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Benutzerverwaltung per API statt Dateitransfer Retarus ersetzt Directory-Sync durch API-basiertes Provisioning

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Der Münchener Cloud-Anbieter Retarus erweitert sein Secure Email Gateway um eine Provisioning-API, über die sich Benutzer, Domains und E-Mail-Weiterleitungen per REST in Echtzeit verwalten lassen. Die klassische Directory-Synchronisation per Batch-Datei soll damit überflüssig werden

Sören Schulte, Email-Security-Experte bei Retarus, sieht in der neuen Provisioning-API die Grundlage für eine „Directory Free“-Administration.(Bild:  Retarus)
Sören Schulte, Email-Security-Experte bei Retarus, sieht in der neuen Provisioning-API die Grundlage für eine „Directory Free“-Administration.
(Bild: Retarus)

Bisher setzen viele Unternehmen bei der Verwaltung ihrer E-Mail-Infrastrukturen auf sogenannte Directory-Synchronisationen. Dabei werden Benutzerdaten in regelmäßigen Abständen als Dateien an das Gateway übertragen. Das Verfahren verzögert Änderungen bis zum nächsten Synchronisationslauf und erzeugt nach Angaben von Retarus erheblichen manuellen Aufwand.

Die neue Provisioning-API soll diesen Prozess ablösen: Statt Dateien zu erzeugen und zu übertragen, kommunizieren Verzeichnisdienst und Gateway direkt über REST-Schnittstellen. Nach einer initialen Synchronisation werden nur noch Änderungen übertragen. Neue Benutzer stehen dem Anbieter zufolge sofort zur Verfügung, gelöschte Konten oder geänderte Berechtigungen werden in Echtzeit wirksam.

Integration in ITSM-Workflows

Über die API lässt sich die Benutzer- und Domänenverwaltung in bestehende ITSM-Workflows einbinden. Neben Benutzern können auch E-Mail-Adressen, Aliase, Domains und Weiterleitungen automatisiert verwaltet werden. Transaktionsprotokolle und Fehlermeldungen sollen Monitoring und Fehlersuche erleichtern. In Kombination mit den bestehenden Konfigurationsmöglichkeiten der Administration API lassen sich auch Allow- und Blocklisten oder Richtlinien über dieselbe Schnittstelle steuern.

Für die Absicherung nutzt Retarus OAuth2-Authentifizierung in Verbindung mit dem hauseigenen Identity- und Access-Management. Lese-, Schreib- und Administrationsrechte lassen sich granular einzelnen Servicekonten zuweisen.

Cloud-Anbindung ohne DirSync-Server

Die API greift laut Retarus direkt auf Cloud-Verzeichnisse zu, etwa über Microsoft Graph, und kommt ohne zusätzliche DirSync-Server oder lokale Synchronisationsdienste aus. Bestandskunden könnten ihre bestehende DirSync-Lösung parallel weiterbetreiben und schrittweise migrieren. Neukunden könnten direkt auf das API-basierte Provisioning setzen.

„IT-Abteilungen erwarten heute Verwaltungsprozesse, die sich nahtlos automatisieren und in bestehende Workflows integrieren lassen“, sagt Sören Schulte, Email Security Experte bei Retarus. Das Zusammenspiel aus Provisioning, Konfiguration und Observability Metrics schaffe eine „durchgängige und zentrale Administration API“.

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