Internet Exchange Points kämpfen mit Datenraten nahe der Terabit-Marke

Die drei weltweit größten Internetknoten (IXPs) setzen auf Brocade-Produkte

19.02.2010 | Redakteur: Andreas Donner

Router und Switches von Brocade sind bei führenden IXPs sehr beliebt
Router und Switches von Brocade sind bei führenden IXPs sehr beliebt

Internetknoten (Internet Exchange Points, IXPs) fungieren als Netzbetreiber für den Internetverkehr, um Internet Service Provider (ISP) und deren Kunden miteinander zu verbinden. Brocade hat nun bekanntgegeben, dass die drei weltweit größten Internet Exchange Points mit Switches und Routern von Brocade ausgerüstet sind.

Nicht ohne Stolz verkündet Brocade, dass sich die drei größten IXPs der Welt entschieden haben, Brocade-Produkte einzusetzen. Damit sieht Brocade den Status seiner Produkte bestätigt, wonach die Brocade Lösungen für IXP-Switching und -Routing zu den branchenweit besten Systemen zählen, was Port-Dichte und Wirespeed-Leistung bei extrem geringer Latenz anbelangt. Zudem sollen die Produkte einen erheblich niedrigeren Energieverbrauch und eine geringere Wärmeabgabe aufweisen als vergleichbare Lösungen.

Weltweit verzeichnen Internetknoten seit geraumer Zeit ein exponentielles Wachstum des Datenverkehrs, vor allem bedingt durch Videoinhalte, webfähige Mobilgeräte, neue Applikationen, Nutzung von Online-Services, Social Networks, Multimedia-Plattformen und immer umfangreichere Online-Tools. Dieses enorme Wachstum des Internetverkehrs bringt IXP-Netzwerke immer öfter an ihre Belastungsgrenzen. Um die Anforderungen stets erfüllen und übertreffen zu können, benötigen IXPs daher eine extrem hohe Port- und Bandbreitenkapazität.

„Mittlerweile erleben wir Spitzenverkehrswerte von mehr als 850 Gigabit pro Sekunde. Noch vor etwa zwei Jahren erreichte unser Netzwerkverkehr maximal um die 450 Gigabit pro Sekunde. Daraus lässt sich die unglaubliche Zunahme des Bandbreitenbedarfs klar erkennen“, sagte Henk Steenman, Chief Technical Officer der Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX), dem weltweit größten öffentlichen Internetknoten.

„Vor dem Hintergrund dieser Leistungsanforderungen war Brocade der einzige Anbieter, der uns eine Netzwerkinfrastruktur liefern konnte, die drei zentrale Faktoren vereint: Leistung, hohe Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Sollte eine dieser Anforderungen nicht erfüllt werden, bedeutet dies eine sofortige Beeinträchtigung unseres Geschäfts und letztlich auch der Benutzer, die auf das Internet zugreifen wollen.“

Die Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX), einer der weltweit größten Internet Exchange Points (IXP), hat für seine neue MPLS/VPLS Netzwerktopologie Brocade-Produkte gewählt und verbessert damit jetzt die Netzwerkstabilität und die Ausfallsicherheit für 350 Clients. Mit den Brocade NetIron MLX Series Switches und Routern kann die AMS-IX nun die nötige Bandbreite bereitstellen, die durch das exponentielle Wachstum des Datenvolumens gefordert wird.

Die NetIron MLX-Router sind führend im Bereich höherer Kapazitäten und Investitionsschutz für IXPs und Serviceprovider, sagt der Hersteller. Durch die Bündelung von 32 Ports mit je 10 Gigabit Ethernet (10 GbE) erreichen diese eine Gesamtkapazität von 320 Gbit/s pro Verbindung. Brocade setzt moderne Lastverteilungsalgorithmen ein, um diese höheren Kapazitäten optimal zu nutzen. Diese zum Patent angemeldeten Lastverteilungsalgorithmen optimieren die Verbindungsauslastung in einem Link Aggregate und reduzieren die Korrelation zwischen Equal Cost Multi-Path (ECMP) und Link Aggregation. Außerdem beseitigt die Technologie des NetIron MLX „Polarisierungseffekte“ in Netzwerken, was Service Providern ein optimales Design großer Netze ermöglicht.

Durch die Flexibilität der NetIron MLX-Router können Service Provider den Return on Investment ihrer vorhandenen Router optimieren, sagt Brocade. Denn mit einer 10 GbE Port-Dichte von bis zu 128 Ports und Wirespeed-Anbindung in einem einzigen NetIron-Router könnten Service Provider ein Trunking vorhandener 10 GbE-Ports vornehmen, ohne zusätzliche Router-Hardware kaufen oder in teure Upgrades für optische Infrastruktur investieren zu müssen. Dies sorge für mehr Kosteneffizienz und ermögliche eine gezielte Skalierung. Zudem sei über die Carrier-Trunk-Technologie eine skalierbare und flexible Anpassung der Trunking-Kapazität bzw. des Datendurchsatzes möglich, um die betrieblichen Anforderungen zu erfüllen.

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