Rosenberger OSI PerConnect EcoFlex‘IT

Gebäudeverkabelung für die Arbeitswelt 4.0

| Autor / Redakteur: Petra Adamik / Andreas Donner

Das Rosenberger-OSI-Verkabelungssystem PerConnect EcoFlex‘IT verbindet Glasfaser mit Kupfer und reduziert den Aufwand für tertiäre Verkabelungen.
Das Rosenberger-OSI-Verkabelungssystem PerConnect EcoFlex‘IT verbindet Glasfaser mit Kupfer und reduziert den Aufwand für tertiäre Verkabelungen. (Bild: Rosenberger OSI)

Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen verändert auch die Architektur von Büroimmobilien. Gefragt ist eine nutzerzentrierte Architektur, bei der die Bedürfnisse der Fachkräfte nach kreativem und kommunikativem Arbeits- und Gestaltungsraum im Vordergrund stehen. In einer digital vernetzten Arbeitswelt wird die Immobilie 4.0 zum physischen Knotenpunkt. Planer und Architekten müssen sich darauf einstellen.

Die digitale Transformation ist in der Arbeitswelt in vollem Gange. Die faszinierenden Möglichkeiten, die sich aus digitalen Arbeitsweisen ergeben können, lassen sich aber nur ausschöpfen, wenn das räumliche Umfeld stimmt. Architekten spielen beim Aufbruch in die Arbeitswelt 4.0 daher eine entscheidende Rolle.

Bei der Planung und Realisierung neuer Bürogebäude können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und neue Raumkonzepte entwickeln. Dabei entfaltet sich häufig ein Spiel mit unterschiedlichen Materialien und Lichtelementen. Unternehmen und ihre Mitarbeiter wünschen sich agile, gesunde und digitale Arbeitswelten. Daran müssen sich Architekten heute bei der Konzeption von Büroimmobilien orientieren.

Design, Attraktivität, Schönheit und andere Wohlfühlfaktoren treten in den Vordergrund. Technologie, die für die Realisierung konkreter Arbeitsplätze notwendig ist, muss sich flexibel an den dynamischen Wandel der Arbeitsmodelle anpassen können. Das gilt für modulare Erweiterungen der Infrastruktur ebenso, wie für deren späteren Um- oder Rückbau. Panta Rhei – alles ist im Fluss, gilt in der digitalen Welt auch für die Architektur.

Immobilie 4.0

Das Beratungs- und Architekturunternehmen CSMM spricht gar von einer neuen Ära. „Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Fachkräfte nach kreativem und kommunikativem Arbeits- und Gestaltungsraum“, erklärt Dr. Dewi Schönbeck, Direktorin bei CSMM. Dies spiegele sich in lichteren Raumhöhen, einer durchdachteren Gebäudetechnik und großzügigeren Gebäudetiefen wider.

Die Immobilie 4.0 sei heute der physische Knotenpunkt in einer digital vernetzten Arbeitswelt und zeichnet sich durch einen hybriden Nutzungsmix und ihre urbane Erlebnisqualität aus. Die Arbeitswelt 4.0 sieht Schönbeck als Katalysator für hybride Immobilienkonzepte. So gelte beispielweise das Coworking als Symbiose aus Lebens- und Arbeitswelt und sei eine Triebfeder für dynamische Entwicklungen im Bereich der Büroimmobilen. „Space as a Service“ – also das flexible Angebot von Raumnutzung und anliegenden Dienstleistungen nach Bedarf – benötige vor allem Flexibilität, so die Beraterin.

Ergänzendes zum Thema
 
FTT-ACP im Schnellcheck

Wandel erfordert das Fachwissen des Architekten

Klassische Büros mit Einzel- oder Teambüros stehen der Realisierung von Digital Workplaces im Wege. Wer auf digitale Arbeitsplätze setzt, wird aber nicht ein bestehendes Gebäude abreißen, um an seiner Stelle einen modernen Neubau zu errichten. Vielmehr setzen immer mehr Unternehmen auf den Umbau einer Immobilie. Dafür müssen Architekten mit ins Boot geholt werden. Nur wo räumlich-technologische Infrastrukturen und Büroumgebungen stimmen, können auch die individuellen und organisationsorientierten Erfolgsindikatoren greifen.

Video: So funktioniert PerConnect EcoFlex‘IT

Um die Basis für eine moderne Arbeitsumgebung zu schaffen, müssen räumliche Strukturen nachhaltig verändert werden. Damit an jeder gewünschten Stelle ein problemloses Arbeiten möglich ist, muss sich auch die IT-Infrastruktur flexibel an die räumlichen Gegebenheiten anpassen lassen.

Gebäudeverkabelung für die Arbeitswelt 4.0

Flexibilität in der Gebäudeverkabelung ist im Umfeld der Arbeitswelt 4.0 deshalb immer stärker gefragt. Der Umstieg auf digitalisierte Arbeits- und neue Raumstrukturen muss allerdings sorgfältig geplant werden. Stimmen die technischen Voraussetzungen, kann die gesamte Büroumgebung zum Arbeitsplatz jedes Mitarbeiters werden. Nur dann ist es möglich, sich jederzeit im Firmennetz anzumelden und mit dem bevorzugten Arbeitsgerät überall zu arbeiten.

Im Ecoflex Bodengehaeuse erfolgt die Verteilung von Glasfaser auf Kupfer.
Im Ecoflex Bodengehaeuse erfolgt die Verteilung von Glasfaser auf Kupfer. (Bild: Rosenberger OSI)

Es ist aber bei einem Umbau nicht damit getan, lediglich Wände einzureißen und neue Arbeitsinseln zu schaffen. Die Gebäudeverkabelung muss angepasst werden, um auch bei einem wachsenden Datenvolumen einen hohen Datendurchsatz zu gewährleisten. Veraltete Kabelstrukturen können da meist nicht mithalten, weshalb es sich anbietet, für eine zukunftsorientierte Verkabelung zu sorgen, die mit den Ansprüchen der digitalen Prozesse wachsen kann.

Flexibilität ist ein wesentliches Merkmal der Arbeitswelt 4.0, weshalb auch die Verkabelung hier mitspielen muss. Für genau dieses Einsatzszenario wurde das FTT-ACP-Konzept von Rosenberger OSI entwickelt – ein innovatives, redundantes Ethernet-Verkabelungskonzept, das sich flexibel einsetzen lässt und ein hohes Potenzial für Kosteneinsparungen bietet. Das schont bei Bauprojekten Zeit und Kosten.

Mit Flexibilität zu mehr Effizienz

PerConnect EcoFlex‘IT bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und kann in unterschiedlichen Umgebungen zum Einsatz kommen. Dank seiner Flexibilität punktet das Konzept auch in neuen Immobilien, bei denen die Nutzung noch ungewiss ist oder die Mieter noch nicht feststehen. Eine individuelle Anpassung an verschiedene Bedürfnisse ist jederzeit möglich. Das erhöht im Vorfeld den Planungsspielraum für Architekten.

Das System eignet sich per se aber primär für den Einsatz in bestehenden Immobilien. Gebäudetechnische Umbaumaßnahmen bei einer Netzwerk-Erweiterung oder dem Umbau der Netzwerk-Infrastruktur sind quasi nicht notwendig. Planer können damit ohne großen Aufwand individuelle Arbeitsplätze für Gruppen oder Teams realisieren, wie sie in der Arbeitswelt 4.0 benötigt werden. Innenarchitekten, Raumgestalter oder Immobilienverwalter können ihren Kunden so eine technisch hochwertige Verkabelung anbieten.

EcoFlex'IT kurz zusammengefasst.
EcoFlex'IT kurz zusammengefasst. (Bild: Rosenberger OSI)

Allgemein reduzieren sich durch das Konzept die baulichen Maßnahmen, weshalb sich die Lösung auch für den Einsatz in Altbauten mit teils denkmalgeschützten Umgebungen eignet. Auf diese Weise haben Innenarchitekten und Raumplaner völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Denkmalgeschützte Räumlichkeiten oder ultramodern ausgestatte Umgebungen werden nicht durch Kabelstränge verunstaltet. Gleichzeitig verringert sich die Unfallgefahr, da versteckte Kabel nicht zur Stolperfalle werden können.

Ein einfacher Rückbau garantiert bei einem möglichen Umzug einen hohen Investitionsschutz. Auch die Revitalisierung der Gebäudeverkabelung ist einfacher, als bei der heute vielfach genutzten klassischen strukturierten Verkabelung. Durch die nutzerfreundliche Konzeption ist die neue Verkabelungslösung von Rosenberger OSI auch im laufenden Betrieb einfach zu installieren. Die Erweiterung und Umstrukturierung kann ohne Störung von Arbeitsabläufen erfolgen.

Deutlich verkürzte Projektlaufzeiten

Durch die vorkonfektionierten Kabel dieser Produktfamilie verkürzt sich die Projektlaufzeit nach vorliegenden Erfahrungen um bis zu 50 Prozent. Zudem werden keine IT-Räume für Etagenverteiler und dazu notwendige TGA-Maßnahmen benötigt. Bei der Verkabelung mit PerConnect EcoFlex‘IT ersetzen so genannte Active Consolidation Points (ACPs) die klassischen Etagenverteiler. Ein ACP kann im Doppelboden, an der Wand oder an der Decke integriert werden. Er ist bei Bedarf rückbaubar oder ohne großen Aufwand zu versetzen. Der ACP wird in der Nähe der vorgesehenen Arbeitsplätze oder Arbeitsinseln installiert. Das verkürzt die Strecken der tertiären Kupferverkabelung, die eine der größten Quellen für Kabelbrände sind. Die Brandlast sinkt um etwa zwei Drittel, gleichzeitig werden Kosten für die tertiäre Kupferverkabelung eingespart.

Petra Adamik.
Petra Adamik. (Bild: Petra Adamik)

Das innovative redundante Ethernet-Verkabelungskonzept mit ACP bringt zudem einen Zugewinn an Nutzfläche, da Technikräume, wie sie die strukturierte Gebäudeverkabelung erforderlich macht, obsolet sind. Notwendige Planungen werden minimiert, da Änderungen leicht durchzuführen sind und den laufenden Betrieb nicht stören. Das erleichtert die Arbeit von Architekten und Raumplanern.

Über die Autorin

Petra Adamik ist freie IT-Journalistin in München.

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