Neues Dateisystem integriert Integritätsprüfung in das Boot-Laufwerk Windows Server 2025 mit ReFS-Boot
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Windows Server 2025 erweitert die Nutzung des Resilient File System (ReFS) auf das Systemlaufwerk und integriert damit erstmals ReFS direkt in den Bootprozess. Die aktuelle Insider Preview erlaubt bereits die Auswahl im Setup und verschiebt damit eine zentrale Einschränkung des Dateisystems in Richtung produktiver Einsatzszenarien.
Mit der Insider Preview ab Build 29531.1000.260206-1841 integriert Microsoft die Boot-Fähigkeit von ReFS direkt in die Installationsroutine von Windows Server 2025. Im Setup erscheint neben NTFS eine zusätzliche Option zur Formatierung des Systemlaufwerks mit ReFS. Das Betriebssystem installiert sich anschließend vollständig auf einem ReFS-Volume und startet ohne Zwischenschichten direkt von diesem Dateisystem. Damit entfällt eine der letzten funktionalen Grenzen, die ReFS seit seiner Einführung mit Windows 8 und Windows Server 2012 begleitet.
ReFS blieb über Jahre hinweg auf Datenvolumes beschränkt, da zentrale Funktionen fehlten oder nur eingeschränkt verfügbar waren. Frühere Versionen wie Windows Server 2016 verzichten auf Kompression, Deduplizierung, Verschlüsselung und Hardlinks. Diese Einschränkungen sind inzwischen weitgehend beseitigt. Die fehlende Boot-Unterstützung zählte lange zu den größten Hindernissen für eine breitere Nutzung im Serverbetrieb. Mit der Integration in Windows Server 2025 entfällt diese Einschränkung nun.
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