Größere USB-Stick-Auswahl für Computent Secure

Fernzugriff über SSH2 mit 2048-Bit-Verschlüsselung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Computent Secure Box kann jetzt auch mit USB-Sticks von ausgewählten Drittanbietern verwendet werden.
Die Computent Secure Box kann jetzt auch mit USB-Sticks von ausgewählten Drittanbietern verwendet werden. (Bild: Computent/Corsair/Prosoft)

Computent hat für seine Remote-Desktop-Lösung Computent Secure ausgewählte Drittanbieter-USB-Sticks für den Fernzugriff zugelassen. Anstelle des Computent Secure Sticks können jetzt auch Datenträger der Anbieter Corsair, Kobil und Prosoft genutzt werden.

Computent Secure besteht aus der Computent Secure Box mit Angaben zu Konfiguration und Berechtigungen sowie einem USB-Stick mit der Software für den Aufbau eines verschlüsselten SSH2-Tunnels. Dieser könne Nutzern den sicheren Zugang zu ihrem Arbeitsplatzrechner von jedem beliebigen PC aus ermöglichen. Computent zufolge bieten sowohl der mitgelieferte Computent Secure Stick als auch die nach Schutzfunktionen wie Verschlüsselung und Tastensperre ausgewählten Datenträger der Anbieter Corsair, Kobil und Prosoft den Anwendern neben der Zugangssoftware Speicherplatz für eigene Dateien.

Zunächst wird die Computent Secure Box im Unternehmensnetz hinter dem Router installiert. Die Nutzer benötigen anschließend den Stick mit der Zugangssoftware sowie als Gastrechner einen beliebigen Windows-Rechner mit USB-Port und eine Internetverbindung. Der Anwender steckt seinen Stick an, gibt sein Passwort ein, wählt den Rechner aus und kann dann auf der vertrauten Umgebung arbeiten. Arbeitsplatz-PCs mit Wake-on-LAN-Unterstützung können Computent zufolge über den Stick eingeschaltet werden.

Der Stick baut einen mit 2048 Bit (RSA) verschlüsselten SSH2-Tunnel zum Rechner im Unternehmensnetz auf. Administratorenrechte für den Gastrechner würden nicht benötigt; eine Software-Installation sei nicht erforderlich. Laut Hersteller verbleiben nach Beendigung der Session keine Spuren der Verbindung auf dem Rechner. Durch das Abziehen des Sticks sei die Verbindung auch physikalisch getrennt, eine nicht abgemeldete Verbindung könne ohne Stick nicht genutzt werden.

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