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Sicher, sicherer, Virtual Private Network?
VPN-Lösungen (für den Browser) im Überblick

Von Thomas Bär und Frank-Michael Schlede 8 min Lesedauer

Es ist ohne Zweifel als Fortschritt für eine sichere IT bis zu den Desktops der Endnutzer zu betrachten, dass der Einsatz von VPN-Verbindungen heute so leicht möglich ist. Unser Überblick zeigt, wie diese Art von Sicherheitslösung funktioniert, welche Möglichkeiten es für Anwender gibt und was von den Versprechungen einer „umfassenden Sicherheit“ zu halten ist.

Die schematische Darstellung eines VPN-Tunnels zeigt den grundsätzlichen Aufbau und Einsatz einer derartigen Software.(Bild:  BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
Die schematische Darstellung eines VPN-Tunnels zeigt den grundsätzlichen Aufbau und Einsatz einer derartigen Software.
(Bild: BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

Der Begriff VPN war bei „normalen Endanwendern“ bis vor wenigen Jahren sicher nicht sonderlich bekannt. In der Zwischenzeit finden sich nicht nur bei diversen Browser-Modellen standardmäßig integrierte VPNs, sondern Anbieter werben auch im linearen Fernsehprogramm vor den abendlichen Nachrichten für solche Programme. Dabei werden diese „Tunnel“ durch das Netz häufig als ultimative Sicherheitslösung angepriesen. Wir haben uns einige dieser Programme angeschaut und uns dabei auch mit dem Einsatz und der Technik von Software für VPN-Verbindungen befasst.

VPN: Grundlagen und Einsatzzwecke

Spätestens seit der Covid-19-Pandemie 2020, einer Zeit, in der sehr viele Menschen nicht mehr aus den Firmenbüros, sondern aus dem so genannten Homeoffice arbeiten mussten, wissen die meisten Anwender, was ein VPN ist. Ein Großteil der Unternehmen bestand vielfach darauf, dass Verbindungen ins Firmennetzwerk durch eine solche Software abgesichert wurden.