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Lancom LX-6400 und LX-6402 Wi-Fi-6-Access-Points mit optionalem Cloud-Management

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit den Modellen LX-6400 und LX-6402 entlässt Lancom die ersten beiden Access Points mit Wi-Fi-6-Unterstützung in die freie Wildbahn. Die beiden Geräte können direkt administriert werden, lassen sich aber auch einfach über die Lancom Management Cloud verwalten.

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Die Wi-Fi-6-Access-Points LX-6400 und LX-6402 unterscheiden sich durch ihre Antennenanordnung. Der LX-6402 verfügt über vier externe Dual-Band-Rundstrahler-Antennen, beim LX-6400 sind acht Antennen im Gehäuse integriert.
Die Wi-Fi-6-Access-Points LX-6400 und LX-6402 unterscheiden sich durch ihre Antennenanordnung. Der LX-6402 verfügt über vier externe Dual-Band-Rundstrahler-Antennen, beim LX-6400 sind acht Antennen im Gehäuse integriert.
(Bild: Lancom)

Für den professionellen Einsatz in Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren oder Sportarenen sind die Access Points LX-6400 und LX-6402 von Lancom bestimmt. Mit ihrer Unterstützung der Wi-Fi-6-Technologie sollen sie WLAN-Clients einen 25 Prozent höheren Durchsatz bieten und dabei auch noch reduzierte Latenzzeiten ermöglichen. Beide Modelle sind mit jeweils zwei IEEE-802.11ax-Funkmodulen bestückt und bieten 4x4 Multi-User MIMO (MU-MIMO) im Up- und Downlink für eine simultane Unterstützung einer großen Zahl von Clients. Bei Kanalbandbreiten von 20, 40 und 80 MHz sind vier Streams möglich, bei 160 Hz zwei Streams. Im 5-GHz-Frequenzband ist bei entsprechend ausgestatteten WLAN-Clients ein Durchsatz von bis zu 2.400 MBit/s möglich, im parallel nutzbaren 2,4-GHz-Band kommen 1.150 Mbit/s hinzu.

Unterschiede im Antennendesign

Der hauptsächliche Unterschied zwischen den beiden Access Points liegt im Antennendesign. Beim LX-6400 sind acht 180-Grad-Sektorantennen im Gehäuse integriert. Der LX-6402 ist dagegen mit vier externen Dual-Band-Rundstrahler-Antennen ausgestattet. Sie lassen sich gegen Sektor-Antennen austauschen, um das Gerät so optimal an einen Einsatzort anzupassen. Für die LAN-Anbindung stehen ein 2,5-Gigabit-Ethernet-PoE-Port sowie ein Gigabit-Ethernet-Port bereit. Die Stromversorgung kann aber auch über das externe Netzteil aus dem Lieferumfang erfolgen. An Sicherheitsfunktionen werden die aktuellen Standards WPA3-Personal und IEEE 802.1X (WPA3-Enterprise) unterstützt. Zudem beherrschen die beiden APs Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN.

Für eine möglichst schnelle Inbetriebnahme und ein automatisierbares Management sorgt auf Wunsch die Verwaltung über die Lancom Management Cloud. Alternativ ist aber auch die Administration über eine Web-GUI möglich. Ab April kommt laut Lancom das Management über WLAN-Controller hinzu.

Die Access Points LX-6400 und LX-6402 sind ab sofort verfügbar. Der Preis liegt bei beiden Geräten bei 832 Euro (UVP).

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