Verbraucherumfrage von D-Link

Wie glücklich sind Sie mit ihrem WLAN?

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Laut Studie ist das Schlafzimmer WLAN-Empfangsloch Nummer eins.
Laut Studie ist das Schlafzimmer WLAN-Empfangsloch Nummer eins. (Bild: D-Link)

D-Link hat Endverbraucher in Europa zu ihren Erfahrungen mit dem WLAN-Empfang zu Hause befragt. Dabei habe sich herausgestellt, dass WLAN-Nutzer immer wieder mit Abbrüchen und einer zu schwachen Bandbreite kämpfen und dass das Schlafzimmer bei der Heimvernetzung an Bedeutung gewinnt.

Laut Studie seien 95 Prozent der Befragten aus Deutschland nicht bereit, das WLAN zu Hause und damit den kabellosen Zugang ins Internet für eine Woche aufzugeben. Ebenso viele würden auch nicht auf Sex verzichten wollen. Sehr wohl könnten sich jedoch 30 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen, auf Alkohol zu verzichten. 16 Prozent könnten eine Woche ohne kosmetische Produkte, elf Prozent ohne Süßigkeiten leben.

Alltag: instabiles WLAN und Funklöcher

WLAN solle nicht nur funktionieren, wichtig sei auch eine ausreichend hohe Übertragungsgeschwindigkeit sowie ein stabiler Empfang. Die D-Link-Studie zeige auf, dass dies bei Weitem nicht immer der Fall sei. Jeder fünfte Umfrageteilnehmer (21 %) würde demnach regelmäßig unter schwachem oder instabilem WLAN-Empfang leiden – im Durchschnitt mehr als drei Mal pro Woche. Bei jungen Leute im Alter von 16 bis 24 Jahren würde sogar fast jeder Vierte (24 %) einmal am Tag mit derartigen WLAN-Problemen kämpfen. Ein anderes Ärgernis seien WLAN-Empfangslöcher (Blackspots) in einzelnen Wohnbereichen. Es habe sich herausgestellt, dass mit 20 Prozent das Schlafzimmer das Funkloch Nummer eins sei, gefolgt von Garten (17 %), Wohnzimmer (13 %), Küche (11 %) und Bad (11 %).

Gründe und Maßnahmen bei WLAN-Problemen

Die Studie habe sich auch mit der Frage beschäftigt, wo die Hauptgründe für WLAN-Empfangslöcher liegen. Ein Viertel der Befragten (25 %) sehe die Ursache bei zu dicken Wänden. Ein ähnlich hoher Anteil (23 %) sei der Meinung, dass die Bandbreite ihres Routers nicht ausreiche. Zusätzlich habe man nach Maßnahmen gegen Probleme beim WLAN-Empfang gefragt. Die meisten (52 %) würden den Router an- und wieder ausschalten. Lediglich einer von fünf Befragten (23 %) würde das Problem bei Endgeräten wie Smartphone oder Tablet sehen und diese an- und wieder ausschalten. Jeder zehnte Befragte würde sich bei Problemen jedoch direkt an den Service-Provider wenden.

WLAN-Mesh-Systeme als Patentlösung

Egal ob zu dicke Wände, ein weitläufiges Wohnareal oder die geringe Bandbreite eines alten WLAN-Routers – mit Mesh-WLAN-Systemen sei es möglich, alle in der Studie ermittelten Probleme zu adressieren. D-Link bietet in diesem Bereich die Lösung „Covr“ an. Verteilte Covr-Access-Points oder -Satelliten würden an jedem platzierten Ort ein eigenes WLAN erzeugen, auf den Endgeräten jedoch überall im Haus als ein einziges Netz erscheinen. Innerhalb des gesamten Empfangsbereichs könnten sich Nutzer mit ihren Smartphones und Tablets bewegen und dank Smart Roaming automatisch die Verbindung mit dem jeweils empfangsstärksten Satelliten erhalten.

Über die Studie

Für die Studie habe man mehr als 7.250 WLAN-Nutzer in ganz Europa, darunter Länder wie Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Deutschland, befragt. In Deutschland seien in diesem Rahmen über 1.200 Befragungen durchgeführt worden.

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