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Studie zur Förderinitiative WiFi4EU Nachholbedarf beim öffentlichen WLAN in Deutschland

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Wie eine Studie von Cambium Networks zeigt, bildet Deutschland zusammen mit Italien, Spanien und Frankreich die Top Vier jener Länder, die Gutscheine im Rahmen der Förderinitiative WiFi4EU erhalten haben. In Deutschland habe man jedoch erst weniger als 30 Prozent der Projekte abgeschlossen.

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Deutschland steht auf Platz drei der EU-Länder, die WiFi4EU-Gutscheine erhalten haben.
Deutschland steht auf Platz drei der EU-Länder, die WiFi4EU-Gutscheine erhalten haben.
(Bild: Cambium Networks)

Heutzutage wird es als nahezu selbstverständlich angesehen, dass öffentliche Orte wie Bibliotheken, Museen, Gesundheitszentren oder Parks ein öffentliches WLAN bieten. Um das Angebot an drahtlosen Technologien in Form von Hotspots zu erweitern, hat die EU die Förderinitiative WiFi4EU ins Leben gerufen. Wie eine aktuelle Studie von Cambium Networks zeigt, wurde in Deutschland zwar die maximale Anzahl an WiFi4EU-Gutscheinen vergeben, doch bisher seien weniger als 30 Prozent der Projekte abgeschlossen worden. Die Installationszeit für die Gemeinden wurde daher vor Kurzem um sechs Monate, bis August 2021, verlängert.

Gemeinden können über die WiFi4EU-Initiative Gutscheine im Wert von 15.000 Euro für die Installation von WLAN-Netzen beantragen. Die Hotspots sollen an Orten eingerichtet werden, an denen noch kein kostenloses WLAN-Angebot verfügbar ist.

Hierfür bietet Cambium Networks Lösungen für mehrere Fixed-Wireless-Standards, WLAN-Standards und -Frequenzen für den In- und Outdoorbereich. Mit den Geräten seien auch bei hoher Nutzerdichte eine hohe Bandbreite und eine stabile Leistung erreichbar, so der Hersteller. Zu Beginn würden für den Kunden Investitions- und Wartungskosten entstehen, spätere Kosten für Software-Updates und jährliche Lizenzen würden dagegen entfallen.

„Unserer Erfahrung nach mangelt es bei den Projekten meistens an Lösungen, die sich schnell und einfach integrieren lassen. Zusammen mit unseren WiFi4EU-erfahrenen Partnern haben wir bereits erfolgreich Projekte in einigen Städten Deutschlands abgeschlossen“, sagt Tabatha von Kölichen, Regional Sales Director DACH, Israel & Benelux bei Cambium Networks. „Uns ist es wichtig, auch ländlichen und abgelegenen Orten ein stabiles und leistungsfähiges WLAN-Netzwerk bereitzustellen, das sich einfach verwalten lässt. Mit unseren Richtfunklösungen sind wir in der Lage, Kabel zu ersetzen und schnell Drahtlosnetze aufzubauen.“

Darüber hinaus würden die Cambium-Lösungen über alle technischen WiFi4EU-Voraussetzungen wie Hotspot 2.0 und Fast Roaming verfügen. Zudem gebe es eine vorkonfigurierte WiFi4EU-Captive-Portal-Vorlage, die einfach zu implementieren sei.

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