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Das Gratisjahr tauscht einen Lock-in gegen den nächsten
HPE macht das erste Jahr Virtualisierung kostenlos

Von Thomas Joos 5 min Lesedauer

Die Broadcom-Übernahme hat die VMware-Lizenzkosten stark verteuert und treibt den Wechsel des Hypervisors an. HPE macht das erste Jahr Morpheus VM Essentials kostenlos und rechnet danach pro CPU-Sockel ab statt pro Prozessorkern. Auf Servern mit vielen Kernen senkt das die Kosten deutlich.

HPE lizenziert Morpheus VM Essentials pro belegtem CPU-Sockel statt pro Kern, das Dashboard verwaltet HPE-VM- und VMware-Instanzen parallel in einer Oberfläche.(Bild:  HPE)
HPE lizenziert Morpheus VM Essentials pro belegtem CPU-Sockel statt pro Kern, das Dashboard verwaltet HPE-VM- und VMware-Instanzen parallel in einer Oberfläche.
(Bild: HPE)

Auf der Hausmesse HPE Discover 2026 im Juni stellte HPE ein Migrationspaket für VMware-Kunden vor. Das Angebot verbindet ein kostenloses erstes Jahr Morpheus VM Essentials mit einer Zerto-Migrationslizenz für einen US-Dollar über zwölf Monate und einer zinsfreien Finanzierung der CloudOps-Software über drei Jahre, ein Bündel, das den doppelten Betrieb zweier Plattformen in der Übergangsphase verbilligt. Der Zeitpunkt passt. Anfang 2027 steht der nächste große Verlängerungszyklus bei VMware an, der Wechseldruck bleibt hoch. Vor der Buchung sollten Unternehmen aber genau abklären, unter welchen Bedingungen zum aktuellen Zeitpunkt ein Wechsel möglich ist.

Der Druck auf VMware wächst

Broadcom hat das Lizenzmodell von VMware umgebaut. Dauerlizenzen gibt es nicht mehr, den Kern bilden die Bundles VMware vSphere Foundation (VVF) und VMware Cloud Foundation (VCF), der Support für vSphere 8 endet Ende 2027. Für Bestandskunden fällt eine planbare Einmalausgabe weg und eine wiederkehrende Rechnung kommt hinzu.