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Open-Source-Automatisierung
Ansible in der Praxis: Infrastruktur deklarativ steuern

Von Thomas Joos 4 min Lesedauer

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Ansible überführt manuelle Administrationsarbeit in deklarativ beschriebene Zielzustände – agentenlos, idempotent, plattformübergreifend. Was das Werkzeug leistet, wie der Einstieg gelingt und warum es sich auch für KMU rechnet.

Ansible steht unter GNU General Public License v3.0 und gehört zu Red Hat: Das Werkzeug automatisiert Konfiguration, Softwarebereitstellung und Infrastrukturverwaltung ohne zusätzliche Agenten auf den Zielsystemen.(Bild:  Ansible)
Ansible steht unter GNU General Public License v3.0 und gehört zu Red Hat: Das Werkzeug automatisiert Konfiguration, Softwarebereitstellung und Infrastrukturverwaltung ohne zusätzliche Agenten auf den Zielsystemen.
(Bild: Ansible)

Ansible (hier bei GitHub) dient der Automatisierung von Systemkonfiguration, Softwarebereitstellung und Infrastrukturverwaltung. Der Fokus liegt nicht auf einzelnen Befehlen, sondern auf definierten Zielzuständen. Playbooks beschreiben, welche Pakete installiert sind, welche Dienste aktiv laufen, welche Konfigurationsdateien vorliegen, und welche Benutzerkonten existieren. Die technische Umsetzung übernimmt Ansible selbst über spezialisierte Module. Dieser Ansatz trennt fachliche Anforderungen von der konkreten Ausführung auf Betriebssystemebene und reduziert die Komplexität langfristig gepflegter Umgebungen.

Das Werkzeug eignet sich für Linux-Systeme, Windows-Server, Netzwerkgeräte und Cloud-Ressourcen. Linux bildet in vielen Umgebungen den Schwerpunkt, Ansible beschränkt sich jedoch nicht auf diese Plattform. Windows integriert sich über WinRM und PowerShell. Netzwerkhardware und Cloud-Dienste lassen sich über API-basierte Module steuern. Damit deckt Ansible klassische Serverlandschaften ebenso ab wie hybride Szenarien mit Cloud-Anbindung.