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Von der leeren Festplatte bis zum fertigen Betriebssystem Windows Vista & Server 2008 – Deployment via System Center Configuration Manager

| Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

In Netzwerken mit vielen Computern und Servern lohnen sich Werkzeuge für eine zentralisierte Verwaltung von Hard- und Software. Das hierfür zuständige Microsoft-Produkt war bis dato der Systems Management Server (SMS) 2003, der nun von der System-Center-Produktfamilie abgelöst wird. Der System Center Configuration Manager vereinigt den bekannten SMS mit dem WAIK (Windows Automation Installation Kit) und ist in der Lage, fabrikneue Computer vollständig automatisiert zu installieren, ohne dass hierfür aufwändige Skripte nötig werden.

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Schon auf der Produkteinführung von Windows Server 2008 waren die Vorträge über den System Center Configuration Manager viel beachtet
Schon auf der Produkteinführung von Windows Server 2008 waren die Vorträge über den System Center Configuration Manager viel beachtet
( Archiv: Vogel Business Media )

Während die Systems Management Server (SMS) 2.0 und 2003 (ohne Erweiterungen) reine Client-Management Tools lieferten, bietet der System Center Configuration Manager 2007 (SCCM) Client- und Server-Management sowie umfangreiche Deployment-Funktionalitäten. Verglichen mit dem SMS ist man mit dem SCCM 2007 sehr schnell unterwegs, denn Änderungen werden zügig in die SQL-Datenbank übernommen und realisiert. Dennoch kann ein Windows Server 2008 Image – ohne Planungsphase – schon alleine aufgrund der enormen Datenmenge gut eine Stunde in Anspruch nehmen.

Alle Arbeiten lassen sich über die Configuration Manager Console durchführen. Microsoft bezeichnet dies als als „Zero Tuch“ für ein vollständig automatisiertes Deployment. Betrachtet man die Features zur Masseninstallation genauer, fallen schnell die folgenden Kernfunktionen ins Auge:

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  • Automatische und unbeaufsichtigte Installation von Windows Server- und Clientbetriebssystemen auf fabrikneue Computer über die Kerntechnologie von Windows Vista
  • Integration mit Windows Deplyoment Services (WDS) für Installationen auf blanken Rechnern über ein PXE-Boot
  • Integration von Windows Automation Installation Kit (WAIK)
  • Integration des Microsoft Deployment Tool Kit (MDT)
  • Separates Verwalten von Gerätetreibern
  • Volles Offline-Deployment
  • Nutzen von Windows Update Services (WSUS)
  • Regelbasierte Software-Installation anhand einer Hard- oder Software-Inventur für weitere Softwareinstallationen

Der Start

Bevor eine Installation losgehen kann, muss man im System Center Configuration Manager notwendige Informationen sammeln:

  • 1. Auffüllen der Sammlungen (Inventur), da nur auf „gesammelten“ Computern installiert werden kann.
  • 2. Einrichten von Windows Update Services (WSUS).
  • 3. Konfigurieren von Softwarepaketen für zusätzliche Anwendungen zum Betriebssystem.
  • 4. Auswahl des WAIK oder eventuelle Aktualisierung des SCCM mit Service Packs.

weiter mit: Sammlung und Inventur

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