Pilotversuch in Österreich

Sigfox bringt IoT-Funknetz nach Deutschland

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Gigatronik zufolge bietet ein Sigfox-Netz größere Reichweiten als GSM, UMTS oder LTE.
Gigatronik zufolge bietet ein Sigfox-Netz größere Reichweiten als GSM, UMTS oder LTE. (Bild: Sigfox/YouTube)

Noch in diesem Jahr soll Deutschland ein Sigfox-Netz bekommen. Bereits jetzt meldet Gigatronik einen Pilottest der Mobilfunklösung für das Internet der Dinge.

Gemeinsam mit Partnern bietet Sigfox eine Mobilfunktechnik an, die speziell für das Internet der Dinge optimiert wurde. Über das vertragsbasierte Produkt sollen Kunden Objekte des Internets der Dinge (IoT) großflächig, energiesparend und kostengünstig verbinden. Informierten Kreisen zufolge werde die Alternative zu GSM, UMTS und LTE noch 2015 in Deutschland angeboten.

Derzeit beteiligt sich das Stuttgarter Entwicklungs- und Consultingunternehmen Gigatronik an einem Pilottest in Österreich. In Kooperation mit dem Netzbetreiber Österreichische Rundfunksender GmbH & Co. KG (ORS) seien in Wien einige Standorte mit dem notwendigen technischem Equipment von Sigfox ausgerüstet worden.

Bei dem Versuch kommen spezielle Sensoren zum Einsatz, die im Ultraschmalband eine Verbindung mit dem Server-Backend des Netzbetreibers aufbauen. Gigatronik-Entwickler haben hierfür eine spezielle Firmware für die Kommunikation mit dem Sigfox-Chip programmiert.

Michael Sinnl, Business Development bei Gigatronik in Graz, kommentiert: „Wir haben zahlreiche Berührungspunkte zum Internet der Dinge und können komplette Lösungen entwickeln, bestehend aus Hardware, Firmware, Smartphone-App und Betrieb des Server-Backends“.

Sigfox ist bereits in einigen europäischen Staaten verfügbar, bis 2020 soll die Lösung in 60 Ländern weltweit angeboten werden. Deutschland werde mit in der kommenden Implementierungsphase versorgt, heißt es auf der Sigfox-Homepage. Insider gehen davon aus, dass das deutsche Netz noch in diesem Jahr an den Start geht.

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