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Definition Was ist Beamforming?

Beamforming ist ein Leistungsmerkmal des WLAN-Standards 802.11ac und beschreibt, wie ein Funksignal durch die Verwendung mehrerer Antennen sozusagen geformt und damit gezielt auf einen Client ausgerichtet werden kann. Sehr hohe Datenraten und optimierte Reichweiten bei geringsten Störungen sind die Folge.

(© aga7ta - Fotolia)

Ein Leistungsmerkmal von 802.11ac ist das Beamforming. Es war zwar bereits im 802.11n- Standard beschrieben, aber aufgrund mangelnder Standardisierung nur sehr eingeschränkt und nicht herstellerübergreifend nutzbar.

Beamforming lässt sich einsetzen, um eine bessere Verbindungsleistung zu erzielen. Der Router verwendet beim Beamforming seine Mehrfachantennen und sendet ein Signal über diese Antennen zeitlich versetzt aus. Dadurch kann der Standort des Clients ungefähr ermittelt und die Übertragungsleistung der Antennen optimal angepasst werden.

Das Beamforming hat für ein drahtloses Netzwerk gleich mehrere Vorteile. Es erweitert die Reichweite des WLANs, ermöglicht stabilere Verbindungen, macht die Übertragung weniger anfällig gegenüber Funkstörern und sorgt für eine bessere Übertragungsleistung mit einer eventuell höheren Datenrate. Unterstützen 802.11ac-Router oder -Access Points und die Clients das Beamforming gemäß Standard und ist es aktiviert, wird es automatisch und ohne Eingriff des Users verwendet.

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