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Netzwerktopologie für PRTG Paessler kauft UVnetworks und holt sich Netzwerk-Visibility ins Monitoring

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Paessler übernimmt den US-Anbieter UVnetworks und integriert dessen Mapping-Werkzeug UVexplorer in die Monitoring-Plattform PRTG. Das Unternehmen will damit Topologie, Abhängigkeiten und Konfigurationsänderungen direkt in die Incident-Workflows bringen.

Mit UVexplorer holt Paessler automatisches Netzwerk-Mapping auf Layer-2- und Layer-3-Ebene in die PRTG-Plattform – Mitgründer Brian Kap wechselt mit zum Anbieter.(Bild:  Paessler)
Mit UVexplorer holt Paessler automatisches Netzwerk-Mapping auf Layer-2- und Layer-3-Ebene in die PRTG-Plattform – Mitgründer Brian Kap wechselt mit zum Anbieter.
(Bild: Paessler)

Der Monitoring-Spezialist Paessler hat die Übernahme von UVnetworks bekanntgegeben, dem Anbieter der Werkzeuge UVexplorer und UVexplorer Server. Diese decken Netzwerktopologie, Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung ab. Nach Unternehmensangaben wächst Paessler durch den Zukauf auf über 30.000 Kunden und mehr als 500.000 Nutzer weltweit. UVnetworks hat seinen Sitz in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah und ist seit rund zehn Jahren auf Netzwerk-Mapping spezialisiert.

Was UVexplorer in PRTG einbringen soll

PRTG überwacht IT-, OT-, IoT- und Cloud-Umgebungen in Echtzeit. UVexplorer ergänze die Plattform laut Paessler um automatische Netzwerktopologie, die Visualisierung von Abhängigkeiten und die Nachverfolgung von Konfigurationsänderungen. Die Topologie-Erfassung arbeite dem Anbieter zufolge auf Layer-2-, Layer-3- und Port-Ebene und soll die Ursachenanalyse beschleunigen. Hinzu kämen die Darstellung vor- und nachgelagerter Abhängigkeiten sowie die Sicherung, der Vergleich und das Monitoring von Konfigurationen. Paessler zufolge sollen Teams damit die durchschnittliche Lösungszeit verkürzen und Folgeausfälle vermeiden.

Jason Teichman, CEO von Paessler.(Bild:  Paessler)
Jason Teichman, CEO von Paessler.
(Bild: Paessler)

Den kombinierten Funktionsumfang versteht Paessler zugleich als Basis für künftige KI-gestützte Ursachenanalysen und automatisierte Behebungs-Workflows. Der Netzwerkkontext aus UVexplorer sei nötig, um Monitoring-Systeme handlungsfähiger zu machen.

„Moderne Infrastrukturen sind zunehmend verteilt, miteinander vernetzt und schwer zu diagnostizieren“, sagt Jason Teichman, CEO von Paessler. „Die Integration von UVexplorer in PRTG bringt wichtige Topologie-, Abhängigkeits- und Änderungsinformationen direkt in die Monitoring-Workflows, auf die sich Teams bereits verlassen.“

Brian Kap, Mitgründer von UVnetworks / Head of Network Discovery and Topology von Paessler.(Bild:  UVnetworks)
Brian Kap, Mitgründer von UVnetworks / Head of Network Discovery and Topology von Paessler.
(Bild: UVnetworks)

Brian Kap, Mitgründer von UVnetworks, wechselt als Head of Network Discovery and Topology zu Paessler. „Monitoring zeigt Teams, dass etwas nicht stimmt. Topologie hilft ihnen zu verstehen, warum“, sagt Kap.

UVexplorer steht laut Paessler ab sofort für PRTG-Kunden bereit. UVexplorer Server richtet sich an große, stark verteilte Umgebungen mit höheren Anforderungen an Skalierbarkeit und Netzwerkabdeckung.

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