, Künstliche Intelligenz, IoT und IT-Sicherheit.

Luber hat für verschiedene Unternehmenswebseiten, Blogs und Fachportale wie Security-Insider, BigData-Insider, Storage-Insider, CloudComputing-Insider und IP-Insider Artikel verfasst, in denen er komplexe technische Sachverhalte verständlich aufbereitet.

Neben seiner Tätigkeit als Autor bietet er IT-Services an und betreibt mit dem IT-Service Luber eine eigene Webseite, auf der er seine Dienstleistungen und Veröffentlichungen präsentiert.

Seine berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie Systemingenieur Netzwerkplanung/Internetworking bei verschiedenen Systemhäusern und Netzbetreibern und Manager im Bereich IP-TV-Netze bei der Deutschen Telekom AG. Seit August 2011 ist er als freier Autor und technischer Redakteur tätig.

Artikel des Autors

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (© aga7ta - stock.adobe.com)
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Was ist 802.11i?

802.11i ist ein IEEE-Standard zur Authentifizierung und Verschlüsselung in 802.11-basierten WLANs. Er löst das mit Sicherheitsmängeln behaftete WEP-Protokoll (Wired Equivalent Privacy) ab und definiert Sicherheitsprotokolle wie das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP). Darüber hinaus legt der Standard die Regeln für die Verwendung des Advanced Encryption Standards (AES) fest. Eine Implementierung des Standards ist WPA2.

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Was ist 802.1X?

802.1X ist ein IEEE-Standard für lokale Netzwerke. Er arbeitet auf der Schicht zwei des OSI-Referenzmodells und steuert den Zugang zu kabelbasierten oder drahtlosen 802.1-Netzwerken mithilfe eines sicheren Authentifizierungsverfahrens. Eine wichtige Rolle spielen das Extensible Authentication Protocol (EAP) und RADIUS. Einsetzbar ist 802.1X sowohl für LAN-Switches als auch für WLAN-Accesspoints.

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Was ist OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture)?

Open Platform Communications Unified Architecture ist ein Standard für die Automatisierungstechnik, die industrielle Kommunikation und den Datenaustausch von Maschinen, Geräten und anderen industriellen Systemen. Der Standard setzt sich aus einzelnen Spezifikationen zusammen und löst ältere auf COM/DCOM basierende OPC-Spezifikationen ab. OPC UA orientiert sich am SOA-Architekturmodell (Service-Oriented Architecture).

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Was ist Root Cause Analysis?

Die Root-Cause-Analyse ist ein systematischer Ansatz, mit dem sich die Haupteinflussfaktoren für ein Ereignis finden lassen. Mithilfe der Root Cause Analysis werden beispielsweise die Ursachen für Probleme im IT- und Netzwerkumfeld ermittelt. Es existieren verschiedene Herangehensweisen und Methoden der Root-Cause-Analyse wie die 5-Why-Methode oder das Fischgrätenmodell.

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Was ist der Unterschied zwischen Routing und Switching?

Zur Weiterleitung von Netzwerkdaten kommen Verfahren wie Routing und Switching zum Einsatz. Während Switching auf der Schicht zwei des ISO/OSI-Referenzmodells arbeitet und in Ethernet-basierten Umgebungen die MAC-Adressen der Datenframes auswertet, ist der Vorgang des Routings auf der Schicht drei angesiedelt und verwendet zur Wegfindung und Weiterleitung der Datenpakete die Layer-3-Adressen. In IP-basierten Netzen sind das die IP-Adressen.

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Was ist OpenRoaming?

OpenRoaming ist ein offener Industriestandard für einfaches und nahtloses Roaming zwischen Wi-Fi-Netzwerken ohne manuellen Login-Prozess. Er wird von der Wireless Broadband Alliance vorangetrieben und unterstützt Roaming zwischen Wi-Fi-Netzen und Mobilfunknetzen mit Technologien wie Wi-Fi 6 und 5G. Der von der Wireless Broadband Alliance gemanagten Verbund-Wi-Fi-Netzwerkplattform gehören Wi-Fi-Netzwerkbetreiber, Mobilfunkanbieter und Identity-Provider an.

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Was ist DiffServ (Differentiated Services) / QoS (Quality of Service)?

DiffServ (Differentiated Services) ist ein Schema zur Klassifizierung von IP-Paketen. Mithilfe dieser Klassifizierung und Verfahren wie der Priorisierung lassen sich Qualitätsparameter wie Übertragungskapazität, Laufzeitverzögerung, Laufzeitschwankung oder Paketverlust beeinflussen und die QoS (Quality of Service) in IP-Netzen sicherstellen. DiffServ verwendet zur Klassifizierung das Type-of-Service-Feld des IP-Headers.

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Was ist White-Box/Brite-Box Switching?

Brite-Box und White-Box Switching sind Begriffe des Open Networkings. Im Vergleich zum klassischen Switching kommt keine Black-Box-Hardware mit einer vom Hersteller vorgegebenen, proprietären Switching-Software zum Einsatz. Hard- und Software sind entkoppelt. Auf der Hardware ist ein Network Operating System (NOS) eigener Wahl installierbar. Im Gegensatz zur White-Box Hardware besitzt Brite-Box Hardware ein Hersteller-Branding.

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Was ist Tethering?

Mit der Funktion des Tetherings lässt sich die Mobilfunkverbindung eines mobilen Geräts wie eines Smartphones für andere Geräte freigeben. Das Smartphone agiert dann als Modem und Internetrouter. Die Geräte, die die Internetverbindung nutzen, sind per WLAN, Bluetooth oder per Kabel mit dem Smartphone verbunden. Die Freigabe der Mobilfunkverbindung kann technisch unterbunden oder vertraglich vom Mobilfunkanbieter eingeschränkt sein.

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Was ist OpenSSH?

OpenSSH ist eine Sammlung von SSH-Tools mit Open-Source-Lizenz. Mit den Tools lassen sich Remotesysteme über verschlüsselte und authentifizierte Verbindungen sicher verwalten. Das SSH-File-Transfer-Protokoll zur gesicherten Übertragung von Daten ist ebenfalls integriert. Die Software arbeitet nach dem Client-Server-Prinzip und ist für Betriebssysteme wie Windows, macOS und Linux verfügbar.

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Was ist Modbus?

Modbus ist ein ursprünglich vom Unternehmen Gould-Modicon entwickeltes Protokoll für die Kommunikation zwischen einem Master und mehreren Slaves. Es kommt häufig in industriellen Anwendungen zum Einsatz und ist in verschiedenen Betriebsarten für den Datenaustausch über serielle Schnittstellen und über Ethernet verfügbar. Die unterstützten Betriebsarten sind RTU, ASCII und TCP.

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Was ist Logging / (Event-)Log-Management?

Im IT-Umfeld bedeutet Logging das automatische Protokollieren von Statusinformationen und Ereignissen während des Betriebs von IT-Systemen oder der Ausführung von Softwareprozessen. Bei den protokollierten Informationen und Ereignissen handelt es sich um Fehlermeldungen, Systemnachrichten oder Statusmeldungen und anderes. Das Log- oder Event-Management hat die Aufgabe, die Protokolldaten zu sammeln, zu aggregieren und zu speichern, um das Suchen, Analysieren und Reporten zu ermöglichen.

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Was ist Industrial Internet of Things (IIoT)?

Das Industrial Internet of Things (IIoT) ist eine Unterkategorie des Internet of Things (IoT). Es stellt die industrielle Ausprägung des Internets der Dinge dar. Das Hauptaugenmerk des IIoT liegt nicht auf anwender- und verbraucherorientierten Konzepten, sondern auf Anwendungen im industriellen Umfeld. Eine zentrale Rolle spielen vernetzte Sensoren, deren Daten die Grundlage zur automatisierten Steuerung industrieller Anlagen, Maschinen und Prozesse bilden.

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Was ist Data Center Infrastructure Management (DCIM)?

Das Data Center Infrastructure Management beinhaltet Konzepte und Tools zur Verwaltung, Überwachung und Planung der Rechenzentrumsinfrastruktur und der dort installierten IT-Systeme. Insbesondere zählen die Energieversorgung, die Klimatisierung, die Verkabelung und die Flächennutzung zu den gemanagten Aspekten. Ziel des DCIMs ist es, Rechenzentren effizient, zuverlässig und wirtschaftlich zu betreiben und durch Infrastrukturprobleme verursachte Störungen zu verhindern.

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Was ist Fog Computing / Fog Networking (Fogging)?

Fog Computing ist ein Cloud-Computing-Konzept. Es bringt Rechenleistung und Intelligenz an den Rand der Cloud und näher an die Endgeräte. Dank der Dezentralisierung der Cloud-Computing-Services ist es nicht mehr zwingend erforderlich, alle Daten zu den in der Cloud gelegenen Rechenzentren zu übertragen. Datenverarbeitungsvorgänge am Rand der Cloud reduzieren die Verarbeitungs- und Latenzzeiten und machen Prozesse echtzeitfähig.

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Was ist Open Networking?

Open Networking ist ein Netzwerkkonzept, das die Nutzung eines beliebigen Netzwerkbetriebssystems auf Netzhardware wie Switches oder Router erlaubt. Es basiert auf dem Ansatz der Entkopplung von Netzwerkhard- und -software. Im Gegensatz zu einer Black-Box-Hardware mit proprietärem Betriebssystem kommt so genannte White-Box- oder Brite-Box-Hardware mit beliebig wählbarer Software zum Einsatz. Das NOS ist meist Linux-basiert.

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Was ist Port Forwarding?

Der Begriff Port Forwarding beschreibt den Vorgang des Weiterleitens externer IP-Pakete an einen UDP- oder TCP-Port eines Rechners oder Servers im internen LAN. Damit werden Dienste beispielsweise eines Webservers oder eines E-Mail-Servers im LAN aus dem Internet erreichbar. Private IP-Adressen werden per Source und Destination NAT in öffentliche IP-Adressen übersetzt.

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Was ist IP Forwarding?

Der Begriff IP Forwarding beschreibt den Vorgang des Weiterleitens von IP-Paketen. Die Pakete sind nicht für die weiterleitende IP-Station, sondern für einen anderen IP-Zielhost bestimmt. Auf welchem Ausgangs-Netzwerkinterface und an welchen Zwischenknoten das IP-Paket weitergeleitet wird, entscheidet das Routing. Die Entscheidung findet auf Basis der IP-Zieladresse und der zuvor erstellten Routingtabelle statt.

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Was ist ein Magic Packet?

Ein Magic Packet ist ein Datenpaket, mit dem sich Rechner über das LAN oder WLAN einschalten lassen. Die Funktion nennt sich Wake on LAN und ist seit den 1990er-Jahren standardisiert. Zum Aktivieren des Rechners über das Netzwerk müssen einige Voraussetzungen erfüllt und der Rechner für WOL vorbereitet sein. Das Magic Packet wird entweder als Broadcast versendet oder ist direkt an einen Host adressiert.

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Was ist FQDN (Fully-Qualified Domain Name)?

Ein Fully-Qualified Domain Name gibt den vollständigen Domain-Namen eines Hosts oder einer Internetpräsenz an. Er beinhaltet alle Domain-Level inklusive Top Level Domain, eventueller Subdomains und dem Hostnamen. Der FQDN ist eindeutig und lässt sich über Ressource Records eines Nameservers den zugehörigen IPv4- oder IPv6-Adressen zuordnen. Enthält ein Domain-Name nicht alle Domain-Level, wird er als Partially-Qualified Domain Name (PQDN) bezeichnet.

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Was ist eine mmWave (Millimeterwelle)?

Elektromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge zwischen einem Millimeter und zehn Millimetern werden als Millimeterwellen (mmWave) bezeichnet. Sie liegen im Frequenzbereich von 30 bis 300 Gigahertz und erlauben hohe Datenraten. Die Reichweite der Millimeterwellen ist durch die hohe Freiraumdämpfung jedoch begrenzt. Zum Einsatz kommen Millimeterwellen beispielsweise im 5G-Mobilfunk oder im WLAN-Standard 802.11ad.

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Was ist Bandbreite?

Der Begriff Bandbreite stammt ursprünglich aus dem Bereich der Physik und der Signaltechnik. Im ursprünglichen Sinn ist die Bandbreite die Spanne zwischen einer oberen und einer unteren Grenzfrequenz eines Frequenzspektrums, die zur Übertragung eines Signals verwendet wird. In digitalen IT- und Kommunikationssystemen wird der Begriff häufig in der Bedeutung von maximaler Datenübertragungsrate oder Übertragungskapazität verwendet.

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Was ist Mioty?

Mioty ist eine LPWAN-Technik für das Internet der Dinge. Entwickelt wurde sie vom Fraunhofer IIS. Die Technik lässt sich einsetzen, um eine große Zahl Sensoren über große Distanzen energieeffizient, robust und zuverlässig zu vernetzen. Eine der verwendeten Kerntechnologien ist das Telegram Splitting. Anwendungsbereiche für Mioty sind Industrie 4.0 und Smart City.

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Was ist QUIC (Quick UDP Internet Connections)?

Quick UDP Internet Connections ist ein ursprünglich von Google entwickeltes und im Jahr 2021 von der IETF in mehreren RFCs standardisiertes Protokoll zur optimierten Übertragung von HTTP-Verkehr. QUIC basiert auf UDP und beseitigt zahlreiche Schwächen des zuvor verwendeten Transportprotokolls TCP. Zu den Leistungsmerkmalen zählen ein schneller Datenaustausch, Verschlüsselung und Multiplexing.

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Was ist Software-Defined Perimeter (SDP)?

Software-Defined Perimeter ist ein Konzept, das die mit einem Netzwerk wie dem Internet verbundenen Geräte, Anwender, Server, Clients oder Infrastrukturkomponenten netztechnisch verbirgt. Da die Netzteilnehmer für Außenstehende unsichtbar sind, werden SDP-Realisierungen auch als Black Cloud bezeichnet. Nur authentifizierte und autorisierte User und Geräte erhalten Zugriff auf definierte Ressourcen.

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Was ist Zero Trust Network Access (ZTNA)?

Zero Trust Network Access ist ein Konzept und eine Technologie für den Zugriff auf Services und Anwendungen gemäß des Zero-Trust-Modells. Zugriffe werden nicht wie in einem VPN auf Netzwerkebene, sondern dediziert für User oder Geräte auf Anwendungsebene freigeschaltet. Als vermittelnde Instanz zwischen Client und Anwendung agiert ein Broker. Er entkoppelt den Anwendungszugriff von der Netzwerkebene.

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Was ist Dynamic Spectrum Sharing (DSS)?

Dynamic Spectrum Sharing ist ein vom 3rd Generation Partnership Project (3GPP) standardisiertes Verfahren zur parallelen Nutzung eines Mobilfunkfrequenzbands mit LTE und 5G. Das Verfahren arbeitet dynamisch und teilt die verfügbare Bandbreite abhängig von der Anzahl der Endgeräte verschiedener Mobilfunktechnologien auf. In Deutschland machen Vodafone und die Telekom ausgiebig Gebrauch von DSS.

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Was ist ein DLNA-Server / DLNA-Gerät?

DLNA-zertifizierte Geräte wie DLNA-Server oder -Player erlauben das Streamen und Wiedergeben von Multimediainhalten wie Videos, Bilder und Musik über ein Netzwerk. Die Zertifizierung nimmt die Digital Living Network Alliance vor, ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Computer-, Telekommunikations- und Unterhaltungselektronikbranche. Technisch basiert DLNA auf Universal Plug and Play (UPnP).

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Was ist DOCSIS?

DOCSIS (Data Over Cable Service Interface Specification) ist ein 1997 von CableLabs entwickelter Standard zur Übertragung von Daten in Breitbandkabelnetzen. Er definiert die Anforderungen an die OSI-Schichten eins und zwei. Seit der Version DOCSIS 1.0 aus dem Jahr 1997 wurden überarbeitete und in ihren Eigenschaften verbesserte DOCSIS-Versionen 2.0, 3.0, 3.1 und 4.0 veröffentlicht. Die maximal möglichen Bandbreiten im Up- und Download sind mit jeder neuen Version gestiegen.

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Was ist User Experience Monitoring (UXM)?

User Experience Monitoring (UXM), häufig auch als End User Experience Monitoring (EUEM) bezeichnet, überwacht das Verhalten von Anwendungen, IT-Systemen und Webapplikationen aus Sicht des Users – sprich, die Benutzererfahrung. Diese Art des Monitorings wird genutzt, um die Qualität bereitgestellter Services sicherzustellen und mögliche Probleme proaktiv anzugehen. Für das EUEM beziehungsweise UXM kommen unterschiedliche Monitoring-Verfahren mit Netzwerkmessungen, Skripten oder lokalen Softwareagenten zum Einsatz.

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Was ist das OSI-Modell?

Beim OSI-Modell, oft auch als ISO/OSI-Schichtenmodell bezeichnet, handelt es sich um ein Referenzmodell, mit dem sich die Kommunikation zwischen Systemen beschreiben und definieren lässt. Das Referenzmodell besitzt sieben einzelne Schichten (Layer) mit jeweils klar voneinander abgegrenzten Aufgaben.

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Was ist Traceroute (tracert)?

Mit Hilfe des Windows-Befehls tracert (gesprochen: Traceroute) lässt sich der Weg eines IP-Pakets zu einem bestimmten Ziel nachverfolgen. Er ermittelt die Zwischenknoten und liefert Informationen zu den benötigten Laufzeiten. In anderen Betriebssystem wie Linux lautet der Befehl traceroute.

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Was ist eine Domäne / Netzwerkdomäne?

Bei einer Domäne handelt es sich um einen Netzwerkbereich, in dem User Sicherheitsrichtlinien oder Benutzerrechte gemäß der Organisationsstruktur erhalten. Die Verwaltung der Domäne erfolgt zentral über Domänencontroller. Einzelne Domänen sind voneinander abgegrenzt.

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Was ist ein Proxy Server?

Ein Proxy Server ist ein Vermittler in einem Netzwerk, der Anfragen entgegennimmt und sie stellvertretend weiterleitet. Mit Hilfe des Proxy Servers lässt sich die Kommunikation zwischen einem lokalen Client und einem Webserver absichern, verschleiern oder beschleunigen.

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Was ist Cat 7?

Kabel der Kategorie 7 lassen sich nach Cat 7 und Cat 7A unterscheiden. Sie bieten maximale Betriebsfrequenzen von bis zu 1.000 Megahertz und sind für Ethernet-Netzwerke mit Übertragungsraten von zehn Gigabit pro Sekunde und teils darüber geeignet. Die Übertragungseigenschaften von Cat 7 sind im Vergleich zu niedrigeren Kategorien durch die S/FTP-Schirmung verbessert.

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Was ist ein VLAN-Trunk?

Mit VLAN-Trunking lassen sich Switches so verschalten, dass sie mehrere verschiedene VLANs untereinander zu Netzwerken verbinden. VLAN-Trunking ist in der Lage, die Informationen mehrerer virtueller LANs über eine einzige Leitung zu übertragen. Es lassen sich einzelne oder gebündelte Ports für das Trunking verwenden.

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Was ist STP (Spanning Tree Protocol)?

Das Spanning Tree Protocol (STP) verhindert in Netzwerken mit mehreren Switches parallele Verbindungen und unterbindet dadurch die Bildung von Schleifen. STP funktioniert in beliebig vermaschten Netzstrukturen und erzeugt eine Baumtopologie mit eindeutigen Verbindungspfaden.

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Was ist NAT (Network Address Translation)?

Network Address Translation (NAT) ermöglicht es, die Ziel- oder Quell-IP-Adressen eines Datenpakets durch eine andere Adresse zu ersetzen. NAT wird häufig verwendet, um aufgrund der Knappheit öffentlicher IP-Adressen mit privaten IP-Adressen im Internet zu kommunizieren. Diese Maskierung mehrerer privater IP-Adressen hinter einer öffentlichen IP-Adresse hat auch sicherheitstechnische Vorteile.

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Was ist Cat 8?

Kabel der Kategorie 8 (Cat 8 bzw. Cat.8) sind für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 25, 40 und 100 Gigabit pro Sekunde geeignet. Es handelt sich um Twisted-Pair-Kabel, die mit einer Schirmung versehen sind. Laut Normung existieren zwei Unterklassen Cat 8.1 und Cat 8.2. Cat-8-Kabel kommen überwiegend für Verkabelungen innerhalb von Rechenzentren und weniger für die Verkabelung von Endgeräten (Tertiärbereich) zum Einsatz.

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Was ist ein SFP-Port?

Der SFP-Port ist ein standardisierter Port für modulare Transceiver. An die optischen oder elektrischen Transceiver lassen sich abhängig vom Typ kupferbasierte Netzwerkkabel oder Lichtwellenleiter anschließen. SFP-Ports sind häufig an Netzwerkswitches zu finden.

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Was ist ein Active Directory?

Beim Active Directory handelt es sich um einen Verzeichnisdienst von Microsoft für Windows-Netzwerke. Das Active Directory ermöglicht es, die Struktur einer Organisation nachzubilden und die Verwendung von Netzwerkressourcen oder -objekten zentral zu verwalten.

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Was ist ein Subnetz?

Wird ein zusammenhängender IP-Adressraum in kleinere, getrennte Adressräume aufgeteilt, entstehen so genannte Subnetze. Sie lassen sich einsetzen, um Netzwerke zu strukturieren, zu segmentieren oder Adressräume einzusparen. Der Vorgang der Unterteilung nennt sich Subnetting.

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Was ist eine MAC-Adresse?

Die MAC-Adresse (Media Access Control) stellt die physikalische Adresse einer Netzwerkschnittstelle dar. Sie ist eindeutig und besitzt eine Länge von 48 Bit. MAC-Adressen kommen beispielsweise im Ethernet und Token Ring aber auch bei Bluetooth und WLAN zum Einsatz. Bestandteil jeder Adresse ist eine Herstellerkennung.

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Was sind ESX und ESXi?

Bei ESX und ESXi handelt es sich um Hypervisoren vom Typ 1 des Anbieters für Virtualisierungslösungen VMware. Mit ihnen lassen sich physische Host-Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkverbindungen verschiedenen virtuellen Maschinen zuweisen. Seit der Version VMware vSphere 5.0 ist nur noch der ESXi-Hypervisor verfügbar.

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Was ist ein Netzwerk-Port?

Ein Netzwerk-Port ist eine Adresse, mit deren Hilfe sich UDP- oder TCP-Verbindungen eindeutig bestimmten Anwendungen zuordnen lassen. Zu einer Verbindung gehört auf beiden Seiten jeweils ein Port. Ports können eine fortlaufende Nummer im Bereich von 0 bis 65535 annehmen.

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Was ist 802.3af (PoE)?

802.3af ist ein 2003 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Geräten über die LAN-Verkabelung (Power over Ethernet). 802.3af ermöglicht es, Geräte mit einem Leistungsbedarf von bis zu 12,95 Watt über das LAN-Kabel zu betreiben. Nachfolgestandards wie PoE+ (802.3at) und PoE++ (802.3bt) gestatten die Übertragung noch höherer elektrischer Leistungen.

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Was ist IPv6?

IPv6 (Internet Protocol Version 6) ist ein Protokoll für die Übertragung und Vermittlung von Datenpaketen in einem paketorientiert arbeitenden Netzwerk wie dem Internet. Es soll das bisher verwendete IP-Protokoll Version 4 (IPv4) ablösen. Ein Hauptgrund hierfür ist die Knappheit von IP-Adressen.

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Was ist SNMP?

Das Simple Network Management Protocol (SNMP) wurde von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickelt und dient als Protokoll zur Überwachung, Steuerung und Konfiguration von Netzwerkelementen. Dies können sowohl Router, Switches und Firewalls als auch Server, Drucker oder Computer sein.

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Was ist UDP (User Datagram Protocol)?

Das User Datagram Protocol (UDP) ist ein Protokoll aus der TCP/IP-Welt. Es baut auf dem Internet Protokoll auf und ist im OSI-Schichtenmodell auf Schicht 4, der Transportschicht, angesiedelt. Im Gegensatz zu TCP (Transmission Control Protocol) handelt es sich um ein verbindungsloses, ungesichertes Protokoll. Die zentralen Funktionen sind der Transport von Daten und das Multiplexen von Verbindungen.

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Was sind 10Base-T und 100Base-T?

In älteren LAN-Strukturen ohne Gigabit-Ethernet-Technik sind die Stationen mit zehn oder 100 Megabit pro Sekunde untereinander vernetzt. In diesem Umfeld fallen Begriffe wie 10Base-T, 100Base-T, 100Base-TX, 100Base-FX, Fast Ethernet oder 802.3u. Der folgende Beitrag grenzt die Begriffe ab und gibt einen Überblick über die verschiedenen Standards.

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Was ist ARP (Address Resolution Protocol)?

Mit Hilfe des Address Resolution Protocols (ARP) ist es möglich, zu einer bekannten Netzwerk- bzw. IP-Adresse die physikalische MAC-Adresse zu ermitteln. Die zur IPv4-Adresse passende Hardwareadresse wird anschließend in der ARP-Tabelle gespeichert und für das Versenden von Paketen auf Layer 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells verwendet.

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Was ist 802.3at (PoE+)?

802.3at ist ein 2009 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über die LAN-Verkabelung. Er ist eine Weiterentwicklung des PoE-Standards nach 802.3af und bietet höhere Leistung von bis zu 25,5 Watt für ein einzelnes LAN-Gerät. 802.3at ist abwärtskompatibel zu 802.3af. Zur Übertragung noch höherer Leistungen ist der Standard PoE++ (IEEE 802.3bt) vorgesehen.

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Was ist Peer-to-Peer (P2P)?

In einem Peer-to-Peer-Netzwerk sind alle Teilnehmer untereinander gleichberechtigt. Es existieren keine typischen Client-Server-Strukturen und jeder Rechner kann Funktionen, Ressourcen oder Services anbieten oder diese in Anspruch nehmen. Die Daten sind dezentral organisiert und verteilt.

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Was ist Jitter?

Jitter bezeichnet sowohl das Taktzittern bei digitalen Signalen als auch die Laufzeitvarianz von Datenpaketen in einem Netzwerk. Bei zeitkritischen Anwendungen wie Voice over IP kann es durch zu große Laufzeitschwankungen zu Einbußen der Übertragungsqualität kommen.

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Was ist das Client-Server-Modell?

Das Client-Server-Modell ist ein Architekturkonzept zur Verteilung von Diensten und Aufgaben in einem Netzwerk. Dienste werden von Servern bereitgestellt und können von Clients genutzt werden. Typische Anwendungen des Client-Server-Modells in IP-Netzwerken sind der Zugriff auf Webseiten per HTTP, das Laden von Dateien per FTP oder die Abwicklung des E-Mail-Verkehrs per SNMP.

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Was ist ein Router?

Ein Router oder auch Netzwerk-Router ist ein Gerät, das Netzwerke auf Layer 3 des ISO/OSI-Schichtenmodells miteinander verbindet und Datenpakete auf Basis ihrer Adressen weiterleitet. Die Weiterleitungsentscheidungen erfolgen aufgrund statischer Vorgaben oder mit dynamischen Routingprotokollen. Im privaten Umfeld verbinden Netzwerk-Router das Heimnetz mit dem Internet.

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Was ist Layer 2?

Die Aufgabe des Layer 2 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist die abschnittsweise Sicherungen des Datenaustauschs. Hierfür werden die Bits in Datenblöcke zusammengefasst. Es sind Verfahren zur Fehlerkorrektur, zur Flusskontrolle und für den Zugriff auf das Übertragungsmedium definiert.

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Was ist ein Domänencontroller?

Der Domänencontroller ist ein Server, der eine Domäne und seine verschiedenen Objekte zentral verwaltet und kontrolliert. Anwender, die sich an einer Netzwerkdomäne anmelden möchten, wenden sich zuerst an den für ihre Domäne zuständigen Domänencontroller.

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Was ist Cat 6?

Cat-6-Kabel sind in verschiedenen Ausführungen der Kategorie 6 oder 6A (Cat 6 / Cat 6A) erhältlich. Die Kabel bieten mit einer Betriebsfrequenz von 250 beziehungsweise 500 Megahertz im Vergleich zur Kabelkategorie 5 eine wesentlich höhere Bandbreite und eignen sich für Ethernet mit Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde (10GBASE-T).

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Was ist ein Internet Information Server (IIS)?

Der Internet Information Server (IIS) ist ein optionaler Teil des Microsoft Betriebssystems Windows. Er bietet die Möglichkeit, Webserver zu realisieren und Daten oder Dokumente im Netz zugänglich zu machen. Unterstützte Protokolle des Webservers sind beispielsweise HTTP, HTTPS, FTP, SMTP, POP3 oder WebDAV.

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Was ist WDS (Wireless Distribution System)?

Mithilfe eines Wireless Distribution Systems lassen sich WLANs durch die funkbasierte Verbindung von WLAN-Accesspoints erweitern und größere Bereiche abdecken, ohne dass eine Kabelverbindung zwischen den Accesspoints notwendig ist. Es sind verschiedene Betriebsmodi möglich.

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Was ist ein Twisted-Pair-Kabel?

Twisted-Pair-Kabel besitzen paarweise miteinander verdrillte Adern. Je nach Kabeltyp variiert die Anzahl der vorhandenen Adernpaare und die Art der Schirmung. Zur Klassifizierung der Kabel und ihrer Übertragungseigenschaften sind sie in verschiedene Kategorien eingeteilt. Typische Anwendungsbereiche für Twisted-Pair-Kabel sind die Netzwerk- und Telekommunikationstechnik.

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Was ist eine Routing Table?

Eine Routing Table enthält Einträge, die den Weg zu einem bestimmten Ziel im Netz beschreiben. Die Tabelle kann durch statische oder dynamisch gelernte Einträge gefüllt werden. Routingprotokolle sorgen für den automatischen Austausch von Routing-Informationen zwischen Routern.

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Wie erstellt man eine ISO-Datei?

ISO-Dateien sind exakte Abbilder der auf optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Blu-rays gespeicherten Informationen. Die Dateien aus einer ISO-Datei lassen sich auf Festplatten speichern, in Filesysteme einbinden oder online übertragen, ohne dass das optische Medium notwendig ist. Mit geeigneter Software sind ISO-Dateien leicht zu erstellen.

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Was ist OSPF (Open Shortest Path First)?

Open Shortest Path First (OSPF) ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Link-State-Routingprotokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in größeren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine schnelle Konvergenz und eine gute Skalierbarkeit aus. Das Protokoll ist in der Version 2 für IPv4 und der Version 3 für IPv6 verfügbar.

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Was ist TCP?

Das Transmission Control Protocol ist eines der zentralen Protokolle der TCP/IP-Protokollfamilie. Es nutzt auf der Vermittlungsebene die Funktionen des Internet Protocols (IP), sorgt für gesicherte Ende-zu-Ende-Verbindungen zwischen den Kommunikationspartnern und adressiert über Ports die Anwendungen höherer Ebenen.

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Was ist ein Beacon?

Beacon bedeutet wörtlich übersetzt Funkbake und meint ein Funkfeuer, ähnlich dem Licht eines Leuchtturms. Im IT-Umfeld kommen Beacons in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Beacons können kleine Bluetooth-Sender, Statusnachrichten in einem WLAN oder Zählpixel in einer Nachricht oder auf einer Webseite und vieles mehr sein.

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Was ist eine Dark Fiber?

Eine Dark Fiber ist ein unbenutzter Lichtwellenleiter. Er kann von einem Anbieter angemietet und für den Aufbau eines eigenen Netzwerks oder einer Übertragungsstrecke verwendet werden. Für den Betrieb der hierfür benötigten Übertragungstechnik ist der Mieter selbst zuständig.

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Was ist Vectoring?

Vectoring bzw. Vectoring 17a kommt auf DSL-Leitungen zum Einsatz, um die maximal mögliche Datenrate im Down- und Upload zu erhöhen. Das Verfahren reduziert und kompensiert Störungen auf den Kupferdoppeladern, die durch Übersprechen entstehen. Mit so genanntem Supervectoring lassen sich noch höhere Datenraten erzielen.

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Was sind Jumbo Frames?

Jumbo Frames sind besonders große Ethernet-Frames, die im IEEE-Standard 802.3 nicht definiert sind. Anstatt einer maximalen Größe von 1.500 Bytes ermöglichen sie eine MTU von bis s zu 9.000 Bytes. Mit Jumbo Frames lässt sich der Datendurchsatz in einem Netzwerk steigern.

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Was ist Cat 5?

Kabel der Kategorie 5 (Cat 5 bzw. Cat.5) sind die in bestehenden Netzwerken aktuell am häufigsten vorzufindenden Kabel. In neuen Installationen werden sie jedoch oft durch leistungsfähigere Cat-6- oder Cat-7-Kabel ersetzt. Kabel der Kategorie 5 ermöglichen Übertragungsraten bis in den Gigahertzbereich. Auch für die Telefonverkabelung sind die Kabel häufig im Einsatz.

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Was ist Layer 3?

Der Layer 3 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist für die Vermittlung der Daten über die einzelnen Verbindungsabschnitte und Netzwerkknoten hinweg zuständig. Er kümmert sich um die Adressierung der Kommunikationspartner und das Finden des schnellsten oder günstigsten Wegs zum Ziel.

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Was ist ein STUN-Server?

Ein STUN-Server ermöglicht es Clients, deren IP-Adressen per Network Address Translation übersetzt wurden, über NAT-Grenzen hinweg Verbindungen aufzubauen. Server und Client nutzen hierfür das standardisierte Simple Traversal of User Datagram Protocol Through Network Address Translators (STUN). Typischer Anwendungsbereich eines STUN-Servers ist die VoIP-Telefonie.

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Was ist PPPoE?

Das Point-to-Point Protocol over Ethernet (PPPoE) ermöglicht es, eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung über das Ethernet herzustellen. Über eine Discovery-Prozedur kann die Gegenstelle der PPP-Verbindung über das Ethernet ausfindig gemacht werden. PPPoE kommt häufig für die Interneteinwahl per DSL zum Einsatz.

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Was ist RIP (Routing Information Protocol)?

RIP ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Distance-Vector-Protokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in kleineren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine einfache Implementierung aus. Nachteile sind die relative langsame Aktualisierung bei Veränderungen im Netz und die fehlende Garantie einer Schleifenfreiheit.

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Was ist Hyper-V?

Hyper-V ist eine Virtualisierungslösung von Microsoft. Sie arbeitet Hypervisor-basiert und ermöglicht es, Rechnerressourcen wie Arbeitsspeicher, CPU-Leistung oder Speicherplatz auf verschiedene virtuelle Maschinen aufzuteilen. Die Software ist sowohl für Windows-Server- als auch Windows-Client-Betriebssysteme verfügbar.

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