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Server-Virtualisierung VMware vs. MS Virtual Server

Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Virtualisierung zum Nulltarif! Was taugen VMware 1.02 und Microsoft Virtual Server 2005 R2 wirklich? Beide Produkte treten bei IP-Insider gegeneinander an und müssen in der Praxis beweisen, wie gut sich unterschiedliche Microsoft-Betriebssysteme auf verschiedenen virtualisierten Hardware-Plattformen betreiben lassen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Sowohl VMware 1.02 als auch der Microsoft Virtual Server 2005 R2 kann derzeit kostenlos über das Internet von den Homepages der Hersteller bezogen werden. Programme zur zentralen Verwaltung von VMware und Virtual Server 2005 R2 sind gesondert erhältlich und kostenpflichtig. Bei Microsoft ist dies der „Microsoft System Center Virtual Machine Manager“ und bei VMware das „VirtualCenter for VMware Server“. Tools zur Serverkonvertierung bieten beide Hersteller ebenfalls an.

Virtualisierung eignet sich hervorragend, um neue Betriebssysteme oder Anwendungen zu testen, ohne diese auf einer physischen Maschine installieren zu müssen. Im Testfall reicht meist auch eine etwas „leistungsschwächere“ Hardware aus. Für ein effektives Arbeiten und Produktionsbedingungen – also die Virtualisierung bspw. im Datacenter-Umfeld – sollte auf der physikalischen Hardware aber mindestens für jedes Gastbetriebsystem eine CPU exklusiv zur Verfügung stehen. Die Speicherausstattung des Hosts hängt zudem von der Nutzungsart der virtuellen Maschine ab.

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Prüfstand: Wirtschaftlichkeit

Für den Einsatz von Virtualisierung im Produktivbetrieb muss sichergestellt sein, dass die virtuellen Server die bereitgestellte Hardware nicht nur gemeinsam, sondern auch flexibel und dynamisch verwenden können. Denn das geforderte Ziel ist eine optimale Ausnutzung der Hardware. Wären diese Bedingungen nicht erfüllt, könnte auf Virtualisierung verzichtet und gleich ein separates Gerät verwendet werden.

Treiber des Virtualisierungstrends, der längst nicht mehr nur auf große Server in Rechenzentren begrenzt ist, ist auch die stetig steigende Rechen- und Datentransferleistung moderner IT, die von einzelnen Applikationen kaum mehr ausgenutzt werden kann.

Abbildung 1 listet die getesteten Hard- und Softwareplattformen auf und gibt Empfehlungen für die Nutzung der einzelnen Systeme. Grundsätzlich ist es zudem vorteilhaft, wenn mindestens ein physikalischer Prozessor für den Host zur Verfügung steht.

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