Suchen

Gebrochene Kükenflügel statt Adlerschwingen im Mobilfunkhimmel Tod oder Teufel? DBD und Bundesnetzagentur zur Zukunft von WiMAX

Redakteur: Ulrike Ostler

Still hat die Bundesnetzagentur im Februar die Vergabe von Funk-Lizenzen im Bereich von 3.400 bis 3.600 Megahertz für breitbandige Drahtlosnetze (BWA) neu geregelt, dort wo WiMAX angesiedelt ist. Bescheinigt das den Tod der Technik oder beflügelt es dessen Ausbreitung? Die Deutschen Breitbanddienste (DBD), Inhaber deutschlandweiter BWA Lizenzen, haben eine eigene Sicht auf die aktuellen Entwicklungen.

Firma zum Thema

WiMAX von DBD ist unabhängig vom Festnetz, Bild: DBD
WiMAX von DBD ist unabhängig vom Festnetz, Bild: DBD
( Archiv: Vogel Business Media )

„Wir bauen unsere Netze nicht weiter aus“, sagt Markus Steck, DBD-Geschäftsführer und bezieht sich damit auf die Funktechnik, die auf dem 2004 verabschiedeten Standard IEEE 802.16d basiert, auch als „WiMAX fixed“ bekannt. Er sagt aber auch: „Alle unsere Netze arbeiten profitabel“.

Gemeint sind die Stadtnetze in Berlin, Leipzig, Halle, Magdeburg, Heilbronn, Hannover und Butzbach. Genau mag er die Zahl seiner Kunden nicht benennen, sie liege in einem „höheren fünfstelligen Bereich“. Ende dieses Jahres können noch 2.000 bis 3.000 Kunden dazukommen.

Dass das Unternehmen, das sich als der größte WiMAX-Anbieter in Deutschland, wahrscheinlich auch in Europa, bezeichnet, Gewinn macht, ist dennoch falsch. Laut Steck bedeutete Profitabilität, es gäbe keine weiteren Investitionen sondern lediglich „Bestandspflege“.

weiter mit: Deutsche Breitbanddienste – Positionsbestimmung

(ID:2020125)