Zugriff per Remote Desktop Protocol

Einbindung virtueller Maschinen in KVM-Systeme

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

IHSE möchte mit der „Draco vario Remote IP CPU“ KVM-Systeme und virtuelle Maschinen zu einer homogenen Lösung zusammenfassen.
IHSE möchte mit der „Draco vario Remote IP CPU“ KVM-Systeme und virtuelle Maschinen zu einer homogenen Lösung zusammenfassen. (Bild: IHSE)

Das IP-CPU-Extendermodul „Draco vario Remote IP CPU“ ermöglicht Hersteller IHSE zufolge die Integration von virtuellen Maschinen in KVM-Umgebungen (Keyboard, Video, Maus). Das Resultat sei eine hochfunktionale Remote-Desktop-Lösung mit sämtlichen Vorzügen des Draco-KVM-Systems.

Die Lösung bedeute speziell für Leitstellen mit virtualisierter Prozessautomatisierung, für Network Operations Centers (NOC), die Echtzeitzugriff auf reale und virtuelle Zielgeräte benötigen, als auch in der TV- und Filmbranche, wo immer häufiger virtualisierte Desktops zum Einsatz kommen, eine enorme Kostenersparnis, so der Hersteller.

Mit dem neuen Extendermodul der Draco-vario-Serie könne der Anwender direkt von seinem über KVM angebundenen Arbeitsplatz per RDP (Remote Desktop Protocol) auf virtuelle Maschinen zugreifen oder einfache Rechnerfernwartung betreiben. Die Funktionalität des Draco-KVM-Systems mit Optionen wie Echtzeitumschaltung, Sharing, Private Mode und flexiblem Zugriff auf sämtliche verbundene Rechner und virtuelle Maschinen stehe uneingeschränkt zur Verfügung. Gerade sicherheitskritische Anwendungen würden von dem extrem schnellen Zugriff auf die benötigten Informationen profitieren.

Multisession, SSH und VNC

Erstmals seien auch Multisessionzugriffe möglich. Dabei erlaube ein einziges Remote-IP-CPU-Extendermodul, mehrere Sessions parallel zu betreiben. Diese würden sich dann entweder individuell im Vollbild oder in Multi-View-Ansicht (z.B. in 2x2) darstellen und bedienen lassen.

Zusätzlich zum RDP-Zugriff auf entfernte Rechner und virtuelle Maschinen könnten auch Secure-Shell-Sessions (SSH) vom Arbeitsplatz aus betrieben werden, z.B. für Geräteverwaltung oder Netzwerksteuerung. Auch via VNC-Protokoll sei der Rechnerfernzugriff möglich.

Kompakt und homogen

Die kompakt gestaltete Remote-IP-CPU-Unit beinhalte vollständige Thin-Client-Funktionalität. Für den RDP-Zugriff sei somit kein separater Thin Client erforderlich. Außerdem lasse sich das komplette System direkt über die KVM-Matrix ansteuern. So werde die mehrstufige Konfigurationsebene durch eine einheitliche Administration ersetzt, die sowohl die KVM-Extender- und Matrixebene, den integrierten Thin Client, als auch das IP-Netzwerk mit einschließt.

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