ambiFOX nutz USB-Server von SEH zur Dongle-Bereitstellung

Virtueller Zugriff auf USB-Dongles für RZ-Kunden

| Autor / Redakteur: Jörg Hecke / Andreas Donner

Die USB-Server von SEH erlauben auch die Bereitstellung von USB-Dongles an virtuellen Maschinen.
Die USB-Server von SEH erlauben auch die Bereitstellung von USB-Dongles an virtuellen Maschinen. (Bild: SEH Computertechnik)

Teure Software wird sehr häufig auch heute noch mittels USB-Dongles vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Doch was tun, wenn man eine solche Software aus dem Rechenzentrum heraus wechselnden Usern zur Verfügung stellen möchte? IT-Outsourcing Spezialist ambiFOX nutzt für das Hosting von virtuellen Kundenservern jetzt USB-Server von SEH Computertechnik.

USB-Geräte wie Drucker, Lizenz-Dongles und Co. sind in aller Regel direkt mit dem Client verbunden. Im Falle von Hostern, die für ihre Kunden Dongle-geschützte Software in Rechenzentren unterhalten, ist ein Zugriff jedoch nicht ohne weitere Peripherie möglich. Wenn sie Softwarelizenzen auf physikalischen Rechnern oder virtuellen Maschinen (VM) der Kunden hosten, muss ein intelligentes Gerätemanagement her.

Die 2001 gegründete ambiFOX GmbH ist als IT-Outsourcing und -Consulting-Unternehmen darauf spezialisiert, Kunden höchstmögliche Sicherheit und Bedienbarkeit von Hard- und Software zu gewährleisten. Das Einbinden der im Rechenzentrum vorgehaltenen Lizenz-Dongles in die für die Kunden gehosteten Systeme stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar.

Bei diesen Lizenz-Dongles handelt es sich um Lizenzschlüssel für Anwendungen wie beispielsweise DATEV, Simba, Abbyy oder PriMa Plan. Geschäftsführer Fabian Gehling hatte für diese Zwecke diverse Geräte verschiedenster Hersteller im Testbetrieb. Dann entdeckte er die USB-Device- und Dongleserver des Bielefelder Herstellers SEH Computertechnik GmbH.

USB-Geräte an virtuellen Kundenrechnern

„Priorität hatte seinerzeit für uns, im Rechenzentrumsbetrieb die Möglichkeit zu gewährleisten, mehrere USB-Geräte an VMs weiterzureichen. Das war aber softwarebasiert schlicht nicht machbar“, so Fabian Gehling, der das 21-köpfige Mitarbeiter-Team in Ahaus im Kundeneinsatz mitführt. „Die Geräte, die bislang dafür eingesetzt wurden, mussten regelmäßig neu gestartet werden. Remote war das nur über schaltbare Steckdosen möglich.“ Das war ein Riesenaufwand, denn so konnten Kunden für den Fall, dass sich das USB-Device „aufhing“, für den Zeitraum des Neustarts nicht mit Ihrer Software arbeiten. Lizenz-Dongles waren also nicht verfügbar. Der Unmut bei Kunden war entsprechend groß.

Da Fabian Gehling bereits vor einigen Jahren Printserver aus dem Hause SEH im Kundeneinsatz hatte und er mit den Leistungsmerkmalen und der Zuverlässigkeit sehr zufrieden war, prüfte er die entsprechenden Produkte aus dem Produktportfolio der Bielefelder. Sein Ziel war es, den Kunden zuverlässig und flexibel USB-Dongles remote zur Verfügung zu stellen.

Fabian Gehling, Geschäftsführer ambiFOX GmbH.
Fabian Gehling, Geschäftsführer ambiFOX GmbH. (Bild: ambiFOX)

Kurze Testphase, großer Nutzen

Die Evaluierungs- und Implementierungsphase dauerte nur wenige Wochen. „Wir haben schnell erkannt, dass die Dongleserver von SEH unser Pflichtenheft erfüllten“, so Fabian Gehling zur Einführung. „Stabilität, eine aktive Treiberentwicklung, auch für neue Betriebssysteme, und die Möglichkeit, mehrere USB-Geräte an einem Client-PC für unterschiedliche VMs zu realisieren, waren die schlagkräftigsten Eigenschaften, die uns schnell überzeugten.“

Daneben wurden das Team und letztlich damit auch die Kunden der ambiFOX GmbH davon beeindruckt, dass die Geräte allesamt über redundante LAN- und Strom-Versorgung verfügten. Damit profitieren die Kunden des Application-Service-Providers (ASP) von einer neuen Qualität bei Komfort und Ausfallsicherheit.

Ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit USB-Servern

Mit den Dongleservern von SEH Computertechnik ist es möglich, den virtuellen Maschinen vom Rechenzentrum aus USB-Ports von beliebigen USB-Servern zuzuweisen; der Kunde sieht dabei lediglich „seinen“ USB-Port.

Bis jetzt setzt ambiFOX insgesamt 7 Dongleserver des Typs myUTN-800 ein. Und das wird auch mit künftigen Modellen aus Bielefeld so bleiben. „Denn“, so Fabian Gehling, „die SEH-Produkte erfüllen genau die Wünsche, die unsere Kunden haben. Auch unsere Mitarbeiter sind vom Einsatz der Dongleserver von SEH Computertechnik begeistert, denn endlich hat auch das Kabel-Wirrwarr in den Serverschränken ein Ende. Und um ehrlich zu sein: Ohne die Möglichkeit, USB-Dongles an VMs weiterzureichen, wäre unser Geschäftsmodell in dieser Form nicht möglich.“

Die Dongleserver von SEH Computertechnik sind seit September 2016 produktiv im Einsatz.

Über den Autor

Jörg Hecke ist Product Managemer bei SEH Computertechnik.

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