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Feldversuch kombiniert bestehende 25G-Technik mit DSP Nokia und Vodafone testen 100 Gbit/s PON

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Nokia meldet einen gemeinsamen Feldversuch mit Vodafone. Dabei habe man mit kosteneffizienter 25G-Technik für optische Zugangsnetze bis zu 100 Gbit/s auf einer Wellenlänge übertragen können.

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Auf jetzt erprobten DSP-Verfahren basierende Lösungen könnten noch in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts kommerziell verfügbar sein.
Auf jetzt erprobten DSP-Verfahren basierende Lösungen könnten noch in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts kommerziell verfügbar sein.
(Bild: © salita2010 - stock.adobe.com)

Bereits im Vorjahr hatte Nokia bei den Innovation Days demonstriert, wie sich dank digitaler Signalverarbeitung höhere Geschwindigkeiten aus kosteneffizienter 25G-Technik herausholen lässt. Nun meldet der Ausrüster einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung optischer Zugangsnetze (Passive Optical Networks, PON). Bei einem Feldversuch im Vodafone-Lab in Eschborn habe man dabei Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gbit/s auf einer einzigen Wellenlänge erreicht.

Möglich geworden sei dies durch die Kombination mit modernster digitaler Signalverarbeitung (DSP). Dank der könne man auf ein bereits heute verfügbares Produktökosystem zurückgreifen und Schritte auf 50G respektive 100G vergleichsweise preisgünstig und einfach realisieren. Auf dem jetzt erprobten DSP-Verfahren basierende Lösungen könnten noch in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts kommerziell verfügbar sein – heißt es.

Gavin Young, Leiter des Fixed Access Centre of Excellence bei Vodafone, erläutert: „100G PON hat die 40-fache Kapazität heutiger GPON-Netze und die 10-fache Kapazität von XGS-GPON. Das wird uns helfen, der Nachfragekurve voraus zu sein. Zusätzlich zu den hohen Geschwindigkeiten unterstützt die Technologie unsere Vision von hocheffizienten und anpassungsfähigen Netzen. 100G PON ermöglicht flexible Übertragungsraten und funktioniert durch die Gruppierung von Modems mittels einer Technik, die derjenigen ähnelt, die wir bereits in unseren Kabelnetzen verwenden. Diese Erfahrung kann uns helfen, diese neue PON-Technologie besser zu bewerten und zu nutzen.“

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