Mobile-Menu

Konnektivität für vernetzte Fahrzeuge Transatel wird Mitglied der 5G Automotive Association

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Transatel, ein Unternehmen der NTT-Gruppe und Anbieter von Mobilfunk-Konnektivitätslösungen, ist der 5G Automotive Association (5GAA) beigetreten. Das französische Unternehmen will damit an der Entwicklung von Konnektivitätslösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge mitwirken.

Mit dem Beitritt zur 5GAA erweitert Transatel sein Engagement für vernetzte Fahrzeugplattformen.(Bild:  Transatel / 5GAA)
Mit dem Beitritt zur 5GAA erweitert Transatel sein Engagement für vernetzte Fahrzeugplattformen.
(Bild: Transatel / 5GAA)

Die 5GAA ist ein 2016 gegründeter, branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen aus Automobil-, Technologie- und Telekommunikationsbranche. Nach eigenen Angaben zählt die Organisation mittlerweile mehr als 100 Mitglieder, darunter Fahrzeughersteller, Tier-1-Zulieferer, Chipsatz- und Kommunikationssystemanbieter, Mobilfunkbetreiber sowie Infrastrukturanbieter. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von End-to-End-Lösungen für künftige Mobilitäts- und Transportdienste.

Laut Transatel gewinnt Konnektivität in der Automobilbranche zunehmend an Bedeutung, da Fahrzeuge sich stärker zu softwaredefinierten Plattformen entwickelten. Funktionen wie Over-the-Air-Updates, Ferndiagnose, Notfalldienste, Flottenmanagement, Fernsteuerung und V2X-Kommunikation setzten demnach eine sichere, ausfallsichere und global koordinierte Anbindung über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs voraus.

Erfahrung aus bestehenden Automotive-Programmen

Transatel bringt als Teil der NTT-Gruppe eigene Infrastruktur sowie Erfahrung aus der Fahrzeugkonnektivität in das 5GAA-Ökosystem ein. Das Unternehmen unterstützt eigenen Angaben zufolge seit 2017 internationale Programme für vernetzte Fahrzeuge, u.a. für Stellantis, Jaguar Land Rover, die BMW Group und Toyota. Zum Leistungsspektrum zählen Mobilfunkkonnektivität über mehrere Netzbetreiber, die Fernprovisionierung von SIM-Karten, eSIM-Profilmanagement, die Vorbereitung auf 5G Standalone, WLAN-Offload, die Integration privater Netzwerke sowie Anbindungen über nicht-terrestrische Satellitennetze (NTN).

Jacques Bonifay, CEO von Transatel, sagt, Konnektivität sei längst kein Zusatzfeature mehr, sondern die Grundlage dafür, dass sich softwaredefinierte Fahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus weiterentwickeln könnten. Der Beitritt zur 5GAA sei Ausdruck des Engagements für branchenübergreifende Zusammenarbeit. Christoph Voigt, Vorsitzender der 5GAA, begrüßt den Beitritt und verweist auf das Know-how von Transatel im Bereich globaler Konnektivität, das die Arbeit der Organisation bei der Entwicklung sicherer und skalierbarer Lösungen stärken könne.

Themenfelder für die künftige Mitarbeit

Als Mitglied will Transatel Fachwissen in den Bereichen globale Mobilfunkkonnektivität, eSIM-Lebenszyklusmanagement, Multi-Netzwerk-Orchestrierung sowie den operativen Betrieb von Automotive-Connectivity-Lösungen einbringen. Im Fokus stehen dabei Themen, die für OEMs und weitere Akteure der Mobilitätsbranche in den kommenden Jahren relevant werden dürften: der Übergang zu 5G Standalone, V2X-fähige Dienste, die Integration von Satelliten- und nicht-terrestrischen Netzwerken, WLAN-Offload, private 5G-Umgebungen sowie zukünftige 6G-Mobilitätsanwendungen.

(ID:50901685)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Netzwerktechnik, IP-Kommunikation und UCC

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung