Graph-Pflicht für den Hybridbetrieb und das Single-Version-Modell ab CU2 Exchange Online und Exchange SE im Umbau
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Microsoft zieht in Exchange Online und Exchange Server SE mehrere Änderungen parallel durch. Das Ende der Exchange Web Services verlagert Postfachzugriffe auf die Graph-API und betrifft Drittanbieter-Apps ebenso wie die Hybridkopplung. Im Transport rücken DNSSEC, DANE und MTA-STS nach vorn.
Zum 30-jährigen Bestehen von Exchange Server hat Microsoft die strategische Richtung für die kommenden Jahre umrissen. Für Administratoren ergeben sich daraus mehrere parallele Baustellen. In Exchange Online endet der Zugriff über die Exchange Web Services, der programmgesteuerte Datenzugriff verlagert sich auf die Microsoft Graph API. Im Mailtransport gewinnen DNSSEC, DANE und MTA-STS an Gewicht, ergänzt um neue Validierungsmodi und das Ende veralteter TLS-Versionen. On-Premises führt Microsoft die Exchange Subscription Edition auf ein Modell mit nur einer unterstützten Hauptversion zusammen und kündigt Anpassungen am Sicherheitsmodell an.
Das Ende der Exchange Web Services
Die Exchange Web Services begleiten den Postfachzugriff seit Exchange Server 2007 als SOAP-basierte Schnittstelle. Für Exchange Online hat Microsoft den Ausstieg terminiert. Ab dem 01.10.2026 deaktiviert der Dienst EWS für Mandanten standardmäßig, am 01.04.2027 folgt die endgültige Abschaltung ohne Reaktivierungsoption. Die Maßnahme greift nur in Exchange Online/Microsoft 365. Der EWS-Endpunkt lokaler Exchange-Server bleibt davon unberührt.
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