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Android und BYOD als Unternehmensrisiko
Android-Smartphones sind das größte Einfallstor ins Unternehmensnetz

Von Dipl. Betriebswirt Otto Geißler 5 min Lesedauer

Android-Smartphones sind das meistgenutzte mobile Betriebssystem welt­weit und damit das bevorzugte Angriffsziel für Cyberkriminelle im Un­ter­neh­mens­all­tag. Wer Zugriff auf ein Gerät erhält, erschließt sich oft gleichzeitig VPN-Zugänge, 2FA-Token und geschäftliche E-Mails. Klassische Schutz­maß­nah­men reichen für dieses Angriffsszenario längst nicht mehr aus.

Android-Smartphones sind unverzichtbare Arbeitswerkzeuge und gleichzeitig die offene Flanke moderner IT. Ein kompromittiertes Gerät öffnet Angreifern oft den direkten Weg zu VPN, E-Mails und 2FA-Token.(Bild: ©  CuteBee - stock.adobe.com)
Android-Smartphones sind unverzichtbare Arbeitswerkzeuge und gleichzeitig die offene Flanke moderner IT. Ein kompromittiertes Gerät öffnet Angreifern oft den direkten Weg zu VPN, E-Mails und 2FA-Token.
(Bild: © CuteBee - stock.adobe.com)

Die Gründe für die wachsende Bedrohungslage von mobilen Endgeräten sind vielfältig und beginnen mit einem Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt. Hybrid Work, mobiles Arbeiten und Modelle wie Bring-Your-Own-Device (BYOD) führen dazu, dass die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung zunehmend verschwimmen. Mitarbeiter nutzen ihre Smartphones, um auf Unternehmensressourcen zuzugreifen, Termine zu koordinieren oder Dateien auszutauschen, während dieselben Geräte zugleich für private Kommunikation, Social Media oder Apps aus Drittanbieterquellen eingesetzt werden.

Breite Angriffsoberfläche

Dieser Mix schafft eine extrem breite Angriffsoberfläche, die deutlich schwerer zu kontrollieren ist als klassische Unternehmensrechner, die sich hinter klar definierten Perimetern, Firewalls und Richtlinien befinden. Hinzu kommt, dass Android das weltweit meistgenutzte mobile Betriebssystem ist. Das heißt, professionelle Hacker attackieren natürlich sehr gerne dort, wo die größte Zielgruppe sitzt. Für Cyber-Kriminelle bedeutet dies einen maximalen Return on Investment (ROI).

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