Zweitgrößter deutscher Internetknoten setzt Blackdiamond-Switches ein

ECIX installiert 40 Gigabit Ethernet

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Mit Blackdiamond-X8-Switches von Extreme Networks möchte der Internetknoten ECIX 40GbE-Netzwerkzugänge realisieren.
Mit Blackdiamond-X8-Switches von Extreme Networks möchte der Internetknoten ECIX 40GbE-Netzwerkzugänge realisieren. (Bild: Extreme Networks)

Der ECIX hat seine Infrastruktur auf Blackdiamond-X8-Switches von Extreme Networks umgestellt. Mit dieser Maßnahme möchte der zweitgrößte deutsche Internetknoten künftig Netzwerkzugänge mit Bandbreiten bis zu 40 GBit/s je Port anbieten.

Der von der Berliner Peering GmbH betriebene European Commercial Internet Exchange (ECIX) bedient mit den Standorten in Düsseldorf, Berlin und Hamburg mehr als 120 Carrier und Internet-Service-Provider (ISP). Bedingt durch das rasante Wachstum des Datenvolumens hat sich ECIX entschieden, die vorhandene Switch-Infrastruktur durch neue Systeme zu ersetzen. An allen Standorten sollen künftig Blackdiamond-X8-Systeme von Extreme Networks zum Einsatz kommen.

Die Blackdiamond-X-Serie wurde für den Einsatz in großen und virtualisierten Rechenzentren sowie Cloud-Umgebungen entwickelt. Das System bietet 20 Terabit non blocking mit bis zu 768 Ports für 10GbE bzw. 192 Ports für 40GbE in einem 14.5-RU-Chassis oder 1/3 Rack.

Der ECIX betreibt aktuell 204 aktive physikalische Ports, davon 52 10-Gigabit-Ports. Die Peak-Bandbreite liegt über 100 GBit/s. Insgesamt sind derzeit 191 autonome Systeme von Carriern und Internet-Service-Providern angeschlossen.

„Die Vorstellung des Blackdiamond X8 kam für uns zum richtigen Zeitpunkt“, erläutert Stefan Wahl, CEO der Peering GmbH und Managing Director des ECIX. „ Auch für unsere Mitglieder bilden der Preis und die Verfügbarkeit bedeutende Faktoren. Mit der hohen Portdichte, dem ausgesprochen wettbewerbsfähigen Preis sowie dem geringen Energieverbrauch bietet das System vergleichsweise günstige Kosten je Port, die wir an unsere Kunden weitergeben können.“

Neben den Kostengründen sprachen andere Aspekte für die Entscheidung, künftig auf Extreme-Switchinglösungen zu setzen. Dazu zählten etwa die Unterstützung von NGN-Architekturen, die Verfügbarkeit von 100GbE im kommenden Jahr oder das modulare Extreme-XOS-Betriebssystem des BD-X8.

„Die Software wird auch in diesem Umfeld immer bedeutsamer“, erklärt Stefan Wahl. „So erhalten unsere Mitglieder künftig die Möglichkeit, über das Customer-Self-Care-Portal auf ausgewählte Dienste und Services direkt zuzugreifen. Die leistungsfähigen Schnittstellen der Extreme-Lösungen ermöglichen einen hohen Grad an Automatisierung unter Einsatz von Technologien wie der im Betriebssystem vorhandenen XML- oder SOAP-Schnittstelle.“

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