Breko beantwortet praktische Fragen für Netzbetreiber

Vectoring-Liste offiziell gestartet

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Wer einen Kabelverzweiger reserviert, muss diesen innerhalb eines Jahres mit VDSL2 Vectoring erschließen.
Wer einen Kabelverzweiger reserviert, muss diesen innerhalb eines Jahres mit VDSL2 Vectoring erschließen. (Bild: Deutsche Telekom/VIT)

Die Bundesnetzagentur hat jetzt endgültig konkrete Bedingungen für den Vectoring-Einsatz festgelegt. Branchenverband BREKO hält derweil an seinen Bedenken fest, liefert aber auch Antworten zu praktischen Fragen rund um die Vectoring-Liste.

Seit 30. Juli können Deutsche Telekom und Wettbewerber ihre konkreten Vectoring-Ausbauprojekte offiziell in einem Verzeichnis eintragen und reservieren lassen. Über die konkreten Bedingungen für den Einsatz der Vectoring-Technologie hatte die Bundesnetzagentur kurz zuvor endgültig entschieden.

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12.06.14 - Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) ist mit den von der Bundesnetzagentur festgelegten Rahmenbedingungen für den Einsatz von VDSL-Vectoring im Netz der Deutschen Telekom überwiegend zufrieden, fordert die Regulierungsbehörde jedoch auf, Missbrauch zu verhindern. lesen

Anlässlich der Entscheidung bekräftigt der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) seine Bedenken darüber, dass die Vectoring-Liste von der Deutschen Telekom geführt werde. Gleichzeitig setzt der Brachenverband jedoch auch auf eine engmaschige Kontrolle durch die Bundesnetzagentur; die könne so einen Missbrauch ausschließen.

In einer Frage-Antwort-Liste versucht sich der BREKO zudem daran, praktische Fragen zur Vectoring-Liste zu beantworten. Das Dokument hängt einer ausführlichen PDF-Pressemeldung zum Thema an.

Bereits im Juni waren die infolge der Vectoring-Einführung erforderlichen Änderungen in den Standardangeboten der Telekom für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung und für den Bitstrom-Zugang vorläufig in Kraft gesetzt worden. Damit sollte der ungestörte Einsatz von Vectoring in den Netzen der Telekom und der Wettbewerber zügig ermöglicht werden.

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Per Vectoring lassen sich die über Kupferkabel und VDSL erzielbaren Übertragungsraten auf der letzten Meile nochmals erhöhen. Ab dem Kabelverzweiger kann das Verfahren jedoch nur von einem Unternehmen genutzt werden. Ein entbündelter Zugriff ist also nicht mehr möglich.

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