Stefan Luber ist Diplom-Ingenieur (FH) der Nachrichtentechnik und arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung als freiberuflicher Autor sowie technischer Redakteur. Er ist spezialisiert auf IT- und Telekommunikationsthemen und verfasst hochwertige, suchmaschinenoptimierte Inhalte, Whitepaper, Produkttests, Blog-Artikel und technische Dokumentationen.
Seine Expertise umfasst ein breites Spektrum an IT-Themen, darunter Netzwerke (DSL, Mobilfunk, TCP/IP, Routing, Switching, VoIP), Webhosting, E-Commerce, Content-Management-Systeme wie WordPress, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Smart Home, Cloud Computing, Business Intelligence, Big Data, Künstliche Intelligenz, IoT und IT-Sicherheit.
Luber hat für verschiedene Unternehmenswebseiten, Blogs und Fachportale wie Security-Insider, BigData-Insider, Storage-Insider, CloudComputing-Insider und IP-Insider Artikel verfasst, in denen er komplexe technische Sachverhalte verständlich aufbereitet.
Neben seiner Tätigkeit als Autor bietet er IT-Services an und betreibt mit dem IT-Service Luber eine eigene Webseite, auf der er seine Dienstleistungen und Veröffentlichungen präsentiert.
Seine berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie Systemingenieur Netzwerkplanung/Internetworking bei verschiedenen Systemhäusern und Netzbetreibern und Manager im Bereich IP-TV-Netze bei der Deutschen Telekom AG. Seit August 2011 ist er als freier Autor und technischer Redakteur tätig.
Edge Computing beschreibt einen IT-Ansatz, bei dem Daten nicht zentral in einer Cloud oder einem Rechenzentrum verarbeitet werden, sondern dezentral an der Peripherie des Netzwerks – dort, wo sie entstehen. Ziel ist es, Latenzzeiten zu reduzieren, Bandbreite effizient zu nutzen und die Echtzeitverarbeitung zu ermöglichen. Dieses Paradigma ist besonders relevant für zeitkritische Anwendungen und das Internet der Dinge (IoT).
NetOps ist ein modernes Konzept zum Betrieb, zur Verwaltung und zur Bereitstellung von Netzwerken und Netzwerkservices. Automatisierung, Virtualisierung und Orchestrierung optimieren die Betriebsabläufe und ermöglichen es, Netzwerkinfrastrukturen und Netzwerkservices schneller, agiler und effizienter bereitzustellen.
Entra ID wurde bis 2023 unter Azure Active Directory vermarktet. Es handelt sich um einen cloudbasierten Identitäts- und Zugriffsverwaltungsdienst von Microsoft, der die Bereitstellung von Benutzerauthentifizierung, Single Sign-On, Zugriffskontrolle, Gerätemanagement und Sicherheitsfunktionen für Cloud-Anwendungen ermöglicht.
Ultra Ethernet ist eine Weiterentwicklung des Ethernet-Standards. Mit Ultra Ethernet entsteht gerade ein moderner, leistungsstarker und offener Ethernet-Kommunikations-Stack, der die durch Hochleistungs-Computing und Künstliche Intelligenz gestiegenen Anforderungen an die Kommunikationsarchitektur erfüllen soll.
Out-of-Band Management ist ein Konzept zur Fernwartung von IT-Systemen. Es nutzt nicht die regulären Verbindungen eines Datennetzwerks, sondern dedizierte Kommunikationskanäle außerhalb dieser Verbindungen. Dadurch sind die Systeme erreichbar, auch wenn sie nicht ordnungsgemäß funktionieren oder das Datennetz ausgefallen ist.
WireGuard gilt als schlankes, performantes VPN-Protokoll der neuen Generation. Mit moderner Kryptografie, breiter Plattformunterstützung und direkter Kernel-Integration setzt es neue Maßstäbe für sichere und schnelle VPN-Verbindungen.
Als Remote Access wird der Zugriff von einem lokalen Rechner auf entfernte Rechner, Netzwerke, IT-Systeme, Anwendungen oder Daten bezeichnet. Der Zugriff erfolgt über private oder über öffentliche Netzwerke wie das Internet. Per Fernzugriff ist es möglich, mit Anwendungen und Daten auf entfernten Rechnern zu arbeiten oder IT-Systeme aus der Ferne zu steuern und zu warten.
Das Software-Defined WAN ermöglicht flexible und effiziente Weitverkehrsnetze. Eine von der Data Plane mit ihren Netzwerkgeräten und WAN-Verbindungen entkoppelte, softwarebasierte Control und Management Plane steuert die Datenübertragung und ermöglicht die intelligente Verteilung des Datenverkehrs. Das SD-WAN unterstützt unterschiedliche Transporttechnologien.
Ein Domänencontroller ist ein Server, der die Objekte und Ressourcen einer Domäne verwaltet und die Durchsetzung der Zugriffsrichtlinien sicherstellt. Anwender, die auf Ressourcen zugreifen möchten, melden sich am zuständigen Domänencontroller an. In Microsoft-Umgebungen kommt der DC in Verbindung mit dem Active Directory zum Einsatz.
IPv6 ist die Nachfolgeprotokollversion von IPv4 und für die Übertragung und Vermittlung von Datenpaketen in Netzwerken wie dem Internet zuständig. Die IP-Version 6 soll IPv4 langfristig ablösen und das Problem knapper IPv4-Adressen lösen. Die Einführung von IPv6 hat in den letzten Jahren deutlich an Dynamik gewonnen.
Der Begriff Remote Desktop beschreibt eine spezielle Art des Fernzugriffs. Der Anwender verbindet sich per Netzwerk mit einem entfernten Rechner und interagiert über die grafische Benutzerschnittstelle und die an den Remote-Rechner übertragenen Maus- und Tastatureingaben. Typische Anwendungen sind mobiles Arbeiten, administrative Aufgaben und technischer Support.
Das Internet Protocol (IP) stellt grundlegende Funktionen für den Transport und die Vermittlung von Datenpaketen in einem Netzwerk zur Verfügung. Es arbeitet im OSI-Schichtenmodell auf der Schicht 3 (Vermittlungsschicht) und bildet das Basisprotokoll für das öffentliche Internet. Es ist in den Versionen IPv4 und IPv6 im Einsatz.
Security Service Edge ist eine Sicherheitslösung, bei der die Sicherheitsmaßnahmen schon am Netzwerkrand greifen. SSE vereint verschiedene Sicherheitskonzepte wie Zero Trust Network Access, Secure Web Gateway, Cloud Access Security Broker und Firewall-as-a-Service. Für das Cloud-Architekturkonzept SASE übernimmt SSE die Sicherheitsaspekte.
Ein Secure Web Gateway ist eine zwischen dem Anwender und dem Internet platzierte Sicherheitslösung. Sie schützt vor schädlichen Inhalten aus dem Internet. Das SWG analysiert und filtert den Datenverkehr bis auf Anwendungsebene und setzt die Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens für die Internetkommunikation durch.
Ein Cloud Access Security Broker ist eine zwischen den Anwendern und den Cloud-Anwendungen platzierte Sicherheitskomponente. Sie überwacht, steuert und kontrolliert den Zugang und die Nutzung der Cloud-Services. Der CASB ist ein Bestandteil des Cloud-Architekturkonzepts SASE (Secure Access Service Edge).
1600GbE ist eine Ethernet-Variante mit einer Datenrate von 1,6 Terabit/s. Sie wird im Standard 802.3dj spezifiziert, der 2026 fertig sein soll. Die hohe Geschwindigkeit lässt sich durch Bündelung von acht Kanälen mit je 200 Gigabit/s erreichen. Als optische Porttypen stehen Single- und Multimode-Varianten zur Verfügung.
800GbE ist eine Ethernet-Variante mit einer Datenrate von 800 Gigabit/s. Standardisiert ist sie in IEEE 802.3df. Die hohen Geschwindigkeiten lassen sich durch die Bündelung mehrerer Kanäle, wie 8 x 100 Gb/s, erreichen. Als optische Steckverbinder stehen verschiedene Single- und Multimode-Varianten zur Verfügung.
Ein Wireless Wide Area Network ist ein drahtloses Weitverkehrsdatennetzwerk. Im Gegensatz zu einem WLAN besteht nicht nur lokale, sondern weiträumige Netzabdeckung. Über ein WWAN verbinden sich beispielsweise mobile Endgeräte mit dem Internet. Typische WWAN-Technologien sind die 4G- oder 5G-Mobilfunktechnik.
Mikrosegmentierung ist eine Unterkategorie und spezielle Form der Netzwerksegmentierung. Sie unterteilt Netzwerke in kleinste Abschnitte und ermöglicht die Kontrolle und Steuerung des Datenverkehrs auf Workload-Ebene. Micro Segmentation ist eine der technischen Grundlagen zur Umsetzung des Zero-Trust-Prinzips.
Netzwerksegmentierung ist ein Architekturprinzip, das Netzwerke in kleinere Einheiten (Segmente) unterteilt. Für die Segmente lassen sich individuelle Richtlinien zur Kontrolle und Steuerung des Datenverkehrs einrichten. Dadurch ergeben sich zum Beispiel Vorteile hinsichtlich der Sicherheit und Leistung des Netzwerks.
Ein Global Navigation Satellite System ist ein satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung. Geräte empfangen die Zeit- und Positionssignale mehrerer Satelliten und bestimmen durch Multilateration ihre eigene Position. Weltweit sind mehrere solcher Systeme wie Galileo, GPS, GLONASS oder BeiDou verfügbar.
Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be) ist der Nachfolgestandard von Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax). Wi-Fi 7 wurde 2024 ratifiziert und unterstützt verschiedene Frequenzbereiche, bis zu 16 Datenströme (Spatial Streams) und 320 MHz breite Kanäle. Damit sind Datenübertragungsraten von theoretisch mehr als 40 Gbit/s erreichbar.
Subnetting bezeichnet die Methode, bei dem ein zusammenhängender IP-Adressraum in kleinere, logisch getrennte Netzwerke, sogenannte Subnetze, unterteilt wird. Diese Technik ermöglicht eine effizientere Nutzung von IP-Adressen und verbessert die Netzwerkverwaltung, Sicherheit und Performance.
Wi-Fi 8 (IEEE 802.11bn) ist der Nachfolgestandard von Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be). Die Arbeiten am Standard haben 2024 begonnen und werden nicht vor 2028 abgeschlossen sein. Der Fokus der Entwicklung von Wi-Fi 8 liegt auf stabileren und zuverlässigeren Verbindungen und einer effizienteren Datenübertragung.
Wake on LAN ist ein standardisiertes Verfahren, um einen ausgeschalteten oder sich im Ruhezustand befindlichen Computer über ein Netzwerkkommando zu starten. Empfängt ein WoL-kompatibler und passend konfigurierter Rechner auf der LAN-Verbindung ein so genanntes Magic Packet, lösen Netzwerkkarte und BIOS den Startvorgang aus. Wake on LAN lässt sich lokal oder per Internetverbindung aus der Ferne anwenden.
Ein Routed Optical Network ist ein moderner Architekturansatz für ein optisches, IP-basiertes Kommunikationsnetz. Es kombiniert die optische Transportebene mit der IP-Routingebene in einer gemeinsamen Netzwerkarchitektur. Das vereinfacht die Netzwerkstruktur und ermöglicht hochperformante, flexible und effiziente Netze.
SCION ist ein Konzept für eine hochsichere, neue Internetarchitektur mit geschützter Ende-zu-Ende-Kommunikation, Routenkontrolle und Fehlerisolation. Auf Basis eines SCION-Netzes lassen sich hochvertrauliche Kommunikationsverbindungen einrichten, wie sie bisher nur mithilfe von privaten, dedizierten Netzen möglich waren.
Ein IOWN ist eine Next-Generation-Kommunikations- und Infrastrukturtechnologie. Sie basiert auf den Kerntechnologien All-Photonics Network, Digital Twin Computing und Cognitive Foundation. Merkmale des IOWN sind ein drastisch reduzierter Energieverbrauch, deutlich höhere Übertragungskapazitäten und extrem niedrige Ende-zu-Ende-Latenzen.
Digital Twin Computing ist eine Kerntechnologie des Innovative Optical and Wireless Network. Die Anwendungsgebiete herkömmlicher digitaler Zwillinge werden durch den Einsatz moderner Technologien erweitert. Digitale Zwillinge beliebiger Objekte interagieren miteinander und schaffen eine umfassende Simulation der realen Welt.
Ein Forward-Proxy ist ein zwischen einem privaten Netz und dem Internet platzierter Proxy-Server. Er nimmt Anfragen der Clients aus dem privaten Netzwerk entgegen und leitet sie als Stellvertreter an die Zielserver im Internet weiter. Aus Netzwerksicht der Internetserver ist der Proxy das Ziel für ihre Antwortpakete.
In Windows-Umgebungen tritt bei Netzwerkproblemen unter bestimmten Umständen die Fehlermeldung "Keine gültige IP-Konfiguration" auf. Sie kann die LAN- oder WLAN-Verbindung betreffen und verschiedene Ursachen haben. Im Folgenden ein Überblick über eventuelle Fehlerursachen und die gängigsten Möglichkeiten zur Behebung des Fehlers.
Beim OSI-Modell, oft auch als ISO/OSI-Schichtenmodell bezeichnet, handelt es sich um ein Referenzmodell, mit dem sich die Kommunikation zwischen Systemen beschreiben und definieren lässt. Das Referenzmodell besitzt sieben einzelne Schichten (Layer) mit jeweils klar voneinander abgegrenzten Aufgaben.
Mit Hilfe des Windows-Befehls tracert (gesprochen: Traceroute) lässt sich der Weg eines IP-Pakets zu einem bestimmten Ziel nachverfolgen. Er ermittelt die Zwischenknoten und liefert Informationen zu den benötigten Laufzeiten. In anderen Betriebssystem wie Linux lautet der Befehl traceroute.
Bei einer Domäne handelt es sich um einen Netzwerkbereich, in dem User Sicherheitsrichtlinien oder Benutzerrechte gemäß der Organisationsstruktur erhalten. Die Verwaltung der Domäne erfolgt zentral über Domänencontroller. Einzelne Domänen sind voneinander abgegrenzt.
Ein Proxy Server ist ein Vermittler in einem Netzwerk, der Anfragen entgegennimmt und sie stellvertretend weiterleitet. Mit Hilfe des Proxy Servers lässt sich die Kommunikation zwischen einem lokalen Client und einem Webserver absichern, verschleiern oder beschleunigen.
Kabel der Kategorie 7 lassen sich nach Cat 7 und Cat 7A unterscheiden. Sie bieten maximale Betriebsfrequenzen von bis zu 1.000 Megahertz und sind für Ethernet-Netzwerke mit Übertragungsraten von zehn Gigabit pro Sekunde und teils darüber geeignet. Die Übertragungseigenschaften von Cat 7 sind im Vergleich zu niedrigeren Kategorien durch die S/FTP-Schirmung verbessert.
Mit VLAN-Trunking lassen sich Switches so verschalten, dass sie mehrere verschiedene VLANs untereinander zu Netzwerken verbinden. VLAN-Trunking ist in der Lage, die Informationen mehrerer virtueller LANs über eine einzige Leitung zu übertragen. Es lassen sich einzelne oder gebündelte Ports für das Trunking verwenden.
Das Spanning Tree Protocol (STP) verhindert in Netzwerken mit mehreren Switches parallele Verbindungen und unterbindet dadurch die Bildung von Schleifen. STP funktioniert in beliebig vermaschten Netzstrukturen und erzeugt eine Baumtopologie mit eindeutigen Verbindungspfaden.
Network Address Translation (NAT) ermöglicht es, die Ziel- oder Quell-IP-Adressen eines Datenpakets durch eine andere Adresse zu ersetzen. NAT wird häufig verwendet, um aufgrund der Knappheit öffentlicher IP-Adressen mit privaten IP-Adressen im Internet zu kommunizieren. Diese Maskierung mehrerer privater IP-Adressen hinter einer öffentlichen IP-Adresse hat auch sicherheitstechnische Vorteile.
Kabel der Kategorie 8 (Cat 8 bzw. Cat.8) sind für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 25, 40 und 100 Gigabit pro Sekunde geeignet. Es handelt sich um Twisted-Pair-Kabel, die mit einer Schirmung versehen sind. Laut Normung existieren zwei Unterklassen Cat 8.1 und Cat 8.2. Cat-8-Kabel kommen überwiegend für Verkabelungen innerhalb von Rechenzentren und weniger für die Verkabelung von Endgeräten (Tertiärbereich) zum Einsatz.
Der SFP-Port ist ein standardisierter Port für modulare Transceiver. An die optischen oder elektrischen Transceiver lassen sich abhängig vom Typ kupferbasierte Netzwerkkabel oder Lichtwellenleiter anschließen. SFP-Ports sind häufig an Netzwerkswitches zu finden.
Beim Active Directory handelt es sich um einen Verzeichnisdienst von Microsoft für Windows-Netzwerke. Das Active Directory ermöglicht es, die Struktur einer Organisation nachzubilden und die Verwendung von Netzwerkressourcen oder -objekten zentral zu verwalten.
IEEE 802.11w ist ein Standard, der die Verschlüsselung einiger Management- und Steuerinformationen in einem WLAN ermöglicht. Mithilfe dieser Protected Management Frames lassen sich bestimmte Angriffsmethoden in drahtlosen 802.11-Netzwerkumgebungen verhindern.
ADFS (Active Directory Federation Services) ist eine Software von Microsoft, mit deren Hilfe sich User über Organisationsgrenzen hinweg per Single Sign-on an unterschiedlichen Services anmelden können. ADFS nutzt hierfür die Benutzerverwaltung des Active Directories (AD).
Wird ein zusammenhängender IP-Adressraum in kleinere, getrennte Adressräume aufgeteilt, entstehen so genannte Subnetze. Sie lassen sich einsetzen, um Netzwerke zu strukturieren, zu segmentieren oder Adressräume einzusparen. Der Vorgang der Unterteilung nennt sich Subnetting.
Die MAC-Adresse (Media Access Control) stellt die physikalische Adresse einer Netzwerkschnittstelle dar. Sie ist eindeutig und besitzt eine Länge von 48 Bit. MAC-Adressen kommen beispielsweise im Ethernet und Token Ring aber auch bei Bluetooth und WLAN zum Einsatz. Bestandteil jeder Adresse ist eine Herstellerkennung.
Bei ESX und ESXi handelt es sich um Hypervisoren vom Typ 1 des Anbieters für Virtualisierungslösungen VMware. Mit ihnen lassen sich physische Host-Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkverbindungen verschiedenen virtuellen Maschinen zuweisen. Seit der Version VMware vSphere 5.0 ist nur noch der ESXi-Hypervisor verfügbar.
Ein Netzwerk-Port ist eine Adresse, mit deren Hilfe sich UDP- oder TCP-Verbindungen eindeutig bestimmten Anwendungen zuordnen lassen. Zu einer Verbindung gehört auf beiden Seiten jeweils ein Port. Ports können eine fortlaufende Nummer im Bereich von 0 bis 65535 annehmen.
802.3af ist ein 2003 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Geräten über die LAN-Verkabelung (Power over Ethernet). 802.3af ermöglicht es, Geräte mit einem Leistungsbedarf von bis zu 12,95 Watt über das LAN-Kabel zu betreiben. Nachfolgestandards wie PoE+ (802.3at) und PoE++ (802.3bt) gestatten die Übertragung noch höherer elektrischer Leistungen.
IPv6 (Internet Protocol Version 6) ist ein Protokoll für die Übertragung und Vermittlung von Datenpaketen in einem paketorientiert arbeitenden Netzwerk wie dem Internet. Es soll das bisher verwendete IP-Protokoll Version 4 (IPv4) ablösen. Ein Hauptgrund hierfür ist die Knappheit von IP-Adressen.
Das Simple Network Management Protocol (SNMP) wurde von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickelt und dient als Protokoll zur Überwachung, Steuerung und Konfiguration von Netzwerkelementen. Dies können sowohl Router, Switches und Firewalls als auch Server, Drucker oder Computer sein.
Das User Datagram Protocol (UDP) ist ein Protokoll aus der TCP/IP-Welt. Es baut auf dem Internet Protokoll auf und ist im OSI-Schichtenmodell auf Schicht 4, der Transportschicht, angesiedelt. Im Gegensatz zu TCP (Transmission Control Protocol) handelt es sich um ein verbindungsloses, ungesichertes Protokoll. Die zentralen Funktionen sind der Transport von Daten und das Multiplexen von Verbindungen.
In älteren LAN-Strukturen ohne Gigabit-Ethernet-Technik sind die Stationen mit zehn oder 100 Megabit pro Sekunde untereinander vernetzt. In diesem Umfeld fallen Begriffe wie 10Base-T, 100Base-T, 100Base-TX, 100Base-FX, Fast Ethernet oder 802.3u. Der folgende Beitrag grenzt die Begriffe ab und gibt einen Überblick über die verschiedenen Standards.
Mit Hilfe des Address Resolution Protocols (ARP) ist es möglich, zu einer bekannten Netzwerk- bzw. IP-Adresse die physikalische MAC-Adresse zu ermitteln. Die zur IPv4-Adresse passende Hardwareadresse wird anschließend in der ARP-Tabelle gespeichert und für das Versenden von Paketen auf Layer 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells verwendet.
802.3at ist ein 2009 vom IEEE verabschiedeter Standard zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über die LAN-Verkabelung. Er ist eine Weiterentwicklung des PoE-Standards nach 802.3af und bietet höhere Leistung von bis zu 25,5 Watt für ein einzelnes LAN-Gerät. 802.3at ist abwärtskompatibel zu 802.3af. Zur Übertragung noch höherer Leistungen ist der Standard PoE++ (IEEE 802.3bt) vorgesehen.
In einem Peer-to-Peer-Netzwerk sind alle Teilnehmer untereinander gleichberechtigt. Es existieren keine typischen Client-Server-Strukturen und jeder Rechner kann Funktionen, Ressourcen oder Services anbieten oder diese in Anspruch nehmen. Die Daten sind dezentral organisiert und verteilt.
Jitter bezeichnet sowohl das Taktzittern bei digitalen Signalen als auch die Laufzeitvarianz von Datenpaketen in einem Netzwerk. Bei zeitkritischen Anwendungen wie Voice over IP kann es durch zu große Laufzeitschwankungen zu Einbußen der Übertragungsqualität kommen.
Das Client-Server-Modell ist ein Architekturkonzept zur Verteilung von Diensten und Aufgaben in einem Netzwerk. Dienste werden von Servern bereitgestellt und können von Clients genutzt werden. Typische Anwendungen des Client-Server-Modells in IP-Netzwerken sind der Zugriff auf Webseiten per HTTP, das Laden von Dateien per FTP oder die Abwicklung des E-Mail-Verkehrs per SNMP.
Ein Router oder auch Netzwerk-Router ist ein Gerät, das Netzwerke auf Layer 3 des ISO/OSI-Schichtenmodells miteinander verbindet und Datenpakete auf Basis ihrer Adressen weiterleitet. Die Weiterleitungsentscheidungen erfolgen aufgrund statischer Vorgaben oder mit dynamischen Routingprotokollen. Im privaten Umfeld verbinden Netzwerk-Router das Heimnetz mit dem Internet.
Die Aufgabe des Layer 2 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist die abschnittsweise Sicherungen des Datenaustauschs. Hierfür werden die Bits in Datenblöcke zusammengefasst. Es sind Verfahren zur Fehlerkorrektur, zur Flusskontrolle und für den Zugriff auf das Übertragungsmedium definiert.
Der Domänencontroller ist ein Server, der eine Domäne und seine verschiedenen Objekte zentral verwaltet und kontrolliert. Anwender, die sich an einer Netzwerkdomäne anmelden möchten, wenden sich zuerst an den für ihre Domäne zuständigen Domänencontroller.
Cat-6-Kabel sind in verschiedenen Ausführungen der Kategorie 6 oder 6A (Cat 6 / Cat 6A) erhältlich. Die Kabel bieten mit einer Betriebsfrequenz von 250 beziehungsweise 500 Megahertz im Vergleich zur Kabelkategorie 5 eine wesentlich höhere Bandbreite und eignen sich für Ethernet mit Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde (10GBASE-T).
Das Internet Control Message Protocol kommt in TCP/IP-Netzwerken zum Einsatz, um Informationen über Probleme und den Status des Netzwerks auszutauschen oder Funktionen zu prüfen. Es ist sowohl für IPv4 als auch für IPv6 verfügbar. Über den ICMP-Header werden die Pakettypen definiert.
Der Internet Information Server (IIS) ist ein optionaler Teil des Microsoft Betriebssystems Windows. Er bietet die Möglichkeit, Webserver zu realisieren und Daten oder Dokumente im Netz zugänglich zu machen. Unterstützte Protokolle des Webservers sind beispielsweise HTTP, HTTPS, FTP, SMTP, POP3 oder WebDAV.
Mithilfe eines Wireless Distribution Systems lassen sich WLANs durch die funkbasierte Verbindung von WLAN-Accesspoints erweitern und größere Bereiche abdecken, ohne dass eine Kabelverbindung zwischen den Accesspoints notwendig ist. Es sind verschiedene Betriebsmodi möglich.
Twisted-Pair-Kabel besitzen paarweise miteinander verdrillte Adern. Je nach Kabeltyp variiert die Anzahl der vorhandenen Adernpaare und die Art der Schirmung. Zur Klassifizierung der Kabel und ihrer Übertragungseigenschaften sind sie in verschiedene Kategorien eingeteilt. Typische Anwendungsbereiche für Twisted-Pair-Kabel sind die Netzwerk- und Telekommunikationstechnik.
Eine Routing Table enthält Einträge, die den Weg zu einem bestimmten Ziel im Netz beschreiben. Die Tabelle kann durch statische oder dynamisch gelernte Einträge gefüllt werden. Routingprotokolle sorgen für den automatischen Austausch von Routing-Informationen zwischen Routern.
ISO-Dateien sind exakte Abbilder der auf optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Blu-rays gespeicherten Informationen. Die Dateien aus einer ISO-Datei lassen sich auf Festplatten speichern, in Filesysteme einbinden oder online übertragen, ohne dass das optische Medium notwendig ist. Mit geeigneter Software sind ISO-Dateien leicht zu erstellen.
Open Shortest Path First (OSPF) ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Link-State-Routingprotokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in größeren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine schnelle Konvergenz und eine gute Skalierbarkeit aus. Das Protokoll ist in der Version 2 für IPv4 und der Version 3 für IPv6 verfügbar.
Das Transmission Control Protocol ist eines der zentralen Protokolle der TCP/IP-Protokollfamilie. Es nutzt auf der Vermittlungsebene die Funktionen des Internet Protocols (IP), sorgt für gesicherte Ende-zu-Ende-Verbindungen zwischen den Kommunikationspartnern und adressiert über Ports die Anwendungen höherer Ebenen.
Beacon bedeutet wörtlich übersetzt Funkbake und meint ein Funkfeuer, ähnlich dem Licht eines Leuchtturms. Im IT-Umfeld kommen Beacons in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Beacons können kleine Bluetooth-Sender, Statusnachrichten in einem WLAN oder Zählpixel in einer Nachricht oder auf einer Webseite und vieles mehr sein.
Eine Dark Fiber ist ein unbenutzter Lichtwellenleiter. Er kann von einem Anbieter angemietet und für den Aufbau eines eigenen Netzwerks oder einer Übertragungsstrecke verwendet werden. Für den Betrieb der hierfür benötigten Übertragungstechnik ist der Mieter selbst zuständig.
Vectoring bzw. Vectoring 17a kommt auf DSL-Leitungen zum Einsatz, um die maximal mögliche Datenrate im Down- und Upload zu erhöhen. Das Verfahren reduziert und kompensiert Störungen auf den Kupferdoppeladern, die durch Übersprechen entstehen. Mit so genanntem Supervectoring lassen sich noch höhere Datenraten erzielen.
Jumbo Frames sind besonders große Ethernet-Frames, die im IEEE-Standard 802.3 nicht definiert sind. Anstatt einer maximalen Größe von 1.500 Bytes ermöglichen sie eine MTU von bis s zu 9.000 Bytes. Mit Jumbo Frames lässt sich der Datendurchsatz in einem Netzwerk steigern.
Kabel der Kategorie 5 (Cat 5 bzw. Cat.5) sind die in bestehenden Netzwerken aktuell am häufigsten vorzufindenden Kabel. In neuen Installationen werden sie jedoch oft durch leistungsfähigere Cat-6- oder Cat-7-Kabel ersetzt. Kabel der Kategorie 5 ermöglichen Übertragungsraten bis in den Gigahertzbereich. Auch für die Telefonverkabelung sind die Kabel häufig im Einsatz.
Der Layer 3 im ISO/OSI-Schichtenmodell ist für die Vermittlung der Daten über die einzelnen Verbindungsabschnitte und Netzwerkknoten hinweg zuständig. Er kümmert sich um die Adressierung der Kommunikationspartner und das Finden des schnellsten oder günstigsten Wegs zum Ziel.
Ein STUN-Server ermöglicht es Clients, deren IP-Adressen per Network Address Translation übersetzt wurden, über NAT-Grenzen hinweg Verbindungen aufzubauen. Server und Client nutzen hierfür das standardisierte Simple Traversal of User Datagram Protocol Through Network Address Translators (STUN). Typischer Anwendungsbereich eines STUN-Servers ist die VoIP-Telefonie.
Das Point-to-Point Protocol over Ethernet (PPPoE) ermöglicht es, eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung über das Ethernet herzustellen. Über eine Discovery-Prozedur kann die Gegenstelle der PPP-Verbindung über das Ethernet ausfindig gemacht werden. PPPoE kommt häufig für die Interneteinwahl per DSL zum Einsatz.
RIP ist ein Routingprotokoll für IP-Netze, das zur Klasse der Distance-Vector-Protokolle gehört. Es kommt als Interior Gateway Protocol (IGP) in kleineren Netzwerken zum Einsatz und zeichnet sich durch eine einfache Implementierung aus. Nachteile sind die relative langsame Aktualisierung bei Veränderungen im Netz und die fehlende Garantie einer Schleifenfreiheit.
Hyper-V ist eine Virtualisierungslösung von Microsoft. Sie arbeitet Hypervisor-basiert und ermöglicht es, Rechnerressourcen wie Arbeitsspeicher, CPU-Leistung oder Speicherplatz auf verschiedene virtuelle Maschinen aufzuteilen. Die Software ist sowohl für Windows-Server- als auch Windows-Client-Betriebssysteme verfügbar.