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AirScale-Basisstationen unterstützen zugleich 4.9G und 5G Nokia senkt LTE-Latenz unter 2 ms

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Auf dem Pfad zu 5G ringt Nokia dem Vorgängerstandard jetzt noch besonders geringe Latenzen ab. Mit 4.9G verspricht der Anbieter Werte von unter zwei Millisekunden und will Mobilfunkbetreibern per AirScale-Basisstation eine reibungslose Migration ermöglichen.

Mit den AirScale-Basisstationen sollen Provider fließend von LTE zu 5G migrieren.
Mit den AirScale-Basisstationen sollen Provider fließend von LTE zu 5G migrieren.
(Bild: Nokia/ Vimeo)

Parallel zu den ersten 5G-Deployments in bevölkerungsdichten Großstädten werden auch bestehende LTE-Infrastrukturen weiter stark beansprucht werden – prognostiziert Netzwerkausrüster Nokia und präsentiert mit seinen AirScale-Basisstationen ein passendes Angebot. Mit einer einzigen Anlage könnten Mobilfunkbetreiber so nicht nur den kommenden Standard anbieten, sondern auch per 4.9G noch anspruchsvolle Anwendungen unterstützen.

Die Leistungsfähigkeit der Lösung hat Nokia auf dem Mobile World Congress Shanghai demonstriert. So habe man die Übertragungsintervalle um 86 Prozent verkürzen können und erreiche nun Latenzen von weniger als zwei Millisekunden.

Damit nähere sich LTE den Leistungsregionen von 5G an, die für Anwendungen von Industrie und großen Unternehmen erforderlich sind. Netzbetreiber könten so schon während der Einführung von 5G neue Anwendungen anbieten und kontinuierliche Dienste sicherstellen.

Weitere Details zu Nokias AirScale Base Stations gibt es direkt beim Anbieter.

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