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HPE erweitert ProLiant-Portfolio für raue Einsatzorte Neue Edge-Server vertragen -40°C Kälte, Vibrationen und EMI

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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HPE stellt mit dem Chassis EL2000 und dem überarbeiteten DL145 Gen11 neue ProLiant-Edge-Systeme vor. Sie zielen auf Standorte, an denen herkömmliche Server versagen: Fabriken, Funktürme, Militärfahrzeuge oder Filialen. Die Plattformen unterstützen KI-Inferenz per NVIDIA-GPU und erfüllen Militär- sowie Telekommunikations-Standards.

Das EL2000-Chassis und der DL145 Gen11 erweitern HPEs ProLiant-Portfolio um gehärtete Edge-Systeme für Temperaturen von -40 °C bis 55 °C.(Bild:  HPE)
Das EL2000-Chassis und der DL145 Gen11 erweitern HPEs ProLiant-Portfolio um gehärtete Edge-Systeme für Temperaturen von -40 °C bis 55 °C.
(Bild: HPE)

HPE bringt mit dem ProLiant Compute EL2000 ein neues 2U-Chassis auf den Markt, das zusammen mit den Servern EL220 und EL240 Gen12 KI-Inferenz und geschäftskritische Anwendungen an verteilte Edge-Standorte bringen soll. Parallel erhält der Edge-Server ProLiant DL145 Gen11 ein Hardware-Update mit AMD-EPYC-8005-Prozessoren. Alle Systeme lassen sich über ein optionales Environmental Ruggedization Option Kit gegen extreme Umgebungsbedingungen härten.

EL2000: Intel Xeon 6 und optionale NVIDIA-GPUs im gehärteten Chassis

Das EL2000-Chassis nimmt bis zu zwei EL220-Server (je 1U) oder einen EL240-Server (2U) auf. Die Server nutzen Intel-Xeon-6-Prozessoren mit 8 bis 144 Rechenkernen. Der EL240 unterstützt zusätzlich GPUs vom Typ NVIDIA RTX PRO 4500 und RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition für KI-Inferenz-Workloads. Laut HPE arbeitet das EL2000 bei -40°C bis 55°C, verträgt bis zu 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und ist resistent gegen Vibrationen und elektromagnetische Störungen (EMI).

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DL145 Gen11: AMD EPYC 8005 für leise Edge-Standorte

Der überarbeitete DL145 Gen11 setzt auf AMDs EPYC-8005-Prozessoren (Codename Sorano) mit bis zu 84 Rechenkernen. HPE positioniert das kompakte 2U-System auf Grund wohl geringer Geräuschentwicklung für Fertigung und Einzelhandel. Eine Variante wurde laut HPE in den MLPerf-Inference-v6.0-Tests von MLCommons (April 2026) als einziger speziell für Edge-KI-Inferenz entwickelter Server validiert.

Zertifizierungen für Militär und Telekommunikation

Alle Systeme erfüllen laut HPE die Standards MIL-STD-810H (Temperatur- und Druckbelastung), MIL-STD-461G (elektromagnetische Störfestigkeit) und NEBS Level 3 (Telekommunikations-Verfügbarkeit von 99,999 Prozent). Damit adressiert HPE Szenarien in der Landesverteidigung, an 5G-RAN-Standorten und in kritischer Infrastruktur.

Das EL2000-Chassis samt EL220 und EL240 Gen12 soll im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein. Der überarbeitete DL145 Gen11 und das Ruggedization Kit sind ab sofort erhältlich.

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