Mapping Tool und Kooperation mit Gimbal zur Beacon-Verwertung

Ruckus erweitert SPoT-Ortungsdienste

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Ruckus greift auf Gimbals proprietäre Firmware zurück, die höchste Sicherheit für Beacon Proximity-Netzwerke biete.
Ruckus greift auf Gimbals proprietäre Firmware zurück, die höchste Sicherheit für Beacon Proximity-Netzwerke biete. (Bild: Gimbal)

Ruckus Wireless erweitert die eigenen SPoT-Lösungen für Location-Based Services (LBS). Neben einer virtuellen Appliance gibt es nun kalibrierungsfreie Ortungsdienste. Eine Kooperation mit Gimbal soll zudem die Beacon-Verwertung verbessern.

Unter dem Label SPoT liefert Ruckus Wireless (Ruckus) Funktionen zur Ortung von Nutzern und Devices in WiFi-Netzen. Jetzt hat der Hersteller die entsprechenden Lösungen erweitert. Gemeinsam mit dem Partner Gimbal ermögliche man zudem eine wirksame Beacon-Verwertung und -Nutzung.

Für SPoT selbst bedarf es allerdings keiner Beacons, wie der Hersteller auf Nachfrage verrät. Die Lokalisierung erfolgt ausschließlich über RSSI-Werte (RSSI = Received Signal Strength Indicator); Clients benötigen hierfür keine zusätzliche Software.

Zu den Neuerungen gehören:

  • Ruckus SPoT Point – Hierbei könnten Standorte sehr genau und in Echtzeit bestimmt werden. Per Venue Calibration erreiche man in 80 Prozent aller Fälle eine Genauigkeit von fünf bis acht Metern. SPoT Point funktioniert auch ohne Kalibrierung; dann müssten Anwender aber mit "leichtem Genauigkeitsverlust" rechnen.
  • Ruckus SPoT Presence – Hierunter versteht der Anbieter eine einfach verwendbare und kalibrierungsfreie Lösung. Zielgruppe sind Anwender, die weniger präzise Tracking-Informationen benötigen oder über kleinere Räumlichkeiten mit weniger APs verfügen. Mithilfe von Proximity Analytics erkenne SPoT Presence am nächsten Access Point die Gesamtanzahl von Geräten, die an einem Standort vorhanden sind.
  • Ruckus SPoT Virtual Appliance Software (Virtual SPoT) – Die virtualisierte Version von SPoT LBS läuft auf VMware Vsphere ab Version 5.x. Nutzer sollen Virtual SPoT dezentral in Unternehmens- oder Hybrid-Rechenzentren verwalten.

Alle Versionen der Ruckus SPoT LBS beinhalten ab sofort eine Mapping Tool-Funktion im SPoT-Verwaltungsportal. Damit ließen sich bei Änderung der SPoT-Verwendung sowohl die SPoT-Reichweite als auch die Standorte und Zonen der Ruckus ZoneFlex Access Points leicht aktualisieren und bearbeiten.

Der Ruckus SPoT-Dienst funktioniert laut Anbieter mit aktuellen Modellen der Ruckus ZoneFlex Indoor und Outdoor 802.11ac Access Points, zahlreichen 802.11n AP-Modellen sowie allen neuen Ruckus SmartZone- und bestehenden ZoneDirector-Kontroll- und Verwaltungsplattformen.

Mit der erweiterteten LBS-Lösung macht Ruckus die ZoneFlex APs zudem zur verteilten Verwaltungs- und Monitoring-Plattform für BLE-Beacons. Im Zusammenspiel mit SmartZone und ZoneDirector Controller unterstützten neue Ruckus ZoneFlex R710 Indoor Access Points und Ruckus ZoneFlex H500 Wall Switches die Gimbal-Technologie und iBeacons. Auf Ruckus APs könne Gimbals proprietäre Firmware laufen. Die gewährleiste höchste Sicherheit für Beacon Proximity-Netzwerke über Gimbals einzigartige Rolling ID-Verschlüsselung.

Ruckus SPoT Point ist weltweit mit einer Vertragslaufzeit von einem, drei oder fünf Jahren erhältlich und kostet monatlich 25 US-Dollar pro Ruckus Access Point. Ruckus SPoT Presence wird günstiger angeboten und soll voraussichtlich ab Juli 2015 verfügbar sein. Eine Lizenz für Ruckus Virtual SPoT kostet 995 US-Dollar. Hinzu kommen 100 US-Dollar pro Ruckus ZoneFlex Access Point.

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