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Business-VPN-Router mit Firewall und Netzvirtualisierung Lancom Systems zeigt LTE-Router 1781-4G

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Lancom Systems hat einen 4G-Mobilfunkrouter vorgestellt. Der Lancom 1781-4G unterstützt neben LTE auch GPRS/UMTS, bietet VPN-Kanäle und eine Firewall mit Stateful Inspection.

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Per COM-Port spricht der 1781-4G auch angeschlossene Geräte an, beispielsweise im Rahmen einer Maschinensteuerung.
Per COM-Port spricht der 1781-4G auch angeschlossene Geräte an, beispielsweise im Rahmen einer Maschinensteuerung.

Mit LTE bringen Mobilfunkbetreiber das Breitband-Internet zunehmend auch in bislang unterversorgte Regionen. Für dort angesiedelte Firmensitze und Zweigstellen liefert Lancom Systems (Lancom) jetzt einen passenden 4G-Router.

Der Lancom 1781-4G soll dabei als echte Alternative zu ADSL taugen; laut Hersteller erreicht das Gerät bis zu 100 Mbit/s beim Download und bis zu 50 Mbit/s beim Upload. Außerdem ist das Gerät abwärtskompatibel und versteht sich auch auf die älteren Funkstandards GPRS, EDGE, UMTS sowie HSPA+.

Entsprechend der anvisierten Zielgruppe hat Lancom das lüfterlose Gerät mit verschiedenen Businessfeatures ausgerüstet. So verspricht der Anbieter eine professionelle Standortvernetzung mit fünf simultanen IPSec-VPN-Kanälen; per Option sind 25 simultane Kanäle zu haben.

Der Router beherrscht eine Netzvirtualisierung mit bis zu 16 Kontexten auf einem Gerät. Das System beinhaltet zudem eine objektorientierte Stateful Inspection Firewall mit Intrusion Detection und Denial of Service Protection. Über Load Balancing lassen sich bis zu vier WAN-Anschlüsse bündeln. Wahlweise liefert Lancom einen Internet Content Filter für bis zu 100 Nutzer.

Zu den Anschlüssen des Gerätes gehören unter anderem vier stromsparende, geswitchte Gigabit-Ethernet-Ports (IEEE 802.3az); die können beliebig für LAN, WAN, DMZ, VLAN oder Monitor konfiguriert werden. Ein WLAN-Zugang ist nicht vorgesehen. Vorhanden sind allerdings Anschlüsse für ISDN und GPS-Antenne.

Per COM-Port kann das System selbst konfiguriert werden oder andere Geräte ansprechen, beispielsweise im Rahmen einer Maschinensteuerung. Ein aktiver USB-Port taugt zum Anschluss weiterer Peripherie; per USB-Stick mit von der IT-Abteilung vorbereiteten Konfigurationsdaten können auch technisch wenig versierte Anwender das Gerät in Betrieb nehmen.

Der Lancom 1781-4G soll ab März erhältlich sein und 899 Euro (netto) kosten. Ein optionaler Web-Content-Filter für bis zu 100 User lässt sich freischalten.

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