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Nokia und Telefónica Germany bekräftigen Zusammenarbeit Neuer Fünf-Jahres-Deal treibt 5G-Netzausbau voran

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Telefónica Germany baut seine 5G-Infrastruktur aus und setzt dabei auf Nokia als RAN-Partner. Ein neuer Vertrag mit fünf Jahren Laufzeit umfasst Cloud-RAN-Technologien, Massive-MIMO-Systeme und ein KI-gestütztes Netzwerkmanagement. Ziel ist eine stabilere Versorgung und mehr Kapazität im deutschen Mobilfunknetz.

Telefónica Germany modernisiert sein 5G-RAN mit Nokia-Hardware, Cloud-RAN und KI-Management. Vertrag läuft fünf Jahre bis 2030.(Bild:  Nokia)
Telefónica Germany modernisiert sein 5G-RAN mit Nokia-Hardware, Cloud-RAN und KI-Management. Vertrag läuft fünf Jahre bis 2030.
(Bild: Nokia)

Nokia und Telefónica Germany haben einen neuen Fünf-Jahresvertrag geschlossen: Bis 2030 soll das landesweite Radio-Zugangsnetz (RAN) modernisiert und für 5G fit gemacht werden.

Im Rahmen des Deals liefert Nokia seine Cloud-RAN-Technologie sowie ein breites Spektrum moderner Hardware: darunter energieeffiziente AirScale-Komponenten, Massive-MIMO-Radios für das n78-Frequenzband, Multiband-Remote-Radios und Small-Cell-Lösungen ergänzt durch neueste Baseband-Einheiten.

Zusätzlich bleibt das AI-gestützte Managementsystem MantaRay NM im Einsatz. Es steuert Radio, Core- und Transportnetz, sowohl physisch als auch virtuell, und bildet die Grundlage für eine automatisierte Netzsteuerung („Automatisierungslevel 4“).

Bedeutung für Nutzer und Netzpolitik

Mit dieser Modernisierung zielt Telefónica auf bessere Netzabdeckung, stabilen 5G-Betrieb und auch auf spürbar bessere Performance vor allem bei Indoor-Abdeckung und in dicht besiedelten Gebieten. Massive-MIMO und Small Cells können Engpässe entschärfen und Netzkapazität erhöhen.

Nachdem viele Netzbetreiber sich zunehmend von Ausrüstern aus China distanzieren könnte der Deal für Nokia ein wichtiger Gewinn sein – und der Auftrag könnte Nokias strategische Rolle im deutschen 5G-Markt stärken.

Der Einsatz von Cloud-RAN markiert zugleich einen weiteren Schritt hin zu virtualisierten, flexiblen Mobilfunknetzen mit Aussicht auf bessere Skalierbarkeit, effizienteren Betrieb und schnellere Netzanpassung auf neue Anforderungen.

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