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Native Prometheus-Unterstützung und agentische Investigations Elastic unterstützt PromQL und Prometheus Remote Write nativ

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Elastic hat seine Observability-Plattform um native Prometheus-Anbindung erweitert. PromQL-Abfragen laufen jetzt direkt in Kibana, Metriken und Logs teilen sich ein Backend. Ein Teil der angekündigten Funktionen ist allerdings noch Tech-Preview.

Elastic führt PromQL-Abfragen künftig direkt in Kibana aus. Wer von Datadog oder Grafana wechseln will, findet die Migrationswerkzeuge dafür bislang aber nur als Tech-Preview vor.(Bild:  Screenshot / Vanson Bourne/ Elastic)
Elastic führt PromQL-Abfragen künftig direkt in Kibana aus. Wer von Datadog oder Grafana wechseln will, findet die Migrationswerkzeuge dafür bislang aber nur als Tech-Preview vor.
(Bild: Screenshot / Vanson Bourne/ Elastic)

Elastic hat neue Metrik-Funktionen für Elastic Observability vorgestellt. Zentral ist die native Unterstützung für Prometheus und dessen Abfragesprache PromQL. Abfragen werden direkt in Kibana ausgeführt, Prometheus-Metriken über Remote Write aufgenommen. Bestehende Dashboards, Alert-Regeln und Scrape-Konfigurationen sollen laut Hersteller unverändert weiterarbeiten.

Technische Grundlage ist eine spaltenorientierte Metriken-Engine in Elasticsearch (TSDS). Nach Angaben von Elastic fragt sie Metriken bis zu 30-mal schneller ab als Prometheus und speichert Daten bis zu 2,5-mal effizienter, ohne Einschränkungen bei der Kardinalität und ohne Zusatzkosten für Custom Metrics. Eine Grundlage für diese Vergleichswerte nennt das Unternehmen nicht. OpenTelemetry-, Prometheus-native und anwendungsdefinierte Metriken liegen dem Hersteller zufolge in voller Auflösung gemeinsam mit Logs und Traces im selben Backend.

Die Ankündigung umfasst neben der Metriken-Engine weitere Elemente:

  • Native Prometheus- und PromQL-Unterstützung: PromQL-Abfragen laufen direkt in Kibana, Prometheus-Metriken werden über Remote Write aufgenommen. Bestehende Dashboards, Alert-Regeln und Scrape-Konfigurationen sollen laut Pressemitteilung unverändert weiterarbeiten.
  • Vorkonfigurierte Inhalte für Kubernetes und AWS: Dashboards, Alert-Vorlagen und ML-basierte Anomalieerkennung werden dem Unternehmen zufolge bei der Datenerfassung automatisch aktiviert.
  • Agentische Investigations: Sobald ein Alert ausgelöst wird, korreliert die Plattform Metriken, Logs und Traces aus dem gemeinsamen Backend – laut Pressemitteilung noch bevor jemand benachrichtigt wird. Über eine Observability MCP App und Agent Skills sollen dieselben Analysefunktionen in Claude, Cursor, VS Code und weiteren MCP-kompatiblen Werkzeugen verfügbar sein.
  • Automatisierte Migration: Die Observability Migration Platform konvertiert Dashboards, Alert-Regeln und PromQL-Abfragen von Datadog und Grafana nach Angaben des Unternehmens automatisch in Kibana-Äquivalente.

Allgemein verfügbar sind die Metrik-Engine (TSDS), die Zeitreihenunterstützung in ES|QL, PromQL in Kibana und die Datenerfassung über Prometheus Remote Write. Die vorkonfigurierten Kubernetes- und AWS-Inhalte, die Observability MCP App, die Agent Skills und die Migration Platform stehen als Tech-Preview zur Verfügung.

Unterstützt werden alle Funktionen in Elastic Cloud, in Serverless-Umgebungen und in Self-Managed-Deployments. Auf den letzten Punkt zielt auch die Wettbewerbsargumentation des Herstellers: Datadog biete keine On-Premises-Option, Grafana beschränke seine wertvollsten Funktionen auf gehostete Bereitstellungen.

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