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Lancom baut Portfolio aus und betritt Neuland Fibre Aggregation Switches von Lancom

| Autor / Redakteur: Sarah Gandorfer / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Aggregation-Switch-Portfolio von Lancom startet mit drei Modellen. Die Stacking-fähigen Fibre Switches unterscheiden sich durch die Anzahl der 10-GBit/s-Downlink-Ports und unterschiedlich performanten Uplink-Ports.

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Die Switches kommen mit optinalem Cloud-Management und lassen sich per Software-Defined Networking automatisch in Betrieb nehmen.
Die Switches kommen mit optinalem Cloud-Management und lassen sich per Software-Defined Networking automatisch in Betrieb nehmen.
(Bild: LANCOM Systems GmbH)

Mit den drei neuen Fiber-Aggregation-Switches betritt Lancom ein neues Marktsegment. Ziel ist es, ein ganzes Netzwerk aus einer Hand anzubieten, das flexibel, sicher und redundant ist. Um größtmögliche Flexibilität und Interoperabilität zu gewährleisten, sind alle Ports, inklusive der Stacking-Ports, nativ vorhanden und basieren auf Industrie-Standards. „Wir haben uns bewusst gegen ein modulares Konzept bei den Ports entschieden, um eine optimale Vernetzung zu ermöglichen. So kann der Switch ein zweistufiges Core-Netzwerk redundant bedienen“, erklärt Michael Müller, Vice President WLAN & Switches bei Lancom. „Bei den Preisen liegen wir weit unter denen unserer Mitbewerber.“

Die Geräte sollen ein zweistufiges Core-Netzwerk redundant verbinden.
Die Geräte sollen ein zweistufiges Core-Netzwerk redundant verbinden.
(Bild: LANCOM Systems GmbH)

Mit den Geräten aus der 10-GBit/s-Klasse adressiert der Hersteller größere Infrastrukturen wie sie beispielsweise in Schulen, Verwaltungen oder größeren Unternehmen zu finden sind. Der Clou ist, dass Access-Switches effizienter miteinander vernetzt werden. Dabei bilden sie die Basis für darauf aufgesetzte Clients, die mit 1 GBit/s oder mehr auf der Access-Switch-Ebene angesteuert werden. Jedes der Geräte kann auf Wunsch über die Lancom Management Cloud gesteuert werden. Für besondere Sicherheit sorgt die implementierte Secure-Boot-Funktion, die einen Hardware-seitigen Schutz vor heimlich eingeschleuster Malware bietet.

Für kleine bis große Netzwerke

Die Switches unterscheiden sich durch die Anzahl der 10-GBit/s-Downlink-Ports und unterschiedlich performante Uplink-Ports beziehungsweise Stacking-Ports. Der kleinste, Lancom XS-5110F fungiert mit seinen acht Glasfaser-SFP+-Ports und zwei zusätzlichen Multi-Gigabit (10/5/2,5/1G) Ethernet-Ports als übergeordnete Instanz für den Anschluss weiterer Access-Switches oder NAS-/Server-Komponenten in kleineren, verteilten Netzwerken. Das Stacking wird mittels SFP+-Downlink-Ports realisiert. Der Lancom XS-5110F ist ab Juli für 3.560 Euro (UVP) erhältlich.

Mit den drei Fibre-Aggregation-Switches möchte Lancom seinen Markt ausbauen und auch größere Netzwerke bedienen.
Mit den drei Fibre-Aggregation-Switches möchte Lancom seinen Markt ausbauen und auch größere Netzwerke bedienen.
(Bild: LANCOM Systems GmbH)

In mittelgroßen, verteilten Netzwerken mit hohen Leistungsansprüchen findet der Lancom XS-5116QF seinen Platz. Der Switch liefert Glasfaser-Performance für virtualisierte Anwendungen und kann als übergeordneter WAN-Edge in verteilten Netzwerken eingesetzt werden. Insgesamt 14 SFP+-Ports (10G) dienen als hochperformante Aggregations-Basis für untergeordnete Access-Switches, davon sind 2 als Multi-Gigabit-Ethernet-Combo-Ports ausgelegt. Einen sehr breitbandigen Uplink bilden die beiden zusätzlichen QSFP+-Ports (40G). Ein ausfallsicherer Betrieb lässt sich mit Switch- oder Netzwerk-Redundanzen über die implementierte Stacking-Funktionalität via Uplink-Ports sowie die im laufenden Betrieb austauschbaren Netzteile realisieren. Der Preis für den im August erscheinenden Lancom XS-5116QF beträgt 5.938 Euro (UVP).

Das Spitzenmodell dieser jungen Familie ist der Lancom-XS-6128QF. Er eignet sich als 10G Stackable Managed für große, verteilte Enterprise-Netzwerke mit virtualisierten Anwendungen und wurde bezüglich der Betriebseffizienz sowie der Ausfallsicherheit optimiert. Mit seinen insgesamt 20 SFP+-Ports (10G), von denen vier als Multi-Gigabit-Ethernet-Combo-Ports ausgelegt sind, dient er als hoch performante Distributions-Basis für untergeordnete Access-Switches. Eine extrem hohe Backhaul-Kapazität steht wahlweise über zwei QSFP+ (40G) oder vier SFP28 (25G) Highspeed-Uplink-Ports zur Verfügung. Non-blocking-Stacking wird dank der vier dedizierten SFP-DD (50G) Backplane-Stacking-Ports realisiert. Auch hier sind die Netzteile und Lüfter im laufenden Betrieb austauschbar, um optimale Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Das Modell Lancom XS-6128QF ist im Oktober für 15.458 Euro (UVP) verfügbar.

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