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Ecotel stellt cloud.phone vor VoIP-Ersatz für die alte TK-Anlage

Der Düsseldorfer TK-Konzern Ecotel launcht mit cloud.phone eine virtuelle Telefonanlage. Die neue Lösung soll alte TK-Anlagen ablösen und richtet sich gezielt an Geschäftskunden im Mittelstand. Die Vermarktung erfolgt schwerpunktmäßig über den Channel.

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Kunden von Ecotel können ihre alte TK-Anlage nun in die Cloud migrieren.
Kunden von Ecotel können ihre alte TK-Anlage nun in die Cloud migrieren.
(Bild: adam121 - stock.adobe.com)

Flexibel, schnell und von überall – das sind Merkmale von Cloud-Lösungen, die vor allem in Zeiten von Homeoffice auch in Deutschland mehr Anklang gefunden haben. Der Telekommunikationskonzern aus Nordrhein-Westfalen Ecotel präsentiert mit cloud.phone eine IP-Centrex-basierte Cloud-Telefonanlage für Geschäftskunden. Die virtuelle Telefonanlage wird über das eigene Sprachnetz in den ISO-zertifizierten Rechenzentren des TK-Unternehmens in Deutschland mehrfach redundant betrieben. Damit soll eine hohe Verfügbarkeit sowie Sicherheit sichergestellt werden.

„Cloud.phone ist deutlich agiler als eine klassische Telefonanlage und schafft die Grundlage für mobiles Arbeiten und Kommunizieren von jedem beliebigen Standort“, erklärt Markus Hendrich, Mitglied des Vorstandes und Chief Digital Officer bei Ecotel. Die Cloud-Lösung soll die alten TK-Anlagen der Kunden allmählich ersetzen und richtet sich an mittelständische Unternehmen jeder Branche. Damit verfolgt Ecotel seine Strategie von klassischer Telefonie hin zur Digitalen Transformation. Des Weiteren sieht Ecotel in Deutschland ein hohes Marktpotenzial für Cloud-Telefonie.

Die Funktionen von cloud.phone

Bei der Produktgestaltung stand im Vordergrund, dass die bisher von Kunden genutzten Funktionen ihrer installierten lokalen Telefonanlagen durch die neue Cloud-Lösung unterstützt werden. Daher ist die Telefonanlage mit einem skalierbaren SIP-Sprachanschluss und einer umfangreichen Auswahl an intelligenten Features und Optionen ausgestattet.

Zu den Telefonanlagen-Features zählen:

  • Rufblöcke und Einzelrufnummern,
  • Einbindung von Standorten,
  • Rufprofile, Black- & Whitelist,
  • Telefonbuchfunktionen,
  • Anrufgruppen,
  • ACD-Gruppen,
  • Zeitpläne, Nachtschaltung und Feiertagslisten,
  • Telefonansagen,
  • Rufnummernblöcke und Konferenzräume,
  • Sprachdialogsystem (IVR).

Weitere Funktionen für Teilnehmer sind unter anderem:

  • Rufumleitungen,
  • Text vor Melden,
  • Rückrufnummern sowie Rückruf bei melden/besetzt,
  • Anrufe übernehmen, Verbindung halten und anklopfen,
  • Voice-Mailbox, Do not Disturb sowie Rufnummerunterdrückung.

Des Weiteren gibt es keine Wartungs- und Serviceverträge sowie keine dedizierte Hardware. Die einzelnen Produktkomponenten können im Baukastenprinzip jederzeit bedarfsgerecht gebucht und angepasst werden. Die Freischaltung der Cloud-Telefonanlage erfolgt laut Ecotel in unter acht Minuten. Mit mobilen Clients für Smartphone, MAC und PC sind die Teilnehmer überall unter der Bürorufnummer erreichbar.

Modularer Produktaufbau

Der Produktaufbau erfolgt modular und bietet Flatrate-Konditionen, die nicht an die Anzahl der Seats gekoppelt sind. Die Mindestanforderung sind jedoch drei Seats. Die Cloud-Telefonanlage inklusive Basisfunktionen, Sprachkanäle und Rufnummern gibt es für null Euro monatlich. IVR-Lizenzen sowie Konferenzräume kosten jeweils fünf Euro monatlich. Das „Smart Paket“ umfasst die bereits genannten Basisfunktionen plus Voicemail und kostet drei Euro pro Monat.

Im „Best Paket“ für 8,70 Euro monatlich stehen neben den Basisfunktionen darüber hinaus Fax2Mail, Konferenzen mit bis zu drei Personen, Chef-Sekretär-Funktionen sowie „Client Complete“ zur Verfügung. Diese Lizenz ermöglicht Desktop und mobile Anwendungen und erlaubt paralleles Klingen von Anrufen am Arbeitsplatz und mobil. Außerdem können beliebige viele Anrufe weiter- und umgeleitet werden. Der Präsenzstatus lässt sich ebenfalls verwalten. Diese Funktion kann im „Smart Paket“ für einen Aufpreis von einem Euro pro Monat dazu gebucht werden.

Außerdem bietet Ecotel auch die Breitbandversorgung in Kombination mit der Cloud-Telefonie an. Auf Wunsch können Kunden je Standort eine DSL-Optionen bestellen und so von weiteren Vorteilen wie Quality of Service und DDoS-Schutz.

Selbstständiges Management

Des Weiteren lässt sich die Cloud-Telefonanlage flexibel und schnell bereitstellen sowie ortsunabhängig einrichten. Die Konfiguration sowie Verwaltung erfolgt über ein Selfcare-Portal. Darüber können Kunden auch zusätzliche Optionen jederzeit dazu buchen und in Echtzeit freischalten. Zudem kann darüber auch ein Sprachdialogsystem (IVR) kurzfristig eingerichtet werden. Das Portal ist mit dem ebenfalls neu entwickelten Business Support System (nBSS) verknüpft. Zentrale Bestandteile von nBSS sind das neue Bestellsystem für Vertriebspartner und das Kundenportal.

Die neuen Systeme erfüllen den Anspruch, jederzeit von jedem Ort auf die Funktionen zugreifen zu können und in Echtzeit den Auftrags- oder Änderungsstatus angezeigt zu bekommen. Dank Prozessautomatisierung können kurze Bereitstellungszeiten nicht nur für cloud.phone, sondern auch für weitere Voice- und Datenprodukte des Telekommunikationskonzern realisiert werden.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin, Vogel IT-Medien