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BE3600-Access-Points für Nuclias D-Link bringt Wi-Fi 7 ohne 6 GHz in drei APs

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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D-Link bringt mit der DAP-E3620-Serie drei BE3600-Access-Points. Die Dual-Band-Geräte unterstützen Wi-Fi-7-Funktionen wie MLO, 4K-QAM und Multi-RU, verzichten aber auf das 6-GHz-Band. Für den kabelgebundenen Anschluss stehen 2,5 Gigabit Ethernet und PoE+ bereit. Die Verwaltung erfolgt über Nuclias in der Cloud oder über lokale Controller.

Der DAP-E3620 stellt neben dem 2,5-Gigabit-Uplink vier Gigabit-Ports bereit. Einer davon versorgt ein angeschlossenes Endgerät per PoE.(Bild:  D-Link)
Der DAP-E3620 stellt neben dem 2,5-Gigabit-Uplink vier Gigabit-Ports bereit. Einer davon versorgt ein angeschlossenes Endgerät per PoE.
(Bild: D-Link)

D-Link ergänzt sein Nuclias-Portfolio um drei 6Access Points der Serie DAP-E3620. Die Geräte gehören zur Klasse BE3600 und funken nach IEEE 802.11be auf 2,4 und 5 GHz.

Das 6-GHz-Band unterstützen sie nicht. Die Wi-Fi-7-Zuordnung beruht auf Funktionen des Standards, die D-Link in den beiden etablierten Frequenzbändern umsetzt. Dazu zählen Multi-Link Operation, 4K-QAM und Multi-RU.

Zwei Funkbänder und 2,5-Gigabit-Uplink

Für das 2,4-GHz-Band nennt D-Link bis zu 688 Mbit/s, für 5 GHz bis zu 2.882 Mbit/s. Aus der Addition leitet sich BE3600 ab. Der Wert beschreibt die theoretische Funkkapazität über beide Bänder und nicht den Durchsatz eines einzelnen Clients.

Die Anbindung an das LAN erfolgt über einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Port, die Stromversorgung über PoE+. D-Link kombiniert die Access Points dafür mit den Multi-Gigabit-PoE-Switches der Serie DMS-1250. Die Switches liefern den Ethernet-Backhaul und Strom. Wi-Fi 7 bezeichnet dagegen die Funkschnittstelle zwischen Access Point und Client.

Als Sicherheitsfunktionen führen die Produktunterlagen WPA3-Personal und WPA3-Enterprise auf. Die Pressemitteilung nennt außerdem schnelles Roaming, spezifiziert aber keine verwendeten Verfahren.

Decke, Wand und Außenbereich

Der DAP-E3620 besitzt ein Gehäuse für die Deckenmontage. D-Link nennt Büros, Klassenräume und gemeinsam genutzte Flächen als Einsatzorte.

Der DAP-E3620W wird an der Wand montiert und richtet sich unter anderem an Hotels und Wohnheime. Neben dem 2,5-Gigabit-Uplink besitzt er vier Gigabit-Ethernet-Ports für lokale Endgeräte. Einer davon kann ein nachgeschaltetes Gerät per PoE versorgen, etwa ein IP-Telefon oder ein IoT-Gateway.

Für Außenflächen bietet D-Link den DAP-E3620OU an. Das Gehäuse ist nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt. Vorgesehene Einsatzorte sind Campusflächen, öffentliche Einrichtungen und Außenbereiche von Unternehmensstandorten.

Verwaltung per Cloud oder lokal

Die Access Points lassen sich über Nuclias Unity aus der Cloud verwalten. Alternativ unterstützt D-Link einen Hardware-Controller und eine lokal betriebene Software-Controller-Variante. Administratoren können darüber Konfigurationen verteilen und mehrere Geräte gemeinsam überwachen.

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