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Zyxel Cloud-Management für WLAN, VPN und MSP-Betrieb Nebula 20.10 mit Identi­täts­ver­bund und Passkey-Anmeldung

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Zyxel Networks hat eine neue Version seiner Cloud-Verwaltungsplattform Nebula veröffentlicht. Version 20.10 bindet externe Identitätsanbieter ein, ersetzt Passwörter durch Passkeys und soll Managed Service Providern helfen, Netzwerkstörungen über mehrere Kundenumgebungen hinweg schneller einzugrenzen.

Nebula 20.10 soll IT-Teams und MSPs unter anderem den Zugriff auf WLAN- und VPN-Dienste sowie die Diagnose verteilter Netzwerke vereinfachen.(Bild:  Zyxel Networks)
Nebula 20.10 soll IT-Teams und MSPs unter anderem den Zugriff auf WLAN- und VPN-Dienste sowie die Diagnose verteilter Netzwerke vereinfachen.
(Bild: Zyxel Networks)

Wer sich künftig per Microsoft-Entra-ID- oder Google-Workspace-Konto ins Firmen-WLAN einwählen will, kann das ab sofort auch über Zyxel-Netzwerke tun. Möglich soll es die neue Version 20.10 der Cloud-Verwaltungsplattform Nebula von Zyxel Networks machen, die sich vor allem an Managed Service Provider (MSPs) sowie mittelständische Unternehmen richtet, die mit wachsender Nutzerzahl und mehr Standorten konfrontiert sind, ohne dass ihre IT-Teams proportional mitwachsen.

Anbindung an Entra ID, Google Workspace und Okta

Mit dem Nebula Identity Federation Service, kurz NID FS, können Administratoren das Nebula Control Center an externe Identity Provider anbinden. Zyxel nennt Microsoft Entra ID, Google Workspace und Okta als unterstützte Beispiele. Nutzer sollen damit bestehende Unternehmenskonten verwenden können, um sich am Unternehmens-WLAN oder an VPN-Diensten anzumelden. Separate Zugangskonten in Nebula entfallen laut Hersteller.

Die Funktion zielt auch auf mandantenfähige Umgebungen wie Shared Offices. Dort könnten sich Mitarbeiter verschiedener Unternehmen am selben WLAN anmelden, jeweils mit den Zugangsdaten ihrer eigenen Organisation.

Nebula soll dabei mehrere Identity Provider zusammenführen und Zugriffsrichtlinien über Organisationen oder Standorte hinweg zentral ausrollen können. Für MSPs wäre das relevant, weil sie Kundenumgebungen nicht einzeln pflegen müssten. Zyxel verspricht weniger Verwaltungsaufwand durch wiederkehrende Einrichtungsvorgänge und nicht mehr benötigte Konten.

Passkeys und zentrale Ereignisprotokolle

Neu ist außerdem die Passkey-Anmeldung für Zugangsdaten, die über den Nebula Cloud Authentication Server, NCAS, angelegt wurden. Damit ergänzt Zyxel die bisherige Authentifizierung um einen passwortlosen Zugang. Das soll Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern verringern und Phishing-Angriffe auf Zugangsdaten erschweren.

Für die Fehlersuche erweitert Nebula die Darstellung der Netzwerktopologie. Neben physischen Verbindungen zwischen Geräten sollen Administratoren nun auch VLAN-Segmentierungen und Link Aggregation in der Ansicht prüfen können.

MSPs erhalten zudem eine zentrale Sicht auf Ereignisprotokolle mehrerer Organisationen und Standorte. Statt jede Kundeninstanz separat aufzurufen, lassen sich relevante Ereignisse laut Zyxel in einer Ansicht bündeln.

Geräteaustausch ohne kompletten Reset

Beim Austausch kompatibler Hardware soll Nebula 20.10 Konfigurationen und Lizenzen automatisch auf ein Ersatzgerät übertragen. Administratoren müssten dazu das vorhandene Gerät abziehen und das Ersatzgerät anschließen. Ein vollständiger Reset und eine manuelle Neueinrichtung sollen entfallen.

Zyxel knüpft einen Teil der neuen Funktionen an kostenpflichtige Lizenzen. Für einzelne Features von Nebula 20.10 sind laut Hersteller Nebula Pro Pack oder MSP Pack erforderlich.

Inchen Lin, AVP des Intelligence Cloud Centers von Zyxel Networks, begründet die Neuerungen mit steigenden Anforderungen an IT-Teams: Diese müssten heute mehr Nutzer, Standorte und Dienste ohne zusätzliche Ressourcen betreuen. Nebula 20.10 solle wiederkehrende Aufgaben abbauen, damit sich Teams auf wichtigere Arbeiten konzentrieren könnten.

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