Zero-Touch-Provisioning, Troubleshooting, Remote Monitoring

Aruba Central verwaltet WLANs aus der Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Passend zur Cloud-Plattform liefert Aruba S1500 Mobility Access Switch und Access Points für 802.11ac.
Passend zur Cloud-Plattform liefert Aruba S1500 Mobility Access Switch und Access Points für 802.11ac. (Bild: Aruba)

Aruba Networks hat eine Cloud-Wi-Fi-Lösung für verteilte Unternehmen und mittelgroße Netzwerke vorgestellt. Die soll einfaches Management und mit Ausfallsicherheit und Leistung der Enterprise-Klasse verbinden.

Mit dem jetzt vorgestellten Produkt "Aruba Central" offeriert Aruba Networks (Aruba) einen Cloud-basierten Management-Service. Der funktioniert mit den Access Points der Serien Instant 155 sowie 220. Des Weiteren präsentiert der Hersteller den S1500 Mobility Access Switch, der eigens für die Anforderungen von Cloud-WLAN konzipiert wurde.

Cloud-Plattform

Die Plattform Aruba Central biete Unternehmen eine zentrale Plattform. Über die lassen sich verschiedene WLANs an einem oder verschiedenen Standorten verwalten. Laut Hersteller kombiniert die Lösung dabei Zero-Touch-Provisioning mit weiteren Funktionen, darunter zentrale Konfiguration und Firmware-Management. Des Weiteren gehören Remote Monitoring, Troubleshooting-Funktionen und detaillierte Compliance-Aufzeichnungen zum Service. Als Angebot aus der Public Cloud liefert Aruba Central auch bei großen Datenmengen noch eine konstant hohe Performance.

Aruba Central unterstützt Netzwerkadministratoren auch bei der Fehlersuche.
Aruba Central unterstützt Netzwerkadministratoren auch bei der Fehlersuche. (Bild: Aruba)

Passende Hardware

Als passende Access Points für die Aruba Central bewirbt der Anbieter einerseits die jetzt ebenfalls vorgestellte Instant-155-Serie. Deren Modelle verfügen über drei Antennen und erreichen mit drei räumlichen Streams bis zu 450 Mbps. Zusätzlich besitzen die Geräte über vier Gigabit-Ethernet-Ports mit Power over Ethernet (PoE). Das Betriebssystem Aruba-Instant-OS-Version 3.3 soll die Elastizität von Netzwerken verbessern, sagt Aruba: Auch wenn eine Internetverbindung ausfällt laufen die Netzwerke stabil weiter. Die neue Software verfüge zudem über Dual-Ethernet-Uplink-Support und 4G-Mobilfunk-Uplink.

Die Aruba Access Points der 220er Serie unterstützen kommenden Standard IEEE 802.11ac. Verglichen mit modularen Systemen verbrauchen die Systeme laut Aruba weniger Strom. Zudem verfügen die Modelle über einen Energiesparmodus. Unternehmen sollen die APs bei niedrigeren Geschwindigkeiten über standardmäßige 802.3af Power-over-Ethernet-Versorgungsquellen (PoE) betreiben können. Eine ClientMatch genannte Technik optimiere die Wi-Fi Client-Performance dynamisch, indem die Wi-Fi-Infrastruktur die Kontrolle über Client-Verbindung und Roaming-Entscheidungen übernimmt.

Der Aruba S1500 Mobility Access Switch ermöglicht die Integration mit Instant WLANs und verfügt über PoE für Access Points. Der Switch kann automatisch VLAN-Informationen von Instant-APs verwenden und Rogue-APs blocken. Zudem verfügt der S1500 über Energie-Management und PoE-Priorisierung für geschäftskritische Geräte. Modellabhängig ist der Switch ist mit vier Gigabit-Uplinks sowie 12, 24 oder 48 Ports verfügbar.

Preise und Verfügbarkeit

Aruba Central ist ab sofort verfügbar und kostet 123,20 Euro pro Access Point und Jahr. Der Aruba Instant-155 ist ebenfalls ab sofort erhältlich; der Preise beginnen bei 787,60 Euro. Der Instant 225 kommt im November auf den Markt. Die neue Aruba Instant-OS-Version 3.3 ist ab sofort kostenlos für „Aruba Instant“-Kunden erhältlich.

Mit 24 oder 48 Ports ist der Aruba S1500 Mobility Access Switch ab sofort verfügbar. Das 12-Port-Modell kommt Ende 2013 auf den Markt. Die Preise beginnen bei 1315,60 Euro. Weitere Informationen zur Aruba Cloud Wi-Fi-Lösung gibt es beim Hersteller.

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