Im IP-Insider-Test: Lancom 1811n wireless

Extraklasse-Router mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten und bestem Support

26.02.2009 | Autor / Redakteur: Josef Brosdetzko / Andreas Donner

Der Lancom 1811n stellt im IP-Insider-Test seine Qualitäten unter Beweis.
Der Lancom 1811n stellt im IP-Insider-Test seine Qualitäten unter Beweis.

Der brandneue 1811n wireless der Profi-Hardwareschmiede Lancom ist ein WLAN-Router der Extraklasse. Dabei überzeugt das Gerät nicht nur durch höchste Qualität und durchdachte Features sondern glänzt auch mit herausragenden Konfigurationsmöglichkeiten, einem guten Handbuch und bestem Support. Damit verdient sich das Gerät trotz einiger weniger verbesserungswürdigen Kleinigkeiten das Prädikat »sehr empfehlenswert«.

Für den IP-Insider-Test stand die Version ohne integriertes DSL-Modem zur Verfügung, so dass zur Internetanbindung zusätzlich ein DSL-Modem zwischengeschaltet werden musste. Alternativ bietet Lancom auch die Version 1821+ wireless ADSL an, die sich weitgehend identisch mit dem 1811n wireless präsentiert, aber eben bereits ab Werk mit einem DSL-Modem bestückt ist. Ein weiterer nennenswerter Unterschied zwischen den beiden genannten Geräten: mit dem 1811n können keine Novell Netware-Netze verbunden werden, da der 1811n das IPX/SPX-Protokoll nicht unterstützt.

Dennoch bietet der Router weit mehr als ein typisches Standardgerät, wie es von den Providern meist kostenlos zu einem DSL-Anschluss mitgeliefert wird. Neben seinen Standardfunktionen als DSL-Router mit Firewall, WLAN-Accesspoint, 4-fach-LAN-Switch und USB-Printserver kann der Lancom 1811n wireless noch viel mehr: So ist es hier bspw. durch den Anschluss an einen ISDN-So-Bus nicht nur möglich, eine automatische Backup-Leitung für den Fall eines gestörten DSL-Anschlusses einzurichten, sondern auch ISDN-Funktionalitäten über die virtuelle CAPI im gesamten LAN zur Verfügung zu stellen.

Einen weiteren Feature-Schwerpunkt des 1811n wirelsee bilden die vielfältigen Möglichkeiten zur Remote-PC- oder LAN-LAN-Kopplung via VPN oder ISDN.

Inbetriebnahme

Vor der ersten Inbetriebnahme sollte man tunlichst einen Blick in das übrigens hervorragend verständliche Handbuch oder zumindest den Installationsführer werfen, denn dort wird zum einen dringend darauf hingewiesen, die zwei externen WLAN-Antennen nur bei ausgeschaltetem Gerät zu montieren (was bei Nichtbeachtung tatsächlich zur Zerstörung der Funkmodule führen kann) und zum anderen findet sich dort der Hinweis, dass zwingend ein Konfigurationspasswort vergeben werden muss, da sonst die WLAN-Funktion nicht aktiviert werden kann!

Alle für den Anschluss benötigten Kabel sind im Lieferumfang enthalten: LAN-, WAN-, ISDN- und ein serielles Kabel zur Konfiguration über die V.24-Schnittstelle.

Sobald er mit einem lokalen Netz verbunden wird prüft der Lancom, ob bereits ein DHCP-Server vorhanden ist und bezieht in diesem Fall automatisch eine IP-Adresse. Falls er keinen DHCP-Server findet, aktiviert der Router seinerseits den eingebauten DHCP-Server. Dafür muss dem Gerät jedoch selbstverständlich eine eigene feste IP-Adresse zugewiesen werden.

Über umfangreiche Status-LEDs an der Front- und an der Oberseite, deren Bedeutung im Handbuch sehr übersichtlich beschrieben ist, kann man schnell erkennen, in welchem Betriebsmodus sich der Router befindet.

Falls die Einrichtung übers LAN nicht gelingen sollte oder man das Gerät bewusst über einen Einzelplatz-PC vorkonfigurieren möchte, hilft der Anschluss über das beigelegte Kabel an die serielle Schnittstelle, über die die Erstinbetriebnahme auf alle Fälle zu bewerkstelligen ist.

weiter mit: Internetverbindung DSL/ISDN

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