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Im IP-Insider-Test: Lancom 1811n wireless

Extraklasse-Router mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten und bestem Support

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Internetverbindung DSL/ISDN

Nach Installation der mitgelieferten LANconfig-Software auf einem beliebigen PC im LAN, findet das Konfigurationsprogramm auf Anhieb den 1811n wireless, der nun über den Setup-Assistenten zielsicher mit einem Internet-Service-Provider verbunden werden kann. Dabei sind die „großen“ Provider für Deutschland bereits vorkonfiguriert (T-Online, Arcor, 1&1, Tiscali, NetCologne, ...), sodass hier nur noch die Zugangsdaten eingegeben werden müssen.

In unserem Test erfolgte der Zugang über den lokalen Provider M-Net, der auch ohne hinterlegte Definition sofort problemlos gelang.

Sehr positiv ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass direkt im Anschluss an den erfolgreichen Verbindungsaufbau über DSL eine ISDN-Backup-Verbindung eingerichtet werden kann, die im Störungsfall automatisch einspringt. Falls ein derartiges ISDN-Fallback-System konfiguriert werden soll, empfiehlt es sich, dies im Setup-Assistenten zu tun. Denn eine nachträgliche Einrichtung gestaltet sich hier etwas schwieriger, da die dabei verwendeten Termini nicht so intuitiv verständlich sind. In unserem Test konnten wir an dieser Stelle aber gleich den Lancom-Support testen, der uns hier sehr kompetent und hilfreich telefonisch zur Seite stand.

Sobald die Grundkonfiguration erledigt ist, kann das Gerät sowohl über das proprietäre LAN-Konfig-Programm als auch über den web-basierenden Konfigurator verwaltet werden, der über einen beliebigen Browser per Eingabe der IP-Adresse des Lancom-Routers erreicht wird. Über beide Wege stehen annähernd dieselben Konfigurationsopotionen zur Verfügung.

WLAN-Einrichtung

Der nächste logische Schritt im Setup-Prozess ist die Konfiguration des WLAN-Accesspoints, und erscheint damit auch im Setup-Assistenten als zweiter Menüpunkt.

Nach Abfrage des Landes, in dem der Lancom betrieben wird, wählt man, ob das Gerät als einzelne Basisstation, im Verbund mit anderen Accesspoints oder als Client (z.B. WLAN-Printserver) arbeiten soll. Darüber hinaus kann die WLAN-Funktion aber natürlich auch komplett ausgeschaltet werden.

Jetzt kommt ein Feature ins Spiel, das den Lancom deutlich von den 08/15-Routern abhebt und als Profigerät auszeichnet: Für den eingestellten Modus können jeweils acht verschiedene WLANs und damit auch acht verschiedene SSIDs, Verschlüsselungsarten und Zugangsrestriktionen eingestellt werden. So ist es z.B. möglich, älteren WLAN-Printservern mit WEP-Verschlüsselung, die Verbindung zum Netz zu erlauben, ohne dass andere Drahtlos-Clients von einem höheren Sicherheitslevel (bspw. WPA-PSK) zurückgestuft werden müssen!

Ebenso besteht die Möglichkeit, einen eigenen öffentlichen Hotspot-Bereich einzurichten, der für Gäste unverschlüsselt bereit steht, und trotzdem das restliche WLAN mit voller Sicherheitsausstattung für die Firma zu betreiben.

Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass für alle acht WLANs jeweils der gleiche Betriebsmodus, also Frequenzband (2,4 GHz oder 5 GHz) und Übertragungsstandard (802.11 a/b/g/n) gilt; das heißt, es kommt nur ein einziges Funkmodul zum Einsatz, das nicht gleichzeitig auf zwei Frequenzen senden/empfangen kann!

In unserem Test konnten vier verschiedene WLAN-Gegenstellen

  • D-Link 802.11b 2,4 GHz PCI
  • SMC 802.11n 2,4 GHz USB
  • Netgear 802.11n 5 GHz USB
  • Netgear 802.11g 2,4 GHz PCMCIA

sofort mit dem Lancom 1811n Verbindung aufnehmen und in ihrem jeweils besten Modus arbeiten. Besonders hervorzuheben ist dabei das Zusammenspiel des Lancom mit dem DualBand-USB-Adapter WNDBA 3100 von Netgear, der im 5 GHz-Frequenzband einen außerordentlich schnellen und störungsfreien Betrieb ermöglichte.

weiter mit: Einwahl-Zugang RAS/VPN

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