Kupferanschlüsse mit 250 Mbit/s sollen im August starten

Telekom und Lancom testen Super Vectoring

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Modellnummern für seine geplante Produktfamilie nennt Lancom noch nicht, das Design wird sich aber an den bisherigen SoHo-Geräten orientieren.
Modellnummern für seine geplante Produktfamilie nennt Lancom noch nicht, das Design wird sich aber an den bisherigen SoHo-Geräten orientieren. (Bild: Lancom)

Per „Super Vectoring“ wird die Deutsche Telekom künftig Anschlüsse mit 250 Mbit/s bereitstellen. Gemeinsam mit Lancom Systems (Lancom) wurden nun erste Feldtests im Geschäftskundenbereich gestartet.

Mit neuen Linecards im Verteilerkasten und einem ausgeweiteten Frequenzraum will die Deutsche Telekom künftig Bandbreiten mit bis zu 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload zur Verfügung stellen. Das dabei verwendete Verfahren „Super Vectoring“ wird aktuell im Feld getestet.

An den Versuchen im Geschäftskundenbereich beteiligt sich auch Lancom mit einem ersten, passenden Routermodell samt VoIP-Unterstützung. Der Hersteller will zum Marktstart eine komplette Produktfamilie für die superschnellen Kupferanschlüsse auf den Markt bringen. Die wird abwärtskompatibel zu VDSL2 und ADSL2+ sein. Als weitere Funktionen nennt Lancom WLAN sowie eine integrierte TK-Anlage, die neben VoIP auch traditionelle ISDN- und Analogtechnik unterstützt.

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Für das Super Vectoring hat die Telekom bereits eine Vorvermarktungsphase gestartet: Kunden können sich dabei für die geplanten Anschlüsse vormerken lassen. Laut Telekom-Homepage surfe man dann „ab August in mehreren Millionen Haushalten […] mit bis zu 250 MBit/s.“

Zu Herstellern verfügbarer Gateways macht die Telekom selbst übrigens keine umfassenden Angaben. Auf Nachfrage heißt es nur, dass Endkunden die Speedport-Modelle Smart 3 sowie W 925V mieten könnten.

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