Bis zu 300 MBit/s über Kupferkabel

VPN-Router für Supervectoring

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Lancom 1790VAW bietet VPN-Standortvernetzung in Kombination mit 11ac-WLAN (Wi-Fi 5).
Der Lancom 1790VAW bietet VPN-Standortvernetzung in Kombination mit 11ac-WLAN (Wi-Fi 5). (Bild: Lancom)

Mit den VPN-Routern 1790VA und 1790VAW komplettiert Lancom Systems sein Supervectoring-Portfolio. Die insgesamt sechs Modelle der 1790er- und der 1793er-Serie seien die ersten Business-Router auf dem Markt, die Supervectoring mit bis zu 300 MBit/s Übertragungsrate unterstützen.

Im August 2018 hat die Deutsche Telekom mit dem Supervectoring-Ausbau begonnen. Supervectoring nutzt die bestehenden VDSL-Kupferleitungen auf der letzten Meile und soll diese auf Übertragungsgeschwindigkeiten bis 300 MBit/s aufrüsten. Bis Ende 2019 sollen 95 Prozent aller bestehenden VDSL-Anschlüsse auf Supervectoring umgestellt sein.

Lancom zufolge unterstützen die Router der 1790er- und der 1793er-Serie die volle Supervectoring-Bandbreite von 300 MBit/s (VDSL2 Profil 35b). Zudem seien sie kompatibel mit VDSL2 und ADSL2+ und damit auch für den Betrieb an bestehenden ADSL- und VDSL-Anschlüssen geeignet.

Die ersten Supervectoring-Router von Lancom kamen bereits im Sommer 2018 im Rahmen breit angelegter Feldtests der Telekom zum Einsatz, seit Herbst sind sie im Handel erhältlich. Die Business-VPN-Router 1790VA und 1790VAW habe Lancom für die Vernetzung von Niederlassungen, Filialen und Homeoffice-Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen konzipiert. Die Router der 1793er-Serie wiederum seien explizit für den Betrieb an IP-basierten Anschlüssen ausgelegt. Sie würden den Mischbetrieb von ISDN-, Analog- und VoIP-Telefonie-Komponenten erlauben und Unternehmen somit bei der All-IP-Migration unterstützen.

Die sechs Supervectoring-Router gebe es u.a. mit Wi-Fi-5-Unterstützung (802.11ac) für eine drahtlose Vernetzung vor Ort oder mit integriertem LTE-Advanced-Modul für breitbandige Ausfallsicherheit mit bis zu 300 MBit/s über das Mobilfunknetz.

Alle Geräte seien für den Aufbau von Standortverbindungen über IPsec VPN geeignet und könnten wahlweise autark oder über die Lancom Management Cloud als Teil einer SD-WAN-Infrastruktur betrieben werden.

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