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Hyperkonvergierte Plattform für Produktion und Testlabor
Azure Local im lokalen Netzwerk bereitstellen

Von Thomas Joos 10 min Lesedauer

Azure Local bringt die Steuerungsebene von Azure ins eigene Rechenzentrum. Microsoft empfiehlt die Lösung für verteilte Standorte, souveräne Workloads und latenzkritische Anwendungen. Eine produktive Bereitstellung läuft auf zertifizierter Hardware, zur Erprobung genügt eine Hyper-V-VM.

Die Monitor-Ansicht im Azure-Portal zeigt den Gesundheitszustand aller Knoten samt CPU- und Speicherauslastung – hier 22 Server über mehrere Cluster hinweg, alle im Status „Healthy“.(Bild:  Microsoft)
Die Monitor-Ansicht im Azure-Portal zeigt den Gesundheitszustand aller Knoten samt CPU- und Speicherauslastung – hier 22 Server über mehrere Cluster hinweg, alle im Status „Healthy“.
(Bild: Microsoft)

Azure Local verbindet Hyper-V, Storage Spaces Direct und das Failover-Clustering mit Azure Arc als zentraler Steuerungsebene. Damit lassen sich Azure-Technologien auf eigener Hardware im eigenen Rechenzentrum unter eigener Kontrolle nutzen. Administratoren erhalten eine Plattform, die Workloads vom einzelnen Knoten bis zum Multi-Rack-Cluster ausführt und sich aus dem Azure-Portal heraus verwalten lässt.

Die strategische Idee zielt auf verteilte Standorte. Filialen, Produktionshallen, Krankenhäuser und Behörden brauchen Recheninfrastruktur vor Ort, aus Latenzgründen, wegen regulatorischer Auflagen oder bei unzuverlässiger Anbindung. Azure Local liefert ein Stück Azure ans Edge und behält die zentrale Steuerung über Azure Arc bei. Im Konzept gleicht die Lösung einem Azure Dedicated Host, nur dass die Hardware im eigenen Rechenzentrum steht.