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Demo mit 300 Gbit/s pro Wellenlänge über 6.800 Kilometer ADVA bedient Interkontinentalnetze

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit kommerziell verfügbaren Transpondern hat ADVA jetzt 300 Gbit/s je Wellenlänge über eine Strecke von 6.800 km Glasfaserkabel übertragen. Damit wirbt der Anbieter freilich nicht als einziger um die Gunst der Betreiber von Unterseeekabeln und Interkontinentalnetzen.

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ADVAs „FSP 3000 CloudConnect“-Plattform nutzt Funktionen von Acacias kohärentem DSP Pico.
ADVAs „FSP 3000 CloudConnect“-Plattform nutzt Funktionen von Acacias kohärentem DSP Pico.
(Bild: ADVA)

Im. Dezember vermeldete ADVA Optical Networking (ADVA) eine branchenweite Premiere. Erstmals seien mit kommerziell verfügbaren Transpondern und Echtzeit-Digitalsignalverarbeitung Daten optisch mit 300 Gbit/s pro Wellenlänge über eine transatlantische Glasfaserverbindung und 6.800 Kilometer Strecke geschickt worden. Zum Einsatz kam dabei ein TeraFlex-Terminal der „FSP 3000 CloudConnect“-Plattform.

Als ADVAs Partner beteiligte sich auch Acacia Communications (Acacia) am Test. Der Zulieferer tat seinerseits übrigens nur drei Tage später eine Demo seines AC1200 Coherent Moduls kund: Gemeinsam mit Microsoft und Facebook habe man dabei per DWDM eine Strecke von 6.600 Kilometern überbrückt und 400 Gbit/s pro Carrier erreicht.

ADVA konzentriert sich freilich auf die Vorzüge der eigenen Plattform, die ebenfalls auf Acacias DSP Pico setzt. Die FSP 3000 CloudConnect fasse in einer Höheneinheit 36 bidirektionale Ethernet-Dienste mit 100 Gbit/s zusammen und übertrage diese mit bis zu 600 Gbit/s pro Wellenlänge – Modulationsformat, Übertragungskapazität, Symbolrate sowie Kanalabstand lasen sich dabei bedarfsgerecht konfigurieren.

Sorin Tibuleac, Director of System Architecture bei ADVA, kommentiert: „Wir konnten mit Übertragungstests bei 600Gbit/s pro Wellenlänge bereits zeigen, dass das FSP 3000 TeraFlex-Terminal dem wachsenden Bandbreitenbedarf im Metronetz zur Verbindung von Datenzentren gewachsen ist. Nun haben wir außerdem gezeigt, was auch in den weltweit längsten Verbindungen möglich ist. Der Test ist deshalb so bedeutsam, da er auf einer kommerziell verfügbaren Lösung basiert. Diese kann in so unterschiedlichen Anwendungen wie der über sehr große Entfernungen Kopplung von Rechenzentren oder im Interkontinentalverkehr für jede Entfernung auf maximale Kapazität konfiguriert werden.“

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