Mit dem SolarWinds ipMonitor Free Edition lassen sich kleine Netzwerke mit wenigen Servern übersichtlich verwalten. Das Tool kann Netzwerkgeräte, Server, Virtualisierungs-Hosts mit VMs (VMware vSphere) oder Anwendungen überwachen. Hinzu kommen Berichte zur Auslastung der Server. Die Installation kann auf einem der Server im Netzwerk erfolgen und ist in kurzer Zeit abgeschlossen. Danach erfolgt die Einrichtung der Software. Die Anmeldung an der Weboberfläche kann mit einem lokalen Benutzerkonto oder einem Benutzerkonto aus Active Directory erfolgen.
Anschließend kann das Tool durch die Auswahl von „Express Discovery“ alle Netzwerkgeräte anbinden. Es ist aber auch möglich, Geräte mit ipMonitor manuell zu verbinden. Im Assistenten kann der IP-Bereich festgelegt werden, in dem ipMonitor nach Geräten suchen soll. Nach Ablauf des Scanvorgangs stehen im ipMonitor die angebundenen Geräte zur Verfügung. Im Dashboard ist dazu eine Zusammenfassung zu sehen. Die einzelnen Geräte zeigt das SolarWinds-Werkzeug auf der Registerkarte „Devices“ an. Wenn der Scanvorgang abgeschlossen ist, zeigt das Tool die gefundenen Geräte als Ergebnis an. Für jedes Gerät ist ein Link hinterlegt, mit dem in die Details gewechselt werden kann.
mRemoteNG ist ein kleines Open Source-Tool, mit dem sich Verbindungen zur Verwaltung von Netzwerkgeräten aufbauen lassen. Das Tool unterstützt dazu verschiedene Protokolle, zum Beispiel RDP, VNC, SSH und Telnet. Das Tool kann parallel auch für PowerShell-Remoteverbindungen genutzt werden. Für die einzelnen Verbindungen ist es auch möglich, jeweils unterschiedliche Anmeldeinformationen anzugeben. Im Client können nach dem Start auf der linken Seite bei „Verbindungen“ neue Verbindungen zu Servern im Netzwerk aufgebaut werden.
Für jede Verbindung kann im oberen Bereich das gewünschte Protokoll ausgewählt werden. Wenn mehrere Verbindungen hinterlegt sind, kann jede dieser Verbindungen mit dem gewünschten Protokoll aufgebaut werden. Verbindungen lassen sich per Doppelklick aufbauen. Über das Kontextmenü jeder Verbindung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, wie das Erstellen von Ordnern für Verbindungen, das Umbenennen, der Export der Verbindungsdaten oder das Starten von externen Programmen.
12. Aquila Technology WakeOnLAN
Mit dem Open Source-Tool „WakeOnLAN“ von Aquila Technology können Admins oder Anwender ausgeschaltete Computer über das Netzwerk remote einschalten. Damit das funktioniert, muss die Hardware Wake on LAN (WoL) unterstützen. Die Funktion muss darüber hinaus im BIOS/UEFI des Computers aktiviert sein. Das Tool kann nicht nur einzelne Rechner sondern auch mehrere Computer auf einmal starten. Dazu kann WakeOnLAN Rechner im Netzwerk in einer Datenbank erfassen.
Das Tool zeigt an, ob ein Computer bereits gestartet ist. Wenn der Computer gestartet ist, kann bspw. mit mRemoteNG (siehe Tool Nummer 10) eine Verbindung aufgebaut werden. Neue Computer lassen sich über den Menüpunkt „Datei\Neuer Host“ anbinden. Im Fenster werden die verschiedenen Parameter der Verbindungen gesteuert. Bei „Aufwachen“ werden MAC-Adresse und andere Daten festgelegt, mit denen das Tool die Startaktionen durchführen soll. Mit „Zeitplan“ ist es möglich Rechner automatisch zu bestimmten Zeiten hochzufahren.
13. SolarWinds Kiwi Syslog Server Free Edition
Mit dem kostenlosen SolarWinds-Tool Kiwi Syslog Server Free Edition können Unternehmen Syslog-Nachrichten und SNMP-Traps im Netzwerk einsammeln und anzeigen. Das Tool richtet sich an kleine Unternehmen, da die kostenlose Version auf 5 Nachrichtenquellen beschränkt ist. Mit dem Werkzeug können SNMP und Syslog-Nachrichten zentral gespeichert und verwaltet werden. Wie bei allen SolarWinds-Tools müssen sich Anwender registrieren, es ist aber nicht notwendig, eine gültige E-Mail-Adresse zu verwenden. Der Server kann als Dienst oder als Anwendung installiert werden. Bei der Installation als Dienst kann SolarWinds Kiwi Syslog Server Free Edition Syslog-Nachrichten und SNMP-Traps automatisch einlesen; wenn das Tool als Anwendung installiert wird, muss es für das Auslesen der Informationen gestartet sein.
14. the sz delevopment PortScan
Das kostenlose Tool sz delevopment PortScan kann auf verschiedenen Hosts nach offenen Ports scannen. Dazu kann die ausführbare Datei direkt gestartet werden, es ist keine Installation notwendig. Teilweise erzeugt die SmartScan-Funktion von PortScan in Windows 10/11 eine Sicherheitswarnung. Diese muss bestätigt werden, damit das Programm startet.
Das Programm bietet mehrere Möglichkeiten. Zunächst kann PortScan die Geräte anpingen, um sicherzustellen, dass diese gestartet sind. Mit dem Tool lassen sich die verschiedenen Geräte im Netzwerk schnell identifizieren, anpingen und auf offene Ports hin überprüfen. Hinzu kommen Geschwindigkeitstests, WhoIS-Abfragen und wesentlich mehr.
Stand: 08.12.2025
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Das Tool kann daher sehr viel mehr als andere Port-Scanner. Das Werkzeug zeigt zunächst alle offenen Ports und zusätzliche Informationen wie Hostname, MAC-Adresse, HTTP-, SMB-, FTP-, iSCSI-, SMTP-, SNMP-, MySQ-L und MongoDB-Dienste an. Mit PortScan können Admins nach UPnP-fähigen Geräten, Bonjour-Diensten, Netgear-Routern, Synology NAS-Geräten, Buffalo NAS-Geräten, Asus-Routern, Miracast-Geräten, Epson-Projektoren, Samsung-Druckern, HP-Druckern, MSA-Netzwerkgeräten, Sierra Monitor-Netzwerkgeräten, Freecom-Netzwerkgeräten und IPv6-Geräten suchen.
Nach dem Start wird im oberen Bereich zunächst die Start- und Endadresse definiert, zwischen denen PortScan untersuchen soll. Mit dem Menüpunkt „Start“ beginnt der Scanvorgang. Nach einiger Zeit sind alle Geräte im Tool verfügbar. Über die Registerkarten im oberen Bereich lassen sich jetzt die beschriebenen Aufgaben durchführen, zum Beispiel Pings. Auf der Registerkarte „Ports scannen“ kann jedes Gerät aufgeklappt werden. Hier sind die offenen Ports zu finden. So lassen sich mithilfe von PortScan in kurzer Zeit alle offenen Ports aller Geräte im Netzwerk anzeigen. Auf der Registerkarte „Geräte suchen“ kann mit „Scannen“ das Netzwerk auf neue Geräte durchsucht werden. Hier zeigt das Tool, wenn verfügbar, auch den Namen der Geräte an.
15. the sz delevopment Yale
Das kostenlose Tool Yale von the sz delevopment zeigt die Bandbreitennutzung aller Netzwerkadapter eines Computers an Zusätzlich werden die CPU-Auslastung und die Datentransferraten angezeigt. Die Daten werden jeweils nach Up- und Downlink unterschieden. Das Tool muss nicht installiert werden, es reicht aus, die Datei „yale.exe“ zu starten. Wie bei PortScan zeigt auch die SmartScan-Funktion von Yale in Windows unter Umständen eine Warnung an. Diese muss bestätigt werden, damit Yale starten kann. Danach sind unten rechts im Traybereich der Taskleiste Informationen zu den Netzwerkverbindungen zu sehen.
Das Fenster kann aber beliebig auf dem Desktop verschieben werden. Mit dem X-Zeichen wird die Ansicht beendet. Durch einen Klick auf einen Bereich, zum Beispiel bei „CPU“ zeigt Yale Details zur Ressource an, zum Beispiel die Auslastung der einzelnen CPU-Kerne. Über das Kontextmenü des Yale-Icons im Traybereich der Taskleiste lassen sich die Optionen des Tools anpassen und spezifisch steuern.
16. BornToBeRoot NETworkManager
Das Open Source-Tool NETworkManager ist ein Windows-Tool um Netzwerke zu untersuchen und Fehlern in Netzwerken zu finden und zu beheben. Bestandteil sind Funktionen für Remoteverbindungen zu Netzwerken. NETworkManager ermöglicht Verbindungen zu entfernten Systemen über Remote Desktop, PowerShell, PuTTY oder TigerVNC. Nach dem Start lassen sich in kurzer Zeit Verbindungen starten. Dazu ist teilweise eine Aktualisierung der Microsoft .NET Desktop Runtime auf dem Computer notwendig.
Nach dem Start zeigt NETworkManager die IP-Informationen und Daten des lokalen Rechners, des Routers zum Internet und die Daten zur Internetverbindung an, wie zum Beispiel die externe IP-Adresse. Über die Icons am linken Rand können Informationen zum Netzwerk ausgelesen werden, zum Beispiel auch Daten von Netzwerkadaptern und WLAN-Verbindungen. Hier steht auch ein IP-Scanner zur Verfügung.
Findet der Scanner die Geräte, können über das Kontextmenü verschiedene Aufgaben für das Gerät durchgeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel Netzwerkverbindungen per PowerShell, Remote-Desktop, VNC oder Putty. Hinzu kommt das Auslesen von Informationen per DNS-Lookup, SNMP, Traceroute oder ein Ping-Monitor. Das Tool kann daher umfassende Informationen zum Netzwerk auslesen. Neben dem IP-Scanner stehen auf der linken Seite über die verschiedenen Icons zahlreiche weitere Tools zur Verfügung.