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VS-NfD-Zulassung für Wire Bund BSI gibt Messenger Wire Bund für Verschlusssachen frei

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das BSI hat dem Messenger Wire Bund die Zulassung für Daten der Einstufung „VS-nur für den Dienstgebrauch“ erteilt. Bundesbehörden dürfen die Lösung damit für klassifizierte Kommunikation auf eigener Infrastruktur einsetzen. Die Freigabe ist bis Ende 2028 befristet, unter anderem, weil Post-Quanten-Verfahren noch fehlen.

Laut Wire-Geschäftsführer Benjamin Schilz bringe die VS-NfD-Zulassung das Unternehmen dem Ziel digitaler Souveränität einen Schritt näher.(Bild:  Wire)
Laut Wire-Geschäftsführer Benjamin Schilz bringe die VS-NfD-Zulassung das Unternehmen dem Ziel digitaler Souveränität einen Schritt näher.
(Bild: Wire)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erteilte dem Messenger Wire Bund die Zulassung für die Verarbeitung und Übertragung von Daten mit der Einstufung „VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ (VS-NfD). Die Zulassung stellt einen regulatorischen Meilenstein für Wire dar und sorgt dafür, dass Wire Bund nun in deutschen Behörden zur Verarbeitung dieser Daten eingesetzt werden kann.

Die Technologie orientiert sich strikt an den BSI-Vorgaben zu Verschlüsselung, Authentifizierung und Architektur, die Anbieter auf Bundesebene mitbringen müssen. Mit der VS-NfD-Zulassung ist Wire Bund in der Lage, einen sicheren Kommunikations-Layer für Bundesbehörden innerhalb der behördeneigenen Infrastruktur bereitzustellen. Im Zuge der Entwicklung und Evaluierung von Wire Bund sind zudem sicherheitstechnische Verbesserungen in die zugrundeliegende Technologie eingeflossen, von denen auch andere Wire-Angebote profitieren können.

„Echte digitale Souveränität kann erreicht werden durch die Kombination aus unserer zugelassenen Software, der sicheren Infrastruktur der Regierung und korrekten Betriebsverfahren,“ erklärt Benjamin Schilz, Geschäftsführer bei Wire. „Die VS-NfD-Zulassung für Wire Bund bringt uns einen Schritt näher zu diesem Ziel.“

Nach der Zulassung ist vor der Zulassung

Der Geheimhaltungsgrad VS-NfD ist die niedrigste Stufe klassifizierter Informationen, doch auch sie bedarf hoher Sicherheitsvorkehrungen, weil die unbefugte Weitergabe dieser Informationen dem nationalen Interesse schaden könnte.

„Wir müssen in Deutschland digital erfolgreich sein, um digitaler Souveränität näher zu kommen. Dazu gehören Produkte für die Bundesverwaltung, die die BSI-Anforderungen an Sicherheit, Verschlüsselung und Authentifizierung erfüllen,” erklärt Dr. Günther Welsch, Abteilungsleiter für Verschlusssachensicherheit und Kryptographie des BSI. „Wir sind dabei auf Anbieter angewiesen, die unsere Anforderungen an Sicherheit, Verschlüsselung und Authentifizierung erfüllen und uns so einen Schritt näher zu einer digital souveränen Bundesrepublik bringen. Wir freuen uns, Wire im Kreise dieser Anbieter begrüßen zu dürfen.”

Die Zulassung gilt zunächst bis 31.12.2028, unter anderem aufgrund fehlender PQ-Verfahren (Post-Quanten-Verfahren), also kryptographischer Verfahren, die darauf ausgelegt sind, Daten auch vor Angriffen durch Quantencomputer zu schützen. Das BSI prüft eingesetzte Tools, Anbieter und Technologien in regelmäßigen Abständen neu, um sicherzustellen, dass neue Funktionen in die Lösung einfließen und die Sicherheitsanforderungen weiterhin erfüllt sind.

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