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Deutscher Endpoint-Anbieter wird Zulieferer für US-Plattform TeamViewer koppelt Fernzugriff und DEX an die ServiceNow-KI-Plattform

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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TeamViewer und ServiceNow haben eine mehrjährige Partnerschaft vereinbart. Die Endpunkt-Technologie des Göppinger Anbieters soll in die KI-Plattform des US-Konzerns einfließen, damit KI-Agenten IT-Vorgänge durchgängig abwickeln können. Konkrete Termine, Produktnamen oder Vertragsdetails nennen beide Seiten nicht.

Fernzugriff auf den Endpunkt und Workflow-Orchestrierung waren bislang getrennte Ebenen. Die Integration soll beide in einem Ablauf zusammenführen.(Bild:  Teamviewer)
Fernzugriff auf den Endpunkt und Workflow-Orchestrierung waren bislang getrennte Ebenen. Die Integration soll beide in einem Ablauf zusammenführen.
(Bild: Teamviewer)

TeamViewer und ServiceNow haben eine strategische Technologiepartnerschaft bekanntgegeben. Nach Angaben beider Unternehmen werden die TeamViewer-Produkte für Digital Employee Experience (DEX) und Remote Connectivity in die ServiceNow AI Platform integriert. Die Vereinbarung sei mehrjährig angelegt, beide Seiten investierten zusätzlich in die gemeinsame Vermarktung.

Der technische Kern liegt in der Arbeitsteilung: ServiceNow bringt die Workflow-Orchestrierung mit, TeamViewer den Zugriff auf den Endpunkt selbst. Ein Ticketsystem erkennt ein Problem, kann es aber ohne Zugriff auf das Gerät nicht beheben. Genau diese Lücke soll die Integration schließen, sodass KI-Agenten Vorgänge von der Erkennung bis zur Behebung eigenständig ausführen.

Die TeamViewer-Produkte sollen ServiceNow-Kunden weltweit als integrierte Erweiterung zur Verfügung stehen, unterstützt durch Implementierungs- und Vertriebspartner. Beide Unternehmen bündeln ihre Vertriebs- und Marketingressourcen für IT Service Management, Field Service Management und Customer Service Management. Tiefergehende Integrationen wollen die Partner nach eigenen Angaben erst noch prüfen.

Für TeamViewer bedeutet das einen Vertriebskanal in Kundenkonten, die der Göppinger Anbieter allein schwerer erreicht. Es bedeutet zugleich eine Rollenverschiebung: Wer seine Technologie in die Plattform eines Dritten integriert, gewinnt Reichweite und gibt Kundenschnittstelle ab. Die Partnerschaft baut auf der Plattform TeamViewer ONE auf, in der das Unternehmen Endpoint Management, Fernwartung, KI-Funktionen und DEX zusammengeführt hat.

„Die Zukunft gehört Unternehmen, die Veränderungen sofort erfassen, in Echtzeit entscheiden und unmittelbar handeln können“, sagt Bill McDermott, Chairman und CEO von ServiceNow. „Mit dem AI Control Tower von ServiceNow und den Endpunktlösungen von TeamViewer schließen wir den Kreis: von der Erkenntnis am einzelnen Endpunkt bis zu sichtbaren Ergebnissen auf Unternehmensebene. Gemeinsam treiben wir autonome Abläufe in der IT voran, steigern die Produktivität und läuten eine neue Ära agentenbasierter Unternehmensprozesse ein.“

„ServiceNow als einer der weltweit führenden KI-Player hat TeamViewer als zentralen strategischen Partner ausgewählt, um seine Vision agentenbasierter Unternehmensprozesse umzusetzen“, sagt Oliver Steil, CEO von TeamViewer. „Dies ist ein Beleg für unsere führende Technologie, unsere einzigartige Datenbasis und unsere klare Innovationsstrategie. Unser gemeinsames Angebot wird für die größten Unternehmen der Welt unverzichtbar sein, die ihre Geschäftsabläufe steuern, absichern und automatisieren wollen. Diese Partnerschaft ist auf Expansion ausgelegt.“

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