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5G-Konnektivität Versa Networks löst das Signalproblem im Verteilerraum

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Versa Networks hat einen externen 5G-Extender vorgestellt, der die Funkkomponente von der Netzwerkhardware entkoppelt. Das Gerät soll Zweigstellen eine zuverlässigere 5G-WAN-Anbindung ermöglichen und lässt sich laut Hersteller nativ in bestehende Versa-SD-WAN-Umgebungen einbinden.

Versa CSM64: Der neue 5G-Extender soll Zweigstellen auch dort zuverlässige WAN-Konnektivität bieten, wo die Verkabelung aufwändig oder der Funkempfang im Technikraum schlecht ist.(Bild:  Versa Networks)
Versa CSM64: Der neue 5G-Extender soll Zweigstellen auch dort zuverlässige WAN-Konnektivität bieten, wo die Verkabelung aufwändig oder der Funkempfang im Technikraum schlecht ist.
(Bild: Versa Networks)

Ein strukturelles Problem kennt jeder, der Netzwerkgeräte in Verteilerschränken installiert hat: Die 5G-Modems sitzen dort, wo der Funkempfang erfahrungsgemäß am schwächsten ist. Herkömmliche Implementierungen bieten keine Möglichkeit, die Funkkomponente getrennt vom Host-Gerät zu platzieren ohne einen vollständigen Gerätetausch.

Der neue Versa 5G-Extender (Modell CSM64) soll dieses Problem lösen. Das Gerät wird über PoE (Power over Ethernet) von einer kompatiblen Versa-Secure-SD-WAN- oder Versa-Secure-SD-LAN-Appliance mit Strom versorgt und kann flexibel dort aufgestellt werden, wo der Empfang besser ist, etwa in Fensternähe, an Gebäudeecken oder auf Dächern. Laut eigenen Angaben unterstützt der Extender Versa-CSG-Geräte, von Versa zertifizierte Dell-Plattformen sowie White-Box-CPEs.

Nativ ins SD-WAN eingebunden

Im Unterschied zu externen Mobilfunkadaptern mit eigenem Management soll der Extender nach Angaben des Unternehmens automatisch als native Schnittstelle innerhalb der Versa-Software erkannt und konfiguriert werden. SD-WAN-Verkehrssteuerung, Sicherheitsrichtlinien und SLA-Überwachung gelten demnach für die 5G-Verbindung ebenso wie für kabelgebundene Leitungen ohne parallele Verwaltungswerkzeuge.

Das Gerät unterstütze zudem zwei SIM-Karten für redundante Netzabdeckung. Per Fernsteuerung lasse sich zwischen Anbietern wechseln, abhängig von Signalqualität, Performance oder kommerziellen Kriterien. Laut Hersteller kann der Extender sowohl als primäre WAN-Verbindung als auch als Backup betrieben werden.

Filialen, Industrie und ländliche Standorte

Versa sieht Einsatzschwerpunkte überall dort, wo eine schnelle Inbetriebnahme ohne aufwändige Verkabelung gefragt ist: Filialen, Pop-up-Stores und temporäre Standorte ebenso wie Krankenhäuser, Fabriken und Lagerhäuser mit ungünstiger Signallage in den Technikräumen. Auch ländliche Standorte, an denen 5G als primäre WAN-Verbindung dient, nennt das Unternehmen als typisches Einsatzszenario.

„Unternehmen setzen zunehmend auf 5G, um Standorte schnell in Betrieb zu nehmen, die Geschäftskontinuität zu gewährleisten und eine ausfallsichere WAN-Konnektivität zu erzielen. Allerdings wird integrierte 5G-Hardware allzu oft genau dort eingesetzt, wo die Funkbedingungen am schlechtesten sind“, sagt Pantelis Astenburg, Vice President Global Sales DACH bei Versa. Mit dem neuen Extender könnten IT-Teams Funkkomponenten unabhängig vom Appliance-Standort platzieren und dabei SD-WAN-Richtlinien vollständig durchsetzen, ohne bestehende Infrastrukturinvestitionen aufzugeben.

Der Versa 5G-Extender (CSM64) ist ab sofort über das Vertriebsnetz von Versa erhältlich.

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