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Kostenlose Observability für Startups New Relic bringt Förderprogramm für junge Unternehmen

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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New Relic hat mit „New Relic for Startups“ ein Programm gestartet, das Startups von Gründung bis zur ersten größeren Kapitalrunde (Series A) kostenlosen Zugang zur Observability-Plattform sowie technische Betreuung bereitstellen will. Das Angebot gehe über die üblichen Nutzungsguthaben hinaus und richte sich an Teams ohne eigenes Observability-Personal.

Je schneller Startups Code ausliefern, desto wichtiger wird die Überwachung des Tech-Stacks – New Relic adressiert diesen Bedarf mit einem Förderprogramm.(Bild:  New Relic)
Je schneller Startups Code ausliefern, desto wichtiger wird die Überwachung des Tech-Stacks – New Relic adressiert diesen Bedarf mit einem Förderprogramm.
(Bild: New Relic)

New Relic hat mit „New Relic for Startups“ ein Programm gestartet, das Unternehmen in der Frühphase einen kostenlosen Zugang zur Observability-Plattform des Anbieters ermöglicht und diesen mit direktem technischen Support verbindet. Adressiert werden dem Unternehmen zufolge Startups bis einschließlich Series A.

Hintergrund ist der zunehmende Einsatz von LLMs, Agenten und KI-generiertem Code in jungen Unternehmen. Diese lieferten neue Funktionen oft in hohem Tempo über den gesamten Tech-Stack hinweg aus, häufig ohne dediziertes Observability-Team, das Probleme im Code früh sichtbar macht.

Mehr Incidents trotz besser bewertetem Code

Auf einen Zielkonflikt verweist der von New Relic herausgegebene Report „2026 State of AI Coding“: Demnach bewerten 94 Prozent der befragten Führungskräfte KI-generierten Code im Review als qualitativ hochwertiger als von Menschen geschriebenen Code. Zugleich berichten laut Report 78 Prozent von einer höheren Zahl an Incidents, sobald der Code ausgeliefert ist.

Falle ein System während eines Produkt-Launches oder einer Finanzierungsrunde ohne nachvollziehbare Ursache aus, könne das die Dynamik eines Startups ausbremsen, so das Unternehmen. Das Programm solle dieses Risiko reduzieren, indem es kleine Gründerteams mit Observability auf Enterprise-Niveau ausstatte.

Support statt reiner Guthaben

Nach Angaben von New Relic gehe das Programm über die bei Startup-Initiativen üblichen Nutzungsguthaben hinaus.

Leistungsumfang: Plattform

  • Fünf Nutzerlizenzen
  • Datenerfassungsvolumen
  • Zugriff auf die KI-Funktionen inklusive KI-Monitoring und SRE-Agent

Leistungsumfang: Betreuung

  • Launch-Support durch einen Engineer beim Produktions-Release
  • Vierteljährliche Architektur-Reviews mit Principal Engineers
  • Laufende Sprechstunden mit Forward Deployed Engineers
  • Zugang zu einer Community weiterer Programmteilnehmer

„Wer im Tempo der KI skaliert, liefert Code schneller aus als je zuvor“, sagt Klaus Kurz, Senior Director Solution Consulting CE/EE/MENA bei New Relic. Für stabiles Wachstum sei Transparenz über den eigenen Tech-Stack nötig. Man gebe Gründern daher nicht nur Credits, sondern stelle ihnen Plattform und Engineering-Teams zur Seite.

Vorgesehen sei ein strukturierter Übergang in eine reguläre Kundenbeziehung nach Ende der Startup-Phase. Da ein Wechsel des Observability-Anbieters allerdings mit erheblichem Migrationsaufwand verbunden ist, bindet der frühe Einstieg Teilnehmer tendenziell über die Förderphase hinaus an die Plattform.

Das Programm ist ab sofort für verifizierte Startups in der Frühphase verfügbar. Die Bewerbung erfolgt über die Website des Anbieters.

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